{"id":4101,"date":"2019-07-21T13:39:55","date_gmt":"2019-07-21T13:39:55","guid":{"rendered":"http:\/\/resistantbees.es\/?p=4101"},"modified":"2019-07-21T13:39:55","modified_gmt":"2019-07-21T13:39:55","slug":"cst-studie-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/resistantbees.es\/?p=4101","title":{"rendered":"CST Studie Teil 1"},"content":{"rendered":"<h1 id=\"firstHeading\">CST Studie, 1. Teil der Studie<\/h1>\n<table id=\"toc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"toctitle\">\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>1 Erster Teil: Imidacloprid und Metaboliten\n<ul>\n<li>1.1 Liste der erfassten Berichte und Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber Bienenst\u00f6rungen<\/li>\n<li>1.2 Angaben zu den physikalisch-chemischen Eigenschaften<\/li>\n<li>1.3 Identit\u00e4t<\/li>\n<li>1.4 Physikalische und chemische Eigenschaften<\/li>\n<li>1.5 Verhalten in der Umwelt<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2 Daten zur Exposition\n<ul>\n<li>2.1 Mengenbestimmungen im Pollen\n<ul>\n<li>2.1.1 a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse<\/li>\n<li>2.1.2 b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse\n<ul>\n<li>2.1.2.1 Mengenbestimmungen in den Sonnenblumenpollen<\/li>\n<li>2.1.2.2 Mengenbestimmungen in Maispollen<\/li>\n<li>2.1.2.3 Mengenbestimmung in Rapspollen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.1.3 c) Kommentare und Perspektiven<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.2 Mengenbestimmungen im Nektar\n<ul>\n<li>2.2.1 a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse<\/li>\n<li>2.2.2 b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse<\/li>\n<li>2.2.3 c) Kommentare und Perspektiven<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.3 Mengenbestimmungen im von Imidacloprid im Erdreich und Remanenz\n<ul>\n<li>2.3.1 a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse<\/li>\n<li>2.3.2 b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse<\/li>\n<li>2.3.3 c) Kommentare und Perspektiven<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.4 Weitere Entwicklung von Imidacloprid in der Pflanze\n<ul>\n<li>2.4.1 a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse\n<ul>\n<li>2.4.1.1 Sonnenblumen<\/li>\n<li>2.4.1.2 Andere Pflanzen als Sonnenblumen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.4.2 b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse\n<ul>\n<li>2.4.2.1 Sonnenblumen<\/li>\n<li>2.4.2.2 Mais<\/li>\n<li>2.4.2.3 Andere Pflanzen als Sonnenblumen und Mais =<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.4.3 Kommentare und Perspektiven<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.5 Bewertung der Mengen an m\u00f6glicherweise kontaminiertem Pollen und Nektar, die zum Bienenstock gebracht werden\n<ul>\n<li>2.5.1 Im Falle des Pollens\n<ul>\n<li>2.5.1.1 a) J\u00e4hrlicher Polleneintrag in das Bienenvolk\n<ul>\n<li>2.5.1.1.1 Sonnenblumenpollen<\/li>\n<li>2.5.1.1.2 Maispollen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.5.1.2 b) Theoretische Sch\u00e4tzungen der Imidaclopridmengen, die in den Bienenstock eingetragen werden\n<ul>\n<li>2.5.1.2.1 Sonnenblumenpollen<\/li>\n<li>2.5.1.2.2 Maispollen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.5.2 Im Falle des Nektars und Honigs aus Sonnenblumen\n<ul>\n<li>2.5.2.1 Fall des Nektars<\/li>\n<li>2.5.2.2 Fall des Honigs<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>2.6 Zusammenfassung der Daten \u00fcber die Exposition bei Sonnenblumen und Mais\n<ul>\n<li>2.6.1 Validierungskriterien<\/li>\n<li>2.6.2 Mengenbestimmungen von Imidacloprid in den Pollen von Sonnenblumen und Mais:<\/li>\n<li>2.6.3 Mengenbestimmung von Imidacloprid im Nektar von Sonnenblumen<\/li>\n<li>2.6.4 Bestimmung der Imidaclopridmenge im Boden und Remanenz<\/li>\n<li>2.6.5 Bestimmung des Imidaclopridgehalts in den Pflanzenteilen von Sonnenblumen und Mais, die nicht von Bienen aufgesucht werden<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Erster Teil: <a title=\"w:Imidacloprid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Imidacloprid\">Imidacloprid<\/a> und <a title=\"w:Metabolom\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metabolom\">Metaboliten<\/a><\/h2>\n<h3>Liste der erfassten Berichte und Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber Bienenst\u00f6rungen<\/h3>\n<p>Die bibliographische Arbeit hat sich auf die Dokumente gest\u00fctzt, die vom Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung, Fischerei und landwirtschaftliche Belange gesammelt worden sind, sowie auf die Dokumente, die in der wissenschaftlichen Literatur gesucht worden sind. Die Liste dieser Dokumente befindet sich in Anhang I, wo differenziert wird, zwischen den Dokumenten, Versuchsberichten und Zeitungsartikeln, die von der Generaldirektion f\u00fcr Ern\u00e4hrung bereitgestellt worden sind (Nummern Mxx), den Ver\u00f6ffentlichungen aus wissenschaftlichen Zeitschriften mit Lektorat (Nummern Axx) und den technischen Dokumenten (Txx).<\/p>\n<p>Von diesen Dokumenten hat das Ministerium 245 Studienberichte oder zugeordnete Dokumente in Verbindung mit Bienenst\u00f6rungen bereit gestellt. Von diesen beziehen sich 49 auf Imidacloprid und wurden von Bayer geliefert; 21 Studien, die von den Bayer-Unternehmen, Aventis und Rhone Poulenc geliefert wurden, beziehen sich auf Fipronil. Die Studien, die vom Ministerium bei verschiedenen staatlichen Labors in Auftrag gegeben worden sind, seit Gaucho von den Imkern f\u00fcr das Verschwinden von Bienen verantwortlich gemacht wird, belaufen sich auf 58.<\/p>\n<h3>Angaben zu den physikalisch-chemischen Eigenschaften<\/h3>\n<p>Die wichtigsten Eigenschaften von Imidacloprid sind anhand der Informationen von Agritox zusammengefasst und waren nicht Gegenstand einer validierenden Studie durch das CST. Wir weisen darauf hin, dass AGRITOX eine Datenbank ist mit Angaben \u00fcber die physikalisch-chemischen Eigenschaften, die Toxizit\u00e4t, Umwelttoxizit\u00e4t, die Entwicklung in der Umwelt, die vorgeschriebenen Daten der aktiven Substanzen in Pflanzenschutzmitteln, die in Frankreich zul\u00e4ssig sind. Diese Datenbank wurde von der Abteilung Pflanzenschutz und Umwelttoxizit\u00e4t des INRA angelegt. 80% der Informationen entstammen den toxikologischen Unterlagen der Zulassungsantr\u00e4ge, die von den Industrieunternehmen auf franz\u00f6sischer und europ\u00e4ischer Ebene eingereicht werden, und 20% entstammen bibliographischen Quellen. In einigen F\u00e4llen kann es sein, dass die angegeben Daten nicht mit der internationalen Situation \u00fcbereinstimmen. Das vollst\u00e4ndige Informationsblatt ist in Anhang II beigef\u00fcgt; Anhang III zeigt die chemischen Strukturen von Imidacloprid und seinen wichtigsten Metaboliten.<\/p>\n<h3>Identit\u00e4t<\/h3>\n<p>Aktive Substanz: Imidacloprid<br \/>\nWichtigste biologische Aktivit\u00e4t(en): Insektizid<br \/>\nChemische Familie: Nitromethylen; Bezeichnungen: Imidacloprid<br \/>\nChemische Bezeichnungen: 1H-IMIDAZOL-2-AMIN, 1-[(6-CHLOR-3-PYRIDINYL) METHYL]- 4,5-HIHYDRO-N-NITRO-<br \/>\nKurzformel: C<sub>9<\/sub>H<sub>10<\/sub>ClN<sub>5<\/sub>O<sub>2<\/sub><br \/>\nStrukturformel:<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/140px-Imidacloprid.svg.png\" alt=\"Imidacloprid.svg\" \/><br \/>\nMolekulargewicht: 255,66<br \/>\nDie wichtigsten Metaboliten: 5-Hydroxyimidacloprid, 4-Hydroxyimidacloprid, 4-5 Hydroxyimidacloprid, Olefin, Guanidinderivat, Harnstoffderivat und 6-Chlornikotins\u00e4ure.<\/p>\n<h3>Physikalische und chemische Eigenschaften<\/h3>\n<p>Physikalischer Zustand: kristallisierter Feststoff<\/p>\n<p>Dampfdruck: 0,2 \u00b5Pa bei 20\u00b0C<\/p>\n<p>L\u00f6slichkeit in Wasser: 0,58 g\/l bei 20\u00b0C<br \/>\nLog P = 0,57 (21\u00b0C) Stabilit\u00e4t in Wasser: Halbwertzeit: 355 Tage bei einem pH-Wert von 9; sehr stabil bei einem pH-Wert von 5 bis 7; instabil bei einem pH-Wert von 10 bis 14.<\/p>\n<h3><span style=\"font-size: 18px;\">Verhalten in der Umwelt<\/span><\/h3>\n<p>Best\u00e4ndigkeit auf freiem Feld: DT50 (in Tagen): mindestens: 79; maximal: 196<br \/>\nPhotochemischer Abbau im Boden DT50 (in Tagen): 171, Lichtquelle: nat\u00fcrlich; Bodenart: unbekannt; Lokalisierung: Land unbekannt, Boden von der Firma ausgew\u00e4hlt.<br \/>\nAdsorption und Desorption (Koc und Kd): Koc &#8211; mindestens: 132; Koc maximal: 256.<br \/>\nVorschriftsm\u00e4\u00dfige Werte<br \/>\nToxikologische Einstufung: Xn R22 (Entscheidung der Kommission f\u00fcr Giftstoffe vom 18.11.92).<br \/>\nGesundheitssch\u00e4dlich (Xn); R22 giftig im Falle des Verschluckens.<\/p>\n<h2>Daten zur Exposition<\/h2>\n<p>Angesichts des Problems einer eventuellen Vergiftung von Bienen durch Imidacloprid ist es notwendig, die Mengen dieses Molek\u00fcls zu bestimmen, der sie in der Hauptsache durch Sonnenblumenpollen, Maispollen und Sonnenblumennektar ausgesetzt sein k\u00f6nnten. Anschlie\u00dfend ist es angezeigt, die auftretenden Risiken zu bewerten.<\/p>\n<p>Mengenbestimmung von Imidacloprid in den Produkten, die von den Bienen eingesammelt werden. Ein Teil der Untersuchungen, die sich auf die Mengenbestimmung von Imidacloprid im Pollen und im Nektar beziehen, weist Unzul\u00e4nglichkeiten auf. Aus diesem Grunde k\u00f6nnen wir nur einige der verf\u00fcgbaren Ergebnisse validieren. Die gesammelten Daten werden wie folgt pr\u00e4sentiert. Alle verf\u00fcgbaren Daten werden im ersten Absatz beschrieben. Im zweiten Absatz werden nur die Daten angegeben, die bestimmten Validierungskriterien entsprechen und die f\u00fcr die sp\u00e4teren Phasen herangezogen werden. Ein Absatz schlie\u00dflich befasst sich mit den oben genannten Kommentaren und der Darlegung der Perspektiven. Diese Pr\u00e4sentation wird f\u00fcr alle Arten von Daten verwendet. Im Allgemeinen geben die in unserem Besitz befindlichen Berichte nicht an, ob die Imidaclopridgehalte in \u00b5g\/kg Frischgewicht oder Trockengewicht des Pollens oder Nektars angegeben sind. Wenn diese Information bekannt ist, wird sie in den Tabellen angegeben:<\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Mengenbestimmungen im Pollen<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse<\/span><\/h5>\n<p>Zahlreiche Mengenbestimmungen in Pollen wurden unter Verwendung vielf\u00e4ltiger Techniken durchgef\u00fchrt.<br \/>\nTabelle I nennt alle Ergebnisse und macht folgende Angaben:<\/p>\n<ul>\n<li>Arten der Kulturen, die mit Imidacloprid behandelt worden sind (Pflanzen)<\/li>\n<li>Anzahl der Stichproben, die dosiert worden sind (effektive Anzahl)<\/li>\n<li>Grenze der Quantifizierung in \u00b5g\/kg (ppb) (LQ)<\/li>\n<li>Grenze der Feststellbarkeit in \u00b5g\/kg (ppb) (LD)<\/li>\n<li>Die wichtigsten Ergebnisse, die in der Studie enthalten sind<\/li>\n<li>Bibliographische Verweise<\/li>\n<li>Laboratorien, die die Analysen angestellt haben.<\/li>\n<li>Verwendete Technik f\u00fcr die Mengenbestimmung<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Tabelle-1.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Analysen betreffen Sonnenblumenpollen (M34, M29, M5, M31, M10, M11 und M111) und Maispollen (M34, M210, M213, M215, M147 und M148).<br \/>\nDie Ergebnisse der Mengenbestimmungen bei Rapsbl\u00fctenpollen auf dem amerikanischen Kontinent sind hinweishalber angef\u00fchrt (M143).<br \/>\nDie Techniken HPLC-MS (M29) und HPLC-MS\/MS (M10, M11, M34, M143, M147, M148 und M210) messen nur den Gehalt an Imidacloprid. Die Technik GC-MS\/MS (M31) misst den Gesamtgehalt an R\u00fcckst\u00e4nden.<br \/>\nDie Studien, die mit Saatgut angestellt worden sind, das mit Imidacloprid gebeizt wurde, das mit C14 markiert worden ist, erfolgen unter besonderen Aussaatbedingungen (M111 und M5). Die Mengenbestimmung der Gesamtradioaktivit\u00e4t ergibt ebenfalls nur den Gesamtgehalt an R\u00fcckst\u00e4nden. Gleichwohl hat Stork (1999, M5) diese Untersuchung mit einer D\u00fcnnschichtchromatographie in zwei Dimensionen und mit der AMD-Technik kombiniert. Dies hat die Feststellung erlaubt, dass die Radioaktivit\u00e4t im gel\u00f6sten Teil des Pollens nur in Form von Imidacloprid vorliegt.<\/p>\n<p>Im \u00fcbrigen m\u00f6chten die Mitglieder des CST den vorhandenen Unterschied zwischen Pollen aus Pollenfallen und Bl\u00fctenpollen unterstreichen. Der Pollen aus Pollenfallen, der im Bienenstock selbst geerntet wird, reflektiert die Umwelt des Bienenvolks, weil er aus der Summe der Pollenkugeln der verschiedenen Feldbienen besteht. Wenn der Bienenstock in einem Gebiet mit starker landwirtschaftlicher Nutzung aufgestellt wird, wird der Pollen aus der Pollenfalle homogen sein, weil er aus Pollenkugeln der gleichen Pflanzengattung besteht, die der gleichen Pflanzenschutzbehandlung unterzogen worden sind. Wenn der Bienenstock in einer heterogenen Umgebung aufgestellt wird, kann der Pollen in der Pollenfalle aus Pollenkugeln bestehen, die von unterschiedlichen Pflanzengattungen und\/oder identischen Pflanzengattungen mit oder ohne Behandlung mit Gaucho stammen. Aus diesem Grund k\u00f6nnen die festgestellten Imidaclopridmengen in den Pollenstichproben aus der Pollenfalle untersch\u00e4tzt werden. Im \u00fcbrigen st\u00f6rt das Aufstellen von Pollenfallen die Aktivit\u00e4ten des Bienenvolks. Daher kann es sein, dass die angestellten Mengenbestimmungen anhand von Pollen aus der Pollenfalle nicht repr\u00e4sentativ sind. Sie werden deshalb bei der Bewertung der Exposition f\u00fcr die Berechnung der Risiken nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse<\/span><\/h5>\n<p>Die Kriterien f\u00fcr die Validierung der Ergebnisse aus der Mengenbestimmung in Pollen, die von den Mitgliedern des CST herangezogen worden sind, lauten wie folgt:<\/p>\n<ul>\n<li>Nr. 1: eine ausreichende Zahl von Stichproben, die von verschiedenen Standorten stammen. In bestimmten F\u00e4llen (Mengenbestimmung in Nektar) k\u00f6nnen mehrere Versuche zusammengefasst werden, vorausgesetzt die Methoden f\u00fcr die Stichprobenentnahme und Mengenbestimmung sind einheitlich.<\/li>\n<li>Nr. 2: eine vollst\u00e4ndige und eindeutige Vorgeschichte der Stichproben und Methoden f\u00fcr die Stichprobenentnahme, je nach untersuchtem Tr\u00e4germaterial.<\/li>\n<li>Nr. 3: die Grenzen der Quantifizierbarkeit und Messbarkeit werden in den Studien angegeben und sind niedrig genug (LQ = 1 ppb; LD &lt; 0,5 ppb).<\/li>\n<li>Nr. 4: eine spezifische Methode f\u00fcr die Mengenbestimmung von Imidacloprid und seiner Metaboliten, um die Unsicherheiten bei der Risikobewertung zu begrenzen (keine Mengenbestimmung von Gesamtr\u00fcckst\u00e4nden).<\/li>\n<li>Nr. 5: ein Stichprobengewicht, das mit dem erforderlichen Gewicht f\u00fcr die Validierung der Methode \u00fcbereinstimmt.<\/li>\n<li>Nr. 6: Stichproben, die f\u00fcr die nat\u00fcrlichen Umweltbedingungen repr\u00e4sentativ sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im \u00fcbrigen m\u00fcssen die Beschreibung der Protokolle und die Studienberichte klar und f\u00fcr die Sachverst\u00e4ndigen des CST akzeptabel sein. Das Labor CNRS\/CBM hat ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Mengenbestimmungen durchgef\u00fchrt. Einige der Berichte werfen Fragen auf. Aus diesem Grunde hat sich die Expertengruppe des CST (Arnold, Declercq, Personeni, Rortais und Thybaud) nach Orl\u00e9ans in die Labors des CNRS\/CMB (Herr Bonmatin) und des Biotec Centre (privates Labor als Subunternehmer f\u00fcr die Analysen) begeben, um n\u00e4here Angaben \u00fcber die Versuchsmethoden, die Stichprobenentnahme, die Pr\u00e4sentation und die Interpretation der Ergebnisse zu bekommen. Eine Liste der Fragen zu den Methoden und Ergebnissen war den Labors vorab \u00fcbermittelt worden (Anh\u00e4nge IV und V). Die wichtigsten Schlussfolgerungen dieses Besuchs sind in Anhang V dargelegt und gelten f\u00fcr alle angestellten Mengenbestimmungen (Pollen, Nektar, Pflanzen und Erdreich). Insbesondere haben die Mitglieder des CST angemerkt, dass in den meisten der gelieferten Berichte Angaben \u00fcber die genaue Beschaffenheit und Vorgeschichte der Stichproben und\/oder \u00fcber die Anzahl der analysierten Stichproben f\u00fcr einen bestimmten Untersuchungsparameter fehlen. Die den Stichproben entsprechenden Entnahmedatenbl\u00e4tter wurden in der Folge an das CST \u00fcbermittelt. Eine Verbesserung der Analysemethode zwischen 1998 und den anschlie\u00dfenden Untersuchungen wurde ebenfalls festgestellt.<\/p>\n<h6>Mengenbestimmungen in den Sonnenblumenpollen<\/h6>\n<p>Trotz einer gro\u00dfen Zahl von getesteten Stichproben wurden die Ergebnisse der Untersuchungen des Labors CNRS\/CMB (1998, M29) auf Grund der Unsicherheiten hinsichtlich des Pollentyps und auf Grund dessen, dass die Methode, die im Jahre 1998 verwendet worden ist, nicht spezifisch genug war und zu einem hohen LQ (10 ppb) gef\u00fchrt hat, nicht validiert (Anhang VI).<\/p>\n<p>Die Methode HPLC-MS\/MS, die ab 1999 entwickelt worden ist, erf\u00fcllt die Anforderungen, die an die Spezifizit\u00e4t gestellt werden und erm\u00f6glicht eine Quantifizierung von geringen Gehalten (LQ = 1 ppb). Diese Tatsache erlaubt eine Validierung der Mengenbestimmungen von Sonnenblumenpollen (M34), die im Biotec Centre (Anhang VII) angestellt worden sind. Aber auch wenn die entsprechende Studie (M34) validiert worden ist, k\u00f6nnen wir deren Schlussfolgerungen nicht in ihrer jetzigen Form akzeptieren. Tats\u00e4chlich ber\u00fccksichtigen die Berechnungen der durchschnittlichen Imidaclopridgehalte in den Pollen Pollenstichproben aus Pollenfallen (n=20), eine Stichprobe von Sonnenblumenstaubbeuteln und Stichproben unbekannter Art (n=3). Im Bem\u00fchen um Genauigkeit erschien es uns daher notwendig, nur die Pollen aus der Pollenfalle heranzuziehen. Die berechneten durchschnittlichen Imidaclopridgehalte und die Verteilung der 20 Stichproben im Hinblick auf ihren Pestizidgehalt sind in Tabelle II angegeben.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Tabelle-2.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-2.jpg\" \/><br \/>\nDie durchschnittliche Imidaclopridkonzentration im Pollen aus Pollenfallen in dem mit Gaucho behandelten Gebiet betr\u00e4gt zwischen 2,1 und 2,3 ppb, der Median betr\u00e4gt 1,6 ppb.<\/p>\n<p>Von den 20 analysierten Stichproben haben zwei einen Wert unterhalb der Messgrenze (LD = 0,3 ppb), f\u00fcnf einen Wert unterhalb der Grenze der Quantifizierbarkeit (LQ = 1 ppb) und 13 einen Wert oberhalb dieser Grenze.<\/p>\n<p>Die Studie von Stork (1999, M5), die die Methode der Radioaktivit\u00e4t, gekoppelt mit einer CCM-2D und AMD verwendet, weist eine akzeptable Anzahl von Stichproben (n=22 Stichproben, gepoolt in 2 Partien) und akzeptable Anbaubedingungen auf (Aussaat im Februar in T\u00f6pfe). Das Volumen je Pflanze (1300 cm\u00b3) ist mit einer Situation auf dem Feld vergleichbar (1300 cm\u00b3). Infolge dessen wird sie validiert. Die dosierten Stichproben betreffen Stichproben von Pollen von Sonnenblumen, die mit Gaucho behandelt worden sind. Der durchschnittliche Gehalt betr\u00e4gt 3,3 ppb. In dieser Studie wurde kein Metabolit festgestellt.<\/p>\n<p>Die Studie von Lagarde (2000, M31) legt eine Analyse mit Gesamtr\u00fcckst\u00e4nden vor und keine Analyse von Imidacloprid allein. Allerdings stimmen die Ergebnisse mit denen von Bonmatin (2001, M34) \u00fcberein und verleihen allen diesen Analysen Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n<p>Die Studien von Schmuck et al. (1999, M10 und M11) und diejenigen von Laurent und Scalla (2001, M111) werden wegen einer geringen Zahl von Stichproben, eines hohen LQ (LQ= 5ppb bei M10 und M11) oder unbestimmten LQ (M111) und nicht optimalen Bedingungen f\u00fcr den Anbau der Sonnenblumen (Aussaat im Juli und Ernte im Oktober, mangelhaftes Wachstum der Pflanzen) (M111) nicht validiert.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: 20px;\">Mengenbestimmungen in Maispollen<\/span><\/h6>\n<p>Bei den Mengenbestimmungen in Maispollen wurden zwei Serien von Stichprobenentnahmen (1998-1999; 2000) angestellt, die Anlass zu 2 Serien von Analysen durch das Biotec Centre gegeben und zu zwei Studien M34 (Bonmatin, 2001) und M210 (Bonmatin, 2002) gef\u00fchrt haben. Anl\u00e4sslich der Studie M34 wurden 10 Stichproben entnommen, wovon 6 auf Pollen aus Pollenfallen in einem Gebiet mit Gaucho-Mais, 2 auf Rispen von Mais, der mit Gaucho behandelt worden ist und 2 auf Stichproben unbekannter Art entfallen (Anhang VII). Anhand der Datenbl\u00e4tter \u00fcber die Stichprobenentnahmen wurden Unsicherheiten bez\u00fcglich der Beschaffenheit und vorgenommenen Behandlungen festgestellt. Die Anzahl der unzweideutigen Stichproben ist somit zu gering (n=3 beim Pollen aus Pollenfallen, n=2 beim Pollen aus Maisrispen). Deshalb wird die entsprechende Studie (M34) im Hinblick auf die Mengenbestimmungen von Imidacloprid in Maispollen nicht validiert.<\/p>\n<p>Dagegen basiert die Studie M210 (Bonmatin, 2002; Anhang VIII) mehrheitlich auf Stichproben, die von Testapi entnommen worden sind und eine gute R\u00fcckverfolgbarkeit aufweisen. Gleichwohl sind einige der Stichproben, die in diesem Bericht M210 pr\u00e4sentiert werden, Stichproben, die im Jahre 1998 entnommen und getestet worden sind (Studie M34) und im Jahre 2000 erneut analysiert wurden. In Anbetracht der voranstehend erw\u00e4hnten Unsicherheiten in Verbindung mit diesen Stichproben ber\u00fccksichtigen wir sie in der weiteren Folge der Bewertung nicht.<\/p>\n<p>Die Analysemethode der Studie M210 h\u00e4lt sich an die Kriterien, die von den Mitgliedern des CST aufgestellt worden sind. Diese Studie wird somit validiert, jedoch unter dem Vorbehalt, dass nur die von Testapi entnommenen Stichproben ber\u00fccksichtigt werden und die Stichproben, die aus der Studie M34 stammen, unber\u00fccksichtigt bleiben. Die ber\u00fccksichtigten Stichproben sind Stichproben von Pollen aus Pollenfallen oder Stichproben von Pollen aus Rispen. Ihre Beschreibung befindet sich in Anhang VIII.<\/p>\n<p>Die berechneten durchschnittlichen Gehalte und die Verteilungen der ausgew\u00e4hlten Stichproben sind in Tabelle III angegeben.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Tabelle-3.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-3.jpg\" \/><br \/>\nEs war nicht m\u00f6glich, R\u00fcckschl\u00fcsse hinsichtlich des Vorhandenseins von Imidacloprid im Pollen von Mais zu ziehen, der aus einem Anbau stammt, der im Jahr vor der Stichprobenentnahme mit Gaucho behandelt worden ist und im Jahr der Stichprobenentnahme nicht behandelt wurde, weil die Anzahl der validierten Stichproben zu gering war (n=1 beim Bl\u00fctenpollen, n=0 beim Pollen aus Pollenfallen).<\/p>\n<p>Was die Studien M147 und M148 (Bayer) anbelangt, handelt es sich um Studien im Vorfeld des Antrags auf Zulassung von Gaucho, wobei die Grenze der Quantifizierbarkeit 5 ppb betr\u00e4gt. Diese Studien werden nicht validiert. Im \u00fcbrigen haben wir keinerlei Angaben zur Anzahl der Stichproben, zu ihrem Gewicht usw. erhalten.<\/p>\n<hr width=\"300\" \/>\n<p><small><sup>3<\/sup> Der Durchschnittswert (m) wird durch einen Mindestwert und einen H\u00f6chstwert eingerahmt, die jeweils anhand der Grenzwerte f\u00fcr die Quantifizierbarkeit und Messbarkeit berechnet worden sind.<br \/>\nWenn LD zum Beispiel 0,3 ppb und LQ = 1 ppb betr\u00e4gt, wird eine Stichprobe A mit einem Imidaclopridgehalt &lt; LD mit den Werten 0 und 0,3 ppb eingerahmt.<br \/>\nEine Stichprobe B mit einem Imidaclopridgehalt &lt; LQ wird einen Wert zwischen 0,3 und 1 ppb besitzen.<br \/>\nBei der Stichprobe A wird der Median unter Heranziehung des Wertes LD\/2 berechnet, bei der Stichprobe B lautet der Wert LQ\/2. Diese Vereinbarungen gelten f\u00fcr unsere s\u00e4mtlichen Sch\u00e4tzungen.<\/small><\/p>\n<h6><span style=\"font-size: 20px;\">Mengenbestimmung in Rapspollen<\/span><\/h6>\n<p>Die Studie M143 (Scott-Dupree et al, 2000) verweist auf Mengenbestimmungen in Pollen aus Pollenfallen in einem Gebiet mit Raps, der mit Gaucho behandelt worden ist. Die Studie hat in den USA stattgefunden, wo das Beizen von Raps zul\u00e4ssig ist. Diese Behandlung ist in Frankreich nicht zugelassen. Zwei Stichprobenentnahmen pro Bienenstock an jedem der beiden Standorte wurden vorgenommen. Die Entnahmen aus den 4 Bienenst\u00f6cken wurden sodann gepoolt. Wie bei der Studie von Stok (M5, 1999) halten wir die Anzahl der Stichproben f\u00fcr zufriedenstellend. Die Grenzen der Quantifizierbarkeit und Messbarkeit betragen jeweils 1 ppb und 0,3 ppb. Diese Studie wird somit validiert. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass diese Studie auf einen kanadischen Fr\u00fchjahrsraps bezug nimmt, der nicht mit dem in Frankreich angebauten Winterraps vergleichbar ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Tabelle-4.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-4.jpg\" \/><\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">c) Kommentare und Perspektiven<\/span><\/h5>\n<p>Die Validierung der Daten aus den Berichten des Labors CNRS\/CBM erm\u00f6glicht die Schlussfolgerung, dass die Mengen an R\u00fcckst\u00e4nden von Imidacloprid in den Pollen aus Pollenfallen in einem Gebiet mit Sonnenblumen, die mit Gaucho behandelt worden sind, zwischen 2,1 und 2,3 ppb betr\u00e4gt. Bei den Pollen, die aus Sonnenblumen entnommen worden sind, die mit Gaucho behandelt wurden, ergibt die Studie von Stork einen Imidaclopridgehalt von 3,3 ppb.<\/p>\n<p>Bei den Poolen aus Rispen von Mais, der mit Gaucho behandelt worden ist, gelangen wir zu Imidaclopridgehalten zwischen 3,28 und 3,65 ppb. F\u00fcr Maispollen m\u00fcssen Szenarien f\u00fcr eine Vergiftung auf topischem und oralem Weg aufgestellt werden.<\/p>\n<p>Was den Maispollen betrifft, zeigen die Analysen an Pollen aus Pollenfallen in einem Gebiet, in dem der Mais mit Gaucho behandelt worden ist, unter den Versuchsbedingungen Imidaclopridr\u00fcckst\u00e4nde zwischen 0,69 und 0,81 ppb.<\/p>\n<p>Die Analysen von Rapspollen aus Pollenfallen in einem Gebiet mit Gaucho-Behandlung zeigen durchschnittliche Imidaclopridgehalte, die mit denen vergleichbar sind, die bei Pollen aus Pollenfallen in einem Anbaugebiet f\u00fcr Sonnenblumen gemessen worden sind und belaufen sich auf 3,15 bis 3,5 ppb.<\/p>\n<p>Es scheint somit ein Unterschied zwischen den Pollen aus Pollenfallen in einem Maisanbaugebiet und solchen aus Anbaugebieten f\u00fcr Sonnenblumen und Raps zu bestehen.. Gleichwohl stammen die Pollen aus Pollenfallen aus einer Mischung von Pollen, die von mehreren Bl\u00fctenarten stammen, die mit Gaucho behandelt worden sind oder auch nicht. Somit k\u00f6nnten sich die unterschiedlichen Imidaclopridkonzentrationen, die zwischen den Pollen aus Pollenfallen beobachtet worden sind, durch ein \u00dcbergewicht beim Absammeln von Sonnenblumen erkl\u00e4ren, w\u00e4hrend Mais weniger attraktiv ist, wobei der Maispollen mit den Pollen von anderen Bl\u00fcten vermischt w\u00e4re, die nicht notwendigerweise mit Gaucho behandelt worden sind. Die Arbeiten der zoologischen Abteilung des INRA Le Magneraud (Odoux et al, M159) best\u00e4tigen diese Hypothese. Abbildung 1 zeigt eine \u00dcberlagerung des Vorhandenseins von Sonnenblumenpollen und Maispollen in der 2. Julih\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Abbildung 1: Analyse des Pollens in Pollenkugeln von Bienen, die in Pollenfallen geerntet worden sind (nach Odoux et al, 2003; M159):<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Abb1.jpg\" alt=\"1.-Teil-Abb1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Im \u00fcbrigen kommen wir nicht umhin die Tatsache zu bedauern, dass keine Studie in bezug auf die Inhaltsmengen an R\u00fcckst\u00e4nden der Metaboliten von Imidacloprid in den Pollen von Sonnenblumen und Mais validiert werden konnte. Die Metaboliten besitzen eine eindeutige Toxizit\u00e4t f\u00fcr die Bienen. Das betrifft insbesondere Olefin (siehe Absatz 4). Desgleichen konnten wegen der mangelhaften Kontrolle der Stichprobenentnahme keinerlei Schlussfolgerungen \u00fcber das Vorhandensein von Imidacloprid in den Pollen aus Pollenfallen in einem Anbaugebiet f\u00fcr Sonnenblumen oder Mais infolge einer Behandlung mit Gaucho in dem oder in den Jahren vor der Stichprobenentnahme gezogen werden. Das CST empfiehlt, die Stichprobenentnahmen k\u00fcnftig unter Beachtung der guten Laborpraktiken (BPL) vorzunehmen. Es w\u00e4re auch notwendig, dass die Labors in der Lage sind, den Gehalt an Metaboliten des Imidacloprids (Hydroxyimidacloprid, Olefin, Dihydroxyimidacloprid, Harnstoffderivat, Guanidinderivat) mit ausreichend niedrigen Grenzen f\u00fcr die Quantifizierbarkeit und Messbarkeit (&lt; 1 ppb) zu bestimmen.<\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Mengenbestimmungen im Nektar<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse<\/span><\/h5>\n<p>Mit den gleichen Techniken, wie f\u00fcr die Analyse von Pollen, wurde der Gehalt von Imidacloprid auch im Nektar von Sonnenblumen (M28, M37, M10, M11, M31, M5) und Raps (M143) bestimmt. Alle Ergebnisse sind in Tabelle V angegeben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Tabelle-5.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-5.jpg\" \/><\/p>\n<p>Anzumerken ist, dass die Matrix anders ist und die Extraktionstechniken deshalb nicht zu einem so geringen LQ gef\u00fchrt haben, wie beim Pollen (M28 und M37) im Falle der Untersuchungen, die von der Firma Biotec f\u00fcr das Labor CNRS\/CBM angestellt worden sind. Gleichwohl gelingt es einem Labor (Universit\u00e4t Guelph und Universit\u00e4t Minnesota), sachdienliche Grenzen f\u00fcr die Quantifzierbarkeit und Messbarkeit zu erreichen.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse<\/span><\/h5>\n<p>Die Kriterien f\u00fcr die Validierung sind mit denen identisch, die f\u00fcr die Mengenbestimmungen von Imidacloprid in Pollen verwendet worden sind.<\/p>\n<p>Trotz einer gro\u00dfen Zahl von Stichproben werden die Mengenbestimmungen im Nektar in den Bienenst\u00f6cken, die vom Labor CNRS\/CBM im Jahre 1998 (M28) angestellt worden sind, aus den gleichen Gr\u00fcnden nicht validiert, die f\u00fcr die Mengenbestimmungen im Pollen im Jahre 1998 gelten (Methode nicht spezifisch genug, hoher LQ). Im Jahre 2001 hat dieses Labor nur zwei Stichproben von Nektar von Sonnenblumen getestet, die mit Gaucho behandelt waren. Diese Stichproben besitzen eine geringere Masse, als sie f\u00fcr die verwendete Technik erforderlich ist (M37); diese Ergebnisse werden deshalb nicht akzeptiert. Ebenso wie bei der Mengenbestimmung in Pollen weisen die Studien von Schmuck (M10 und M11) eine zu hohe LQ (5 ppb) auf. Die Studie von Lagard (M31) basiert auf einer zu geringen Zahl von Stichproben (n=4) und gibt nur den Gehalt an Gesamtr\u00fcckst\u00e4nden an. In Anbetracht dieser Unzul\u00e4nglichkeiten k\u00f6nnen diese Studien nicht validiert werden. Die Studie von Stork (M5) basiert auf einer ausreichenden Zahl von Stichproben (11 Stichproben, gepoolt in 2 Partien). Infolge dessen validieren wir diese Studie und den Gehalt von 1,9 ppb an Imidacloprid im Sonnenblumennektar (die Berechnung des Medians ist wegen des Fehlens der Rohdaten nicht m\u00f6glich). Beim Nektar von Raps, der mit Gaucho behandelt worden ist (was in Frankreich nicht zul\u00e4ssig ist), validieren wir die Studie M143 (Tabelle VI) bez\u00fcglich der Mengenbestimmung von Imidacloprid und 2 seiner Metaboliten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Tabelle-6.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-6.jpg\" \/><\/p>\n<h5>c) Kommentare und Perspektiven<\/h5>\n<p>Es ist notwendig, weitere Stichprobenentnahmen (BPL) und Mengenbestimmungen in Betracht zu ziehen und vorrangig ein oder mehrere Labors zu finden, die in der Lage sind, die Menge an Imidacloprid allein im Nektar zu bestimmen, unter Ber\u00fccksichtigung der Besonderheiten der Matrix und der Schwierigkeiten, Nektar in gro\u00dfer Menge zu bekommen. Eine Ausnahmeregelung f\u00fcr den Anbau von Sonnenblumen mit Gaucho-Behandlung unter der Voraussetzung der Einkapselung der Bl\u00fctenst\u00e4nde, um jeden Kontakt mit den Bienen zu vermeiden, muss vorab getroffen werden. Im \u00fcbrigen w\u00e4re es von Nutzen, Mengenbestimmungen von Imidacloprid im Honig vorzunehmen, um festzustellen, was mit dem Wirkstoff im Laufe der Umwandlung von Nektar in Honig und im gelagerten Honig passiert.<\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Mengenbestimmungen im von Imidacloprid im Erdreich und Remanenz<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse<\/span><\/h5>\n<p>In den Laborstudien, die im Rahmen des Antrags auf Genehmigung der Vermarktung von Imidacloprid angestellt worden sind, betr\u00e4gt die Halbwertzeit dieser Substanz 188\u00b125 Tage auf sandig-lehmigem Boden und 249\u00b150 Tage auf hochfeinem, lehmigem Boden (M22). Seine F\u00e4higkeit zur Anreicherung im Boden ist gering (Adsorptionskonstante von 1,17 bis 3,59). Dagegen ist Imidacloprid sehr lichtempfindlich (M22). Auf freiem Feld (M76) betr\u00e4gt die Halbwertzeit 140\u00b141 Tage auf nacktem Boden (n=10), und zwei Studien auf kultiviertem Boden ergeben eine Halbwertzeit von 102 und 125 Tagen. Anzumerken ist, dass wir f\u00fcr diese Studie nur \u00fcber die Rohergebnisse verf\u00fcgen. Dieses Molek\u00fcl ist somit persistent im Sinne der Verordnung. Eine Mitteilung der Beh\u00f6rde f\u00fcr die Regelung der Parasitenbek\u00e4mpfung in Kanada (M255) ergibt eine l\u00e4ngere Halbwertzeit (1 bis 2 Jahre) unter den Bedingungen des Feldanbaus, aber wir verf\u00fcgen nicht \u00fcber die entsprechenden Ergebnisse. Diese Ergebnisse k\u00f6nnen sich durch die Tatsache erkl\u00e4ren lassen, dass die B\u00f6den in den Rapsanbaugebieten gefroren oder sehr kalt bleiben und somit w\u00e4hrend des gr\u00f6\u00dften Teils des Jahres nur geringe mikrobielle Aktivit\u00e4ten f\u00fcr den Abbau von Imidacloprid vorhanden sind. Mengenbestimmungen im Erdreich wurden auch auf Parzellen angestellt, die in den vorangegangenen Jahren mit Imidacloprid behandelt worden sind oder nicht. Diese Mengenbestimmungen wurden einerseits von der Firma Bayer f\u00fcr Probenentnahmen vor der Aussaat des Jahres A und andererseits vom Labor CNRS\/CBM und von der Firma Biotec-Centre f\u00fcr Probenentnahmen nach dem Anbau im Jahre A angestellt. Die Ergebnisse und die Vorgeschichte der Stichproben sind in Tabelle VII angegeben. Die Berichte, die sich in unserem Besitz befinden, enthalten keine Angaben dar\u00fcber, ob die Gehalte an Imidacloprid in \u00b5g\/kg Frischgewicht oder Trockengewicht des Bodens angegeben sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Tabelle-7.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-7.jpg\" \/><\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse<\/span><\/h5>\n<p>Die Validierungskriterien sind mit denen identisch, die f\u00fcr die Mengenbestimmungen in Pollen festgelegt worden sind.<\/p>\n<p>Die verwendete Technik f\u00fcr die Mengenbestimmungen in diesen Studien ist HPLC-MS\/MS, die voranstehend als spezifischste und empfindlichste Technik f\u00fcr die Mengenbestimmung von Imidacloprid allein beschrieben worden ist. Das bei Herrn Bonmatin (Labor CNRS\/CBM) angestellte Audit hat die Validierung dieser Technik sowie der Grenzen der Messbarkeit und Quantifizierbarkeit erm\u00f6glicht, die f\u00fcr die Studie 1999-2000 (M19, M21, M150) beschrieben worden sind.<\/p>\n<p>Es war schwierig, die Vorgeschichte der Bodenstichproben zu bekommen, die f\u00fcr die Analysen des Labors CNRS\/CBM entnommen worden sind. Allgemein haben die im Nachhinein gelieferten Entnahmedatenbl\u00e4tter (M211) eine Verbesserung der Kenntnis der Stichproben erm\u00f6glicht. Die in diesen Datenbl\u00e4ttern enthaltenen Informationen konnten h\u00e4ufig durch diejenigen erg\u00e4nzt werden, die in den Datenbl\u00e4ttern \u00fcber die Stichprobenentnahme aus den Pflanzen (M212) angegeben waren, wenn Boden und Pflanzen am gleichen Standort entnommen wurden. Anhang IX zeigt alle Ergebnisse der Einzelstichproben mit der bekannten Vorgeschichte im Hinblick auf eine Behandlung mit Gaucho oder nicht und die verschiedenen Kulturen. Allerdings sei angemerkt, dass Unsicherheiten bez\u00fcglich der Vorgeschichte der Stichproben bestehen. Gleichwohl stimmt die Technik f\u00fcr die Mengenbestimmung von Imidacloprid, die in dieser Studie verwendet worden ist, mit den vom CST aufgestellten Validierungskriterien \u00fcberein. Die Studie wird daher validiert, obwohl die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen in Frage gestellt werden. Indem nur diejenigen Stichproben ber\u00fccksichtigt werden, deren Vorgeschichte und Beschaffenheit eindeutig bekannt sind, erhalten wir die folgenden durchschnittlichen Gehalte an Imidacloprid und Stichprobenverteilungen (Tabelle VIII): <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-8.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-8.jpg\" \/><br \/>\n<b>Schlussfolgerung:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Kurz nach einer Kultur, die mit Imidacloprid behandelt worden ist, finden wir das Molek\u00fcl noch immer in einer Menge von 10,2 bis 10,3 ppb (n=8).<\/li>\n<li>1 Jahr nach der letzten Behandlung mit Imidacloprid betr\u00e4gt der durchschnittliche Gehalt im Boden 4,3 bis 4,5 ppb.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir weisen darauf hin, dass diese beiden Schlussfolgerungen mit denen \u00fcbereinstimmen, die vom Autor dieser Studie gezogen worden sind. Allerdings werden die Schlussfolgerungen bez\u00fcglich der Anreicherungsph\u00e4nomene im Anschluss an mehrere aufeinanderfolgende Behandlungen mit Gaucho und den Einfluss der laufenden Kultur wegen der zu geringen Anzahl von Stichproben nicht best\u00e4tigt. Tats\u00e4chlich wurden in dieser Studie nur 8 Stichproben von dem Boden entnommen, in das in 2 aufeinanderfolgenden Jahren Saatgut einges\u00e4t worden ist, das mit Gaucho behandelt wurde (Anhang IX). Die Schlussfolgerungen bez\u00fcglich des Einflusses der laufenden Kultur basieren auf 4 Stichproben beim Mais und 6 bei Sonnenblumen. Die Studien von Schmuck et al. (1999, M10 und M11) weisen nur eine geringe Anzahl von Stichproben und eine hohe LQ auf und k\u00f6nnen daher nicht validiert werden. Allerdings best\u00e4tigen die erzielten Ergebnisse diejenigen der Berichte M19 und M21 (Bonmatin, 2000, 2001).<\/p>\n<p>Die Studien M137-M138 (Placke, 1994, 1998), die von Bayer ausgef\u00fchrt worden sind, legen dar, was mit Imidacloprid im Boden passiert und den eventuellen Transfer auf die nachfolgenden Kulturen. Sie enthalten jeweils eine Bestimmung des Verhaltens von Imidacloprid im Boden w\u00e4hrend 6 aufeinanderfolgender Jahre nach Anwendung von Confiror und eine sechsmonatige Kontrolle der Imidaclopridgehalte im Boden bei Fruchtwechsel (Anwendung von Zelmone). Die Studie M137 gelangt zu einem Anstieg des Imidaclopridgehalts i mBoden w\u00e4hrend der ersten 3 Jahre und sodann zu einem Plateaueffekt. Ebenfalls festzustellen ist die Variabilit\u00e4t der Abbaubarkeit je nach Bodentyp. Die Studie M138 gelangt zu einer Verringerung der Imidaclopridmenge im Boden um 50% nach Ablauf von 6 Monaten. Trotz des Interesses dieser Studien werden wir sie f\u00fcr unsere Bewertung nicht ber\u00fccksichtigen, wegen der Besonderheit der Behandlungen, die nicht unserem Fall des mit Gaucho gebeizten Saatguts entsprechen.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">c) Kommentare und Perspektiven<\/span><\/h5>\n<p>Das Interesse einer Analyse der Imidaclopridgehalte im Boden w\u00e4re die Bewertung der R\u00fcckstandsmenge, die von den Pflanzen im Laufe sp\u00e4terer Jahre aufgenommen werden k\u00f6nnte. Im Falle des mit Gaucho gebeizten Saatgutes hat uns nur die Studie des Labors CNRS\/CBM (Bonmatin, 2001, M21) die M\u00f6glichkeit gegeben, eine Verringerung der Imidaclopridr\u00fcckst\u00e4nde im Boden im Jahr nach der Behandlung um 50% zu veranschlagen. Wegen der geringen Zahl von Stichproben ist es leider nicht m\u00f6glich, Schl\u00fcsse in bezug auf mehrere aufeinanderfolgende Jahre zu ziehen. Gleichwohl scheint im Falle des aufeinanderfolgenden Verspr\u00fchens von Imidacloprid auf den Boden laut Abbildung 2, die anhand der Ergebnisse der Studien von Placke (M137, M138) erstellt worden ist, Anreicherungsph\u00e4nomene von Jahr zu Jahr anzuzeigen. Die Imidaclopridmenge, die im Boden vorhanden ist, nimmt im Laufe der 3 ersten Jahre zu und stabilisiert sich danach an 2 von 3 Standorten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/1.-Teil-Abb2.jpg\" alt=\"1.-Teil-Abb2.jpg\" width=\"706\" height=\"565\" \/><\/p>\n<p>Diese Anreicherungsph\u00e4nomene bei aufeinanderfolgenden Behandlungen mit Gaucho w\u00fcrden eine erneute Untersuchung verdienen, und zwar im exakten Fall des Saatguts von Sonnenblumen und Mais, das mit Gaucho behandelt worden ist, mit besonderer Sorgfalt bei der Kontrolle der Stichprobenentnahme.<\/p>\n<h3><span style=\"font-size: 20px;\">Weitere Entwicklung von Imidacloprid in der Pflanze<\/span><\/h3>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">a) Verf\u00fcgbare Ergebnisse<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">Sonnenblumen<\/span><\/h5>\n<p>Zahlreiche Studien die die Techniken verwenden, die bereits bei den Mengenbestimmungen im Pollen dargelegt worden sind, haben zu einer Bewertung der Imidaclopridgehalte in Sonnenblumen mit Gaucho-Behandlung oder ohne Gaucho-Behandlung, aber mit Anpflanzung an einem Standort mit Gaucho-Vorgeschichte gef\u00fchrt. Sie wurden vom Labor CNRS\/CBM und von der Gesellschaft Biotec (M30, M17, M21 und M150), von der Gesellschaft Bayer (M10 und M11), von CETIOM (M31) und vom INRA in Toulouse (M111) angestellt. Alle Ergebnisse sind in Tabelle IX zusammengefasst. Anhang X erl\u00e4utert die Codes, die f\u00fcr die Wachstumsstadien verwendet worden sind. Bei der Mehrzahl der Studien enthalten die in unserem Besitz befindlichen Berichte keine Angaben dar\u00fcber, ob die Imidaclopridgehalte in \u00b5g\/kg Frischgewicht oder Trockengewicht der Pflanze angegeben sind. Wenn diese Information bekannt ist, ist dies in der Tabelle angegeben.<\/p>\n<p>Es besteht eine erhebliche Heterogenit\u00e4t bei den Bedingungen f\u00fcr den Anbau, den analysierten Pflanzenteilen, den Wachstumsstadien, in denen die Entnahmen erfolgt sind sowie bei den Quantifizierungsgrenzen der verschiedenen Analyseprotokolle. Es ist deshalb schwierig, diese Studien miteinander zu vergleichen.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">Andere Pflanzen als Sonnenblumen<\/span><\/h5>\n<p>Das Labor CNRS\/CBM hat sich auch f\u00fcr die Bestimmung der Imidaclopridmenge in Gaucho-Mais, oder in nicht behandelten Kulturen, wie Mais, Weizen, Raps und Luzernen interessiert, die auf Feldern ausges\u00e4t worden sind, die zuvor mit Imidacloprid behandelt worden waren (2000, M17, M21, M150; 2002, M209, M212, M214) (siehe Tabelle X). <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-9.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-9.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-10.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-10.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-11.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-11.jpg\" \/><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">b) G\u00fcltigkeit der Ergebnisse<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">Sonnenblumen<\/span><\/h5>\n<p>Ebenso wie bei den Mengenbestimmungen in Pollen ist festzustellen, dass die Studien, die 1998 vom Labor CNRS\/CBM (30) angestellt worden sind, nicht mit unseren Qualit\u00e4tskriterien \u00fcbereinstimmen, weil die verwendete Technik weder spezifisch genug, noch genau genug ist (LQ = 10). Anhang XI nennt dennoch die angestellten Einzelanalysen mit der bekannten Vorgeschichte der Stichproben. Bei den Studien, die im Jahre 2000 angestellt worden sind (M17, M21, M150) war es ebenso wie bei den Bodenuntersuchungen schwierig, die Vorgeschichte einer Reihe von Stichproben zu erhalten. Der Vergleich der Rohdaten aus den Berichten M17 und M21 mit den kompletten Entnahmedatenbl\u00e4ttern (2002, M212) zeigt eine Reihe von Unsicherheiten, die es uns nicht erlauben, diese Stichproben zu validieren (siehe Anhang XII). Man kann allerdings bereits sagen, dass eine Reihe von Stichproben, die im Bericht M17 angegeben sind, Stichproben sind, die bereits 1998 entnommen und getestet wurden und im Jahre 2000 mit einer optimierten Technik erneut getestet worden sind.<\/p>\n<p>Soweit es Sonnenblumen betrifft, interessiert sich das Labor CNRS\/CBM im Bericht M21 f\u00fcr die Bioverf\u00fcgbarkeit von Imidacloprid in Sonnenblumen in Abh\u00e4ngigkeit vom Wachstumsstadium, von der Pflanzensorte und von der Insektiziddosis, die f\u00fcr das Beizen des Saatguts verwendet worden ist. Leider haben wir eine Reihe von Problemen bei der Analyse der Ergebnisse festgestellt (Tabelle XI), die es uns nicht erlauben, die Schlussfolgerungen des Autors dieser Gutachten zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-12.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-12.jpg\" \/><\/p>\n<p>Obwohl die Schlussfolgerungen der Studien M17 und M21 unserer Ansicht nach hinf\u00e4llig sind und nicht validiert werden, wurden die von Biotec angestellten Mengenbestimmungen dennoch anhand einer von CST validierten Methode vorgenommen. Indem wir diejenigen Stichproben weggelassen haben, die eine mangelhafte R\u00fcckverfolgbarkeit aufweisen und die voranstehend angegebenen analytischen Probleme korrigiert haben, haben wir den Imidaclopridgehalt in Sonnenblumen mit Gaucho-Behandlung im Jahr der Stichprobenentnahme neu berechnet (Tabelle XII). Diese Gehalte entsprechen den durchschnittlichen Inhaltsmengen an Imidacloprid in der gesamten Pflanze. Sie d\u00fcrfen nur hinweishalber herangezogen werden, weil die Berechnungen mit Stichproben unterschiedlicher Beschaffenheit (Kopf, Bl\u00fctenstand, St\u00e4ngel, Bl\u00e4tter) und unterschiedlichen Wachstumsstadien erfolgt sind. Es war nicht m\u00f6glich, die Restgehalte an Imidacloprid in Sonnenblumen ohne Gaucho-Behandlung zu berechnen, weil Angaben \u00fcber die Behandlung in den Vorjahren fehlten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-12.2.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-12.2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Studien von Bayer (M10 und M11) weisen eine zu geringe Zahl von Stichproben sowie eine hohe LQ auf und k\u00f6nnen daher nicht validiert werden. Dies gibt uns jedoch einen Hinweis auf die potenziell beobachteten Gehalte in Sonnenblumen mit Gaucho-Behandlung. Diese Angaben sind mit den Mengenbestimmungen des Labors CNRS\/CBM zu korrelieren.<br \/>\nDie Studien des CETIOM (M31) geben einen Imidaclopridgehalt in den oberen Bl\u00e4ttern der behandelten Sonnenblumen an, der h\u00f6her ist, als derjenige, der in den Studien von Bayer oder des Labors CNRS\/CBM angegeben ist. Die Untersuchungen bez\u00fcglich der Remanenz bei ganzen Sonnenblumenpflanzen auf einem Feld mit Gaucho-Vorgeschichte geben bei insgesamt 28 Stichproben einen durchschnittlichen Imidaclopridgehalt in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10 \u00b5g\/kg in den Stadien B4-B10 an . Allerdings betreffen diese Mengenbestimmungen Gesamtr\u00fcckst\u00e4nde. Die Studien wurden deshalb nicht validiert.<\/p>\n<p>Die Studien, die von Laurent und Scalla (M111) beim INRA in Toulouse angestellt worden sind, wurden unter Bedingungen mit abgeschlossener Aussaat angestellt. Dar\u00fcber hinaus erfolgte die Aussaat im Juli, was die normalen Wachstumsbedingungen bei Sonnenblumen nicht widerspiegelt. Diese Studie kann daher nicht validiert werden.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">Mais<\/span><\/h5>\n<p>Die Ergebnisse, die in den Studien des Labors CNRS\/CBM (M17, M21, M150) aus dem Jahre 2000 angegeben sind, k\u00f6nnen nicht validiert werden, soweit es den Mais betrifft, wegen der Ber\u00fccksichtigung einer Reihe von Stichproben, die hinsichtlich ihrer Behandlung, Beschaffenheit usw. Zweifel aufweisen. Gleichwohl entspricht die Methode f\u00fcr die Mengenbestimmung den Validierungskriterien des CST. Diejenigen Stichproben, die eine gute R\u00fcckverfolgbarkeit aufweisen, k\u00f6nnen somit ber\u00fccksichtigt werden (siehe Anhang XII). Der Bericht M209 desselben Labors ber\u00fccksichtigt 2 Typen von Stichproben: 15 Stichproben, die 1998 entnommen, zuvor analysiert worden sind und eine unsichere Vorgeschichte aufweisen, 26 Stichproben von Rispen, die im Jahre 2000 von der Firma Testapi entnommen worden sind und eine gute R\u00fcckverfolgbarkeit aufweisen (16 mit Gaucho-Behandlung im Jahr der Stichprobenentnahme, 10 unbehandelte) (siehe Anhang XIII). Die f\u00fcnfzehn Stichproben aus dem Jahre 1998 wurden erneut analysiert, wobei eine starke je nach Jahr der Mengenbestimmung eine erhebliche Schwankungsbreite bei den Imidaclopridgehalten festgestellt worden ist. Wegen der Unsicherheiten und Zweifel in Verbindung mit einigen Stichproben, wird empfohlen, f\u00fcr die Bestimmung der Imidaclopridmenge in den Maisrispen aus dem Jahre 2000 nur die Ergebnisse der Mengenbestimmungen in den 26 neuen Stichproben zu ber\u00fccksichtigen, die von Testapi entnommen worden sind. Die berechneten Gehalte sind in Tabelle XIII angegeben.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-13.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-13.jpg\" \/><\/p>\n<p>Nur eine Stichprobe ohne Behandlung mit Gaucho im Jahr der Stichprobenentnahme durch Testapi wurde aus dem Boden entnommen, auf dem im Vorjahr mit Gaucho behandelter Mais angebaut worden war. Es ist daher auch hier unm\u00f6glich R\u00fcckschl\u00fcsse hinsichtlich eines m\u00f6glichen \u201eAnstiegs\u201c von Imidacloprid in die Maisbl\u00fcten zu ziehen.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">Andere Pflanzen als Sonnenblumen und Mais =<\/span><\/h5>\n<p>Stichproben von Raps, der im Jahr der Stichprobenentnahme nicht mit Gaucho behandelt worden ist, aber auf B\u00f6den angebaut wurde, auf denen im Vorjahr gebeiztes Saatgut (Weizen, Gerste) ausgebracht worden ist, erscheinen ebenfalls in den Berichten M17 und M21 und M150. Wir haben beim Vergleich mit den Datenbl\u00e4ttern \u00fcber die Stichprobenentnahme keine Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Vorgeschichte festgestellt. Die berechneten, durchschnittlichen Imidaclopridgehalte erscheinen in der Tabelle XIV. 95% weisen Imidaclopridgehalte auf, die unter der Quantifizierungsgrenze liegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-14.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-14.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Studien, die sich mit der Aufnahme von Imidaclopridr\u00fcckst\u00e4nden durch Weizen und Luzerne besch\u00e4ftigen, konnten auf Grund der geringen Anzahl von Stichproben nicht validiert werden.<\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Kommentare und Perspektiven<\/span><\/h4>\n<p>Die angestellten, zahlreichen Mengenbestimmungen liefern uns leider nur Teilergebnisse, die zudem untereinander kaum vergleichbar sind. Nur die Studien, die vom Labor CNRS\/CBM geleitet worden sind, erm\u00f6glichen nach Behebung der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Typ der Stichproben einen insgesamten \u00dcberblick \u00fcber die Imidaclopridmengen, die in den oberen Teilen der Pflanze im Laufe des Wachstums vorhanden sind. Bei den Pflanzenteilen von Sonnenblumen erlauben die validierten Stichproben die Feststellung (mit den voranstehend angegebenen Vorbehalten) von globalen Imidaclopridgehalten von ungef\u00e4hr 4,2 ppb bei den Bl\u00fctenst\u00e4nden von Sonnenblumen, die im Jahr der Stichprobenentnahme behandelt worden sind und von 6,5 ppb in den Bl\u00e4ttern. Dieses Ergebnisse sind im Hinblick auf die M\u00f6glichkeit eines Verzehrs von Nektar au\u00dferhalb der Bl\u00fcten durch die Bienen hervorzuheben, der insbesondere bei Sonnenblumen gegeben sein kann. Dieser Nektar, der von den jungen Sonnenblumen im Bereich der Unterseite der Bl\u00e4tter abgesondert wird, k\u00f6nnte auf Grund des fr\u00fchen Zeitpunkts der Sekretion erhebliche Mengen an Imidacloprid enthalten. Ebenfalls festzustellen ist, dass in den Stichproben von Sonnenblumen eine Mengenbestimmung der Metaboliten des Imidacloprids vorgenommen worden ist. Da die Methode nicht spezifisch genug war (LQ = 10) verf\u00fcgen wir \u00fcber keinerlei g\u00fcltige Daten \u00fcber das Vorhandensein der Metaboliten in den Pflanzen. Es ist eine Konzentration von Imidacloprid in den Rispen von Mais mit einem durchschnittlichen Gehalt von 7,5 ppb festzustellen. Die \u00fcbrigen Pflanzenteile (St\u00e4ngel. Bl\u00e4tter, m\u00e4nnliche Teile) enthalten ebenfalls nicht zu vernachl\u00e4ssigende Mengen an Imidacloprid (im Bereich von 3 ppb). Desgleichen verf\u00fcgen wir \u00fcber keinerlei Daten bez\u00fcglich der M\u00f6glichkeit einer Absorption von Imidaclopridr\u00fcckst\u00e4nden durch Pflanzen (mit Ausnahme von Raps), die im Jahr der Stichprobenentnahme nicht mit Gaucho behandelt worden sind.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 20px;\">Die Experten des CST empfehlen deshalb:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>die Entwicklung einer Technik f\u00fcr die Mengenbestimmung der Zerfallsprodukte im Hinblick auf die Daten der chronischen Toxizit\u00e4t und der subletalen Auswirkungen.<\/li>\n<li>die Fortsetzung der Mengenbestimmungen in den Pflanzenteilen, die von den Bienen aufgesucht werden (Pollen, Nektar) von Sonnenblumen und Mais, die mit Gaucho behandelt worden sind und extrafloralen Nektar enthalten.<\/li>\n<li>die Fortsetzung der Mengenbestimmungen in den verschiedenen Teilen von Sonnenblumen und Mais, die im Jahr der Stichprobenentnahme nicht mit Gaucho behandelt worden sind, aber auf B\u00f6den angebaut wurden, die in fr\u00fcheren Jahren mit Gaucho behandelt wurden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Stichprobenentnahmen erfolgen in \u00dcbereinstimmung mit den PBL.<\/p>\n<h3><span style=\"font-size: 20px;\">Bewertung der Mengen an m\u00f6glicherweise kontaminiertem Pollen und Nektar, die zum Bienenstock gebracht werden<\/span><\/h3>\n<p>Die Imidaclopridmenge, die in ein Bienenvolk eingebracht werden kann, ist sehr variabel und h\u00e4ngt von den Typen und von der Oberfl\u00e4che der behandelten Kulturen ab, die in seiner Umgebung vorhanden sind, sowie von den Sammelentscheidungen der Arbeitsbienen hinsichtlich des eingesammelten Pollens und\/oder Nektars. Der Sammelradius der Arbeitsbienen kann von mehreren hundert Metern bis zu einigen Kilometern betragen, abh\u00e4ngig von den Bed\u00fcrfnissen des Bienenvolks und von den Ressourcen, die in der Umgebung vorhanden sind. So betr\u00e4gt beispielsweise bei einem Aktionsradius von 200 m die abgesuchte Fl\u00e4che 0,13 km\u00b2, bei einem km betr\u00e4gt sie 3,14 km\u00b2, bei 5 km Radius sind es 78,5 km\u00b2. Bei 6200 Beobachtungen hat Frisch (1967, A173) nachgewiesen, dass 20% der Bienen in Abst\u00e4nden von mehr als 2 km sammelten. K\u00fcrzlich hat eine Studie ergeben, dass die Bienen h\u00f6here Flugentfernungen zur\u00fccklegen k\u00f6nnen, die zwischen 6 und 7,5 km betragen (Beekman und Ratnieks 2000, A144). Wenn innerhalb des Sammelgebiets nur wenige behandelte Kulturen vorhanden sind, ist ganz klar, dass das Risiko geringer ist, als wenn sie zahlreicher sind. Diese Tatsache in Erinnerung zu rufen ist dennoch wichtig, weil die Tatsache, dass es sehr schwierig oder gar unm\u00f6glich ist, die Sammelt\u00e4tigkeiten auf freiem Feld zu kontrollieren, die zahlreichen Unterschiede erkl\u00e4ren k\u00f6nnte, die bei der Bienensterblichkeit von den Imkern ebenso wie von den Forschern bei Versuchen auf freiem Feld festgestellt worden sind.<\/p>\n<p>Das Imidacloprid, das im Pollen und im Nektar (und sp\u00e4ter im Honig) vorhanden ist, k\u00f6nnte toxische Wirkungen nach sich ziehen, die sich mehr oder weniger langfristig bei bestimmten Kategorien von Arbeitsbienen (Ammenbienen, Feldbienen) zeigen. Wenn die von den Bienen zur\u00fcckgebrachten Insektizidmengen hoch sind und nach der Ernte schnell konsumiert werden, k\u00f6nnte die Zahl der toten Bienen hoch sein und zu einer Verringerung der Population f\u00fchren. Dieses Bienensterben k\u00f6nnte verz\u00f6gerte Auswirkungen auf das Bienenvolk haben, zum Beispiel im Herbst oder im Winter, wenn die Bienen die Honigreserve verzehren, oder am Ende des Winters, wenn sie f\u00fcr die Aufzucht der neuen Brut den Pollen verzehren.<\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Im Falle des Pollens<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">a) J\u00e4hrlicher Polleneintrag in das Bienenvolk<\/span><\/h5>\n<p>Die Pollenmenge, die j\u00e4hrlich von den Bienen geerntet wird, liegt in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von mehreren Dutzend Kilo und kann bis zu 55 kg betragen (Louveaux, 1968, A83; Seeley, 1985, A84; Winston, 1987, A85). Es handelt sich um eine Mischung, die aus einer Vielzahl von Pflanzentypen stammt. Unter den Pflanzenpollen, die von den Bienen geerntet werden und mit Imidacloprid kontaminiert sein k\u00f6nnen, sind die Pollen von Sonnenblumen und Mais im \u00dcberfluss vorhanden (Louveaux, 1985, A91; Pham-D\u00e9l\u00e8gue und Ramirez-Romero, 2002; M106 Odoux et al. 2003, A159). Die Menge an Pollen von Mais und Sonnenblumen, die in den Bienenstock gebracht wird, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von der Gesamtanbaufl\u00e4che dieser beiden Kulturen im Umfeld des Bienenvolks ab. Um den Polleneintrag zu quantifizieren, verwendet man Pollenfallen. Die Pollenfallen werden am Eingang des Bienenstocks aufgestellt und besitzen ein Gitter, das mit L\u00f6chern f\u00fcr die Bienen ausger\u00fcstet ist. Beim Passieren dieser L\u00f6cher lassen die Bienen einen Teil des transportierten Pollens fallen. Die Pollenmenge, die in den Fallen eingesammelt wird, h\u00e4ngt von der verwendeten Fallenart ab. Fr\u00fcher lieferten die verwendeten Fallen eine Ausbeute in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10% (Louveaux, 1968, A83). Heute scheint es, dass die Ausbeute bestimmter Fallen zwischen 20% und 40% betr\u00e4gt (Fert und Marty, pers\u00f6nliche Mitteilung). Wenn man die Pollenmenge kennt, die in den Fallen aufgefangen wird, kann man somit grob die Pollenmenge absch\u00e4tzen, die in den Bienenstock transportiert worden ist.<br \/>\nDer Pollen aus Pollenfallen ist eine Stichprobe dessen, was die Bienen in ihrer Umgebung einsammeln (in einem Radius von einigen hundert Metern bis zu mehreren Kilometern) und in den Bienenstock bringen. Wenn sich der Bienenstock in einem Gebiet mit Pflanzenkulturen befindet, die (mit unterschiedlichen Pestiziden) behandelt worden sind, oder nicht behandelt worden sind, bilden die Pollenkugeln, die von den Forschern eingesammelt werden, somit eine Mischung von Pollen aus unterschiedlichen Quellen.<\/p>\n<p>Neuere Untersuchungen haben die t\u00e4gliche Ernte von Mais und Sonnenblumenpollen w\u00e4hrend der Bl\u00fctezeit dieser Pflanzen untersucht. -1\/ Die erste Untersuchung bezog sich auf 24 Bienenv\u00f6lker (ACTA, 1998, M32, M166 und M170; AKTA, 1999, M232), aber uns liegen nur die detaillierten Ergebnisse f\u00fcr 18 von ihnen vor (Vend\u00e9e Marais, Vend\u00e9e Plaine und Indre). Die Gesamtmenge an Pollen, der in den Pollenfallen w\u00e4hrend der gesamten Bl\u00fctezeit dieser Pflanzen geerntet worden ist, variiert zwischen 0,85 und 4 kg\/Bienenvolk. Da die von CNEVA verwendete halb quantitative Pollenanalysemethode nicht die Genauigkeit einer quantitativen Analyse erreicht, sind die jeweiligen Mengen der verschiedenen Pollentypen nicht bekannt. Gleichwohl stammte der Hauptteil der vorgefundenen Pollen im Allgemeinen von Sonnenblumen.<\/p>\n<p>-2\/ Die zweite Untersuchung bezog sich auf 20 V\u00f6lker (Syndicat d\u2019Apiculture du Lot et Garonne, 1998, T2). Die in den Pollenfallen geernteten Pollenmengen variierten zwischen 0,1 kg und 3 kg\/Bienenvolk bei den Sonnenblumen und zwischen 0,02 kg und 3,8 kg beim Mais w\u00e4hrend der gesamten Bl\u00fctezeit dieser beiden Pflanzen. Die verwendete Pollenanalysemethode ist nicht angegeben.<\/p>\n<p>-3\/ Die dritte Untersuchung hat die Pollen analysiert, die in den Pollenfallen von 10 Bienenv\u00f6lkern geerntet worden sind und zwar von 2 V\u00f6lkern im Jahre 2001 und 8 V\u00f6lkern im Jahre 2002 (Odoux et al. 2003, A159), die inmitten von gro\u00dfen Anbaufl\u00e4chen (Mais, Raps und Sonnenblumen) aufgestellt worden waren. Diese Untersuchung hat zwei interessante Punkte ergeben: &#8211; Die Ernte des Sonnenblumenpollens erstreckt sich von Ende Juni bis Mitte September, die Ernte von Maispollen von Mitte Juli bis Anfang September. &#8211; Wenn die Pollenmenge anhand der Anzahl der K\u00f6rner (durch Pollenanalyse auf Glaspl\u00e4ttchen) bestimmt wird, untersch\u00e4tzt sie im Allgemeinen das Gewicht des geernteten Sonnenblumen- und Maispollens, weil diese beiden Pollentypen gr\u00f6\u00dfer als die anderen Pollentypen sind. Die von diesen Autoren verwendete Methode erm\u00f6glicht diesmal eine Ber\u00fccksichtigung der tats\u00e4chlichen Masse des gesammelten Pollens. So haben die Autoren in den Pollenfallen von Bienenv\u00f6lkern, die im Bereich gro\u00dfer Anbaufl\u00e4chen aufgestellt worden waren, 90% Sonnenblumenpollen und 80% Maispollen zum jeweiligen Zeitpunkt der Bl\u00fcte dieser beiden Kulturen gefunden.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: 20px;\">Sonnenblumenpollen<\/span><\/h6>\n<p>Die Sonnenblumenpollen produzieren w\u00e4hrend eines Zeitraums von etwa f\u00fcnfzehn Tagen Pollen (Pham-D\u00e9l\u00e8gue und Bonjean, 1983, A87). Da eine zeitliche Verschiebung der Bl\u00fctezeit von Anbaufl\u00e4che zu Anbaufl\u00e4che oder zwischen mehreren Sonnenblumensorten gegeben ist, kann sich der Zeitraum f\u00fcr die Ernte des Pollens bei einem Bienenvolk \u00fcber ungef\u00e4hr zweieinhalb Monate erstrecken (Odoux et al. 2003, A159). Je nach Ausbeute der Pollenfalle kann man die Menge an Sonnenblumenpollen berechnen, die von den Bienen geerntet worden ist. -1\/ Die Ergebnisse von ACTA (1998, M32, M166 und M170; ACTA, 1999, M232) k\u00f6nnen nicht verwendet werden, weil der Anteil der Sonnenblumenpollen, die in den Pollenfallen geerntet worden sind, nicht bekannt ist.<\/p>\n<p>-2\/ Den Ergebnissen des Syndicat d\u2019Apiculture von Lot et Garonne zufolge (1998, T2) variiert die Menge zwischen 0,5 kg und 15 kg \/ Bienenvolk, wenn die Falle eine Ausbeute von 20% liefert und zwischen 0,25 und 7,5 kg \/ Bienenvolk, wenn die Ausbeute 40% betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>-3\/ Den Ergebnissen von Odoux et al. zufolge (2003, A144) bel\u00e4uft sich der volumenbezogene Anteil des Sonnenblumenpollens an dem in den Pollenfallen w\u00e4hrend der Bl\u00fctezeit von Sonnenblumen geerntete Pollen auf 90%.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: 20px;\">Maispollen<\/span><\/h6>\n<p>Die Produktion an Maispollen ist sehr hoch, und dieser wird von den Bienen in reichlicher Menge geerntet (Louveaux, 1985; A91, Pham-D\u00e9l\u00e8gue und Ramirez-Romero, 2002, M106).<\/p>\n<p>1-\/ In Frankreich zeigen die Daten, die von der Firma Michaud (gr\u00f6\u00dfter H\u00e4ndler f\u00fcr franz\u00f6sischen Honig) gesammelt worden sind, dass allj\u00e4hrlich zwischen 30 und 40% der franz\u00f6sischen Bienenv\u00f6lker mit Maispollen in Kontakt kommen (GDSA, 2001, T1).<\/p>\n<p>-2\/ In der oben genannten Untersuchung (Syndicat d\u2019Apiculture von Lot et Garonne, 1998, T2) belaufen sich die Anteile an Sonnenblumenpollen und Maispollen in der Mischung auf jeweils 38 und 62%. Die Autoren haben auch festgestellt, dass \u201edie Bienen ab dem Zeitpunkt der Maisbl\u00fcte dem Sonnenblumenpollen den R\u00fccken kehren und Maispollen sammeln\u201c. Abh\u00e4ngig von der Ausbeute der Pollenfalle kann man die Menge an Maispollen berechnen, die von den Bienen im Bienenstock gelagert wird. Wenn die Ausbeute der Falle 20% betr\u00e4gt, variiert die Menge zwischen 0,1 und 19 kg \/ Bienenvolk; wenn sie 40% betr\u00e4gt, variiert die Menge zwischen 0,05 und 9,5 kg \/ Bienenvolk.<\/p>\n<p>-3\/ Den Ergebnissen von Odoux et al. zufolge (2003, A144), bel\u00e4uft sich der volumenbezogene Anteil des Maispollens an dem in den Pollenfallen w\u00e4hrend der Maisbl\u00fcte geerntete Pollen auf 80%.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">b) Theoretische Sch\u00e4tzungen der Imidaclopridmengen, die in den Bienenstock eingetragen werden<\/span><\/h5>\n<h6><span style=\"font-size: 20px;\">Sonnenblumenpollen<\/span><\/h6>\n<p>In Anbetracht der validierten Daten \u00fcber die Bestimmung der Imidaclopridmenge in Pollen von Sonnenblumen, die mit Gaucho behandelt worden sind (zwischen 3,3 und 3,4 ppb, entsprechend einem Durchschnittswert von 3,35 ppb beim Bl\u00fctenpollen und zwischen 2,1 und 2,3 ppb, entsprechend einem Durchschnittswert von 2,2 ppb, beim Pollen aus der Pollenfalle); siehe Absatz 2.1.1) und in dem Wissen, dass die Bienenv\u00f6lker zwischen 0,25 und 15 kg Sonnenblumenpollen pro Jahr in den Bienenstock bringen, k\u00f6nnen wir die theoretischen Imidaclopridmengen sch\u00e4tzen, die in den Bienenstock eingetragen werden (siehe Tabelle XVI). Es ist wichtig hervorzuheben, dass die Ergebnisse der Bestimmung der Imidaclopridmenge im Pollen aus der Polenfalle auf einer Menge an gemischtem Pollen beruhen, was eventuell zu einer Untersch\u00e4tzung des Imidaclopridgehalts im Pollen von Sonnenblumen mit Gaucho-Behandlung f\u00fchren kann. Im \u00fcbrigen zieht das Vorhandensein von Pollenfallen St\u00f6rungen im Bereich der Aktivit\u00e4ten des Bienenstocks nach sich. Es kann sein, dass der Pollen aus der Pollenfalle f\u00fcr die eingetragenen Imidaclopridmengen quantitativ nicht repr\u00e4sentativ ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-15.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-15.jpg\" \/><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, wenn die chemische Stabilit\u00e4t des Imidacloprids in dem gelagerten Pollen bewertet worden ist, kann das obige Modell f\u00fcr die Quantifizierung von Imidacloprid im Pollen n\u00f6tigenfalls revidiert werden.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: 20px;\">Maispollen<\/span><\/h6>\n<p>In Anbetracht der validierten Daten \u00fcber die Bestimmung der Imidaclopridmenge in den Pollen von Mais, der mit Gaucho behandelt worden ist (zwischen 3,28 und 3,65 ppb, entsprechend einem Durchschnittswert von 3,47 ppb beim Bl\u00fctenpollen, und zwischen 0,69 und 0,81 ppb, entsprechend einem Durchschnittswert von 0,75 ppb beim Pollen aus Pollenfallen; siehe Absatz 2.1.1) und in dem Wissen, dass die Bienenv\u00f6lker zwischen 0,05 und 19 kg an Maispollen pro Jahr herantransportieren, k\u00f6nnen wir die theoretischen Imidaclopridmengen sch\u00e4tzen, die in den Bienenstock eingetragen werden (siehe Tabelle XVI.<\/p>\n<p>Es ist wichtig hervorzuheben, dass die Ergebnisse der Bestimmung der Imidaclopridmenge im Pollen aus der Polenfalle auf einer Menge an gemischtem Pollen beruhen, was eventuell zu einer Untersch\u00e4tzung des Imidaclopridgehalts im Pollen von Mais mit Gaucho-Behandlung f\u00fchren kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-16.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-16.jpg\" \/><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Im Falle des Nektars und Honigs aus Sonnenblumen<\/span><\/h4>\n<p>Die Menge an Sonnenblumennektar, die in den Bienenstock transportiert wird, ist schwer zu sch\u00e4tzen, weil sie von zahlreichen Faktoren abh\u00e4ngig ist (Sorten, Klima, Bodenkunde usw.), die wiederum variabel sind.<\/p>\n<p>Mit diesem Nektar wird auf zweierlei Art verfahren: einerseits wird er in unver\u00e4nderter Form von den Bienen verzehrt und andererseits wird er durch Enzymwirkung und Verdunstung von ungef\u00e4hr 60% Wasser in Honig umgewandelt (Maurizio, 1976, A92). Den Honig, der im Geh\u00e4use des Bienenstocks vorhanden ist, l\u00e4sst der Imker den Bienen f\u00fcr ihren eigenen Verbrauch. Der in den Waben gelagerte Honig dagegen wird vom Imker geerntet. Wir kennen die Mengen an Nektar nicht, die von den Bienen in den Bienenstock transportiert werden. Der einzige Wert, \u00fcber den wir f\u00fcr einen bestimmten Bienenstock verf\u00fcgen, ist die Menge an Honig, die vom Imker geerntet wird. Beim Sonnenblumenhonig liegt diese im Allgemeinen zwischen 20 und 80 kg \/ Jahr; dieser letztgenannte Wert scheint seit einigen Jahren nicht mehr erreicht zu werden. Daher erfolgen die Berechnungen mit einem H\u00f6chstwert von 40 kg Sonnenblumenhonig.<\/p>\n<p>Der Anteil des nicht verarbeiteten Nektars ist nur schwer genau zu bestimmen. Er wird von Seeley (1995, A82) grob auf 60% gesch\u00e4tzt. Bei einer Ernte von 120 kg Nektar w\u00fcrden dabei beispielsweise 70 kg von den Bienen unver\u00e4ndert verzehrt und 50 kg w\u00fcrden zu 20 kg Honig verarbeitet. Diese Daten beruhen jedoch nur auf einem einzigen bibliographischen Verweis, der sich zudem nicht auf Sonnenblumenhonig bezieht; es handelt sich dabei somit nur um einen Hinweis, der sp\u00e4ter noch pr\u00e4zisiert werden muss. Zus\u00e4tzliche Studien w\u00e4ren notwendig, um den Anteil des Nektars zu bestimmen, der in unver\u00e4ndertem Zustand verzehrt und nicht zu Honig verarbeitet wird.<\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">Fall des Nektars<\/span><\/h5>\n<p>F\u00fcr die Berechnung der Imidaclopridmenge, die in dem Nektar enthalten ist, der in unver\u00e4ndertem Zustand von den Bienen verzehrt wird, w\u00e4hlen wir als Beispiel (Tabelle XVII) willk\u00fcrlich den Fall von 2 Bienen aus, bei denen der Imker 20 kg (Volk A) bzw. 40 kg (Volk B) Honig geerntet hat. Die Menge an Nektar, die von den Bienen verzehrt worden ist, wird anhand der Sch\u00e4tzungen von Seeley (1995, A82) (mit den von uns unterstrichenen Vorbehalten) anhand der Menge an produziertem Honig gesch\u00e4tzt. Da nur eine einzige Untersuchung des Gehalts an Imidacloprid im Nektar von Sonnenblumen validiert worden ist (siehe Absatz 2.1.2), werden wir die theoretischen Imidaclopridmengen, die im Sonnenblumennektar vorhanden sind, der im Bienenstock gespeichert wird, anhand dieses Wertes von 1,9 ppb (Tabelle XVIII) sch\u00e4tzen. Wenn die chemische Stabilit\u00e4t des Imidacloprids in dem im Bienenstock gelagerten Nektar bewertet worden ist, kann das nachstehend dargestellte Modell f\u00fcr die Quantifizierung des Imidacloprids im Nektar n\u00f6tigenfalls revidiert werden. <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-17.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-17.jpg\" \/><\/p>\n<h5><span style=\"font-size: 20px;\">Fall des Honigs<\/span><\/h5>\n<p>F\u00fcr die Berechnung der Imidaclopridmenge, die in der Honigreserve enthalten ist, die von den Bienen verzehrt wird, interessieren wir uns nur f\u00fcr den Honig, den der Imker im Geh\u00e4use des Bienenstocks bel\u00e4sst (und nicht f\u00fcr den Honig, den er in den Waben erntet). Ein Standardbienenkorb enth\u00e4lt 10 Rahmen. Jeder Rahmen ist durchschnittlich mit 1,5 bis 3 kg Honig gef\u00fcllt, was zwischen 15 und 30 kg Honig f\u00fcr den Verbrauch der Bienen ergibt (Jean-Prost, 1979, A93). Dieser Honig kann von mehreren Blumensorten stammen und insbesondere Sonnenblumenhonig in variablen Mengen enthalten.<\/p>\n<p>Hinweishalber und als Arbeitshypothese k\u00f6nnen wir alle diese Daten verwenden, um ein Modell f\u00fcr die Kontaminierung der Honigreserve in einem Bienenstock vorzuschlagen. Bei dem nachfolgenden Beispiel werden wir nicht vom Extremfall einer Honigreserve ausgehen, die nur aus Sonnenblumenhonig besteht. Es versteht sich von selbst, dass dieser Fall unter nat\u00fcrlichen Bedingungen vermutlich nicht h\u00e4ufig vorkommt (au\u00dfer vielleicht in bestimmten Regionen) und dass die Honigreserve aus einer Mischung von unterschiedlichen Bl\u00fctenhonigen besteht, die nicht alle mit Imidacloprid kontaminiert sind.<\/p>\n<p>Da bei der Verarbeitung von Nektar zu Honig ein Gewichtsverlust von 60% gegeben ist, stammen 15 bis 30 kg Honig somit aus 37,5 bis 75 kg Nektar. Bei einer Konzentration von 1,9 ppb Imidacloprid im Nektar bel\u00e4uft sich somit die theoretische Imidaclopridmenge, die in der Honigreserve des Bienenstocks enthalten ist, auf 71,25 bis 142,5 \u00b5g. Sp\u00e4ter, wenn die chemischen Stabilit\u00e4ten des Imidacloprids im Honig bewertet worden sind, kann das Modell f\u00fcr die Quantifizierung des Imidacloprids im Honig n\u00f6tigenfalls revidiert werden.<\/p>\n<h3><span style=\"font-size: 20px;\">Zusammenfassung der Daten \u00fcber die Exposition bei Sonnenblumen und Mais<\/span><\/h3>\n<h4>Validierungskriterien<\/h4>\n<p>Die Kriterien f\u00fcr die Validierung der Ergebnisse der Mengenbestimmungen bei Pollen, die von den Mitgliedern des CST herangezogen werden, lauten wie folgt:<\/p>\n<ul>\n<li>Nr. 1: eine ausreichende Zahl von Stichproben, die von verschiedenen Standorten stammen. In bestimmten F\u00e4llen (Mengenbestimmung in Nektar) k\u00f6nnen mehrere Versuche zusammengefasst werden, vorausgesetzt die Methoden f\u00fcr die Stichprobenentnahme und Mengenbestimmung sind einheitlich.<\/li>\n<li>Nr. 2: eine vollst\u00e4ndige und eindeutige Vorgeschichte der Stichproben und Methoden f\u00fcr die Stichprobenentnahme, je nach untersuchtem Tr\u00e4germaterial.<\/li>\n<li>Nr. 3: die Grenzen der Quantifizierbarkeit und Messbarkeit werden in den Studien angegeben und sind niedrig genug (LQ = 1 ppb; LD &lt; 0,5 ppb), was die Untersuchungen der von den Bienen aufgenommenen Substanzen angeht.<\/li>\n<li>Nr. 4: eine spezifische Methode f\u00fcr die Mengenbestimmung von Imidacloprid und seiner Metaboliten, um die Unsicherheiten bei der Risikobewertung zu begrenzen (keine Mengenbestimmung von Gesamtr\u00fcckst\u00e4nden).<\/li>\n<li>Nr. 5: ein Stichprobengewicht, das mit dem erforderlichen Gewicht f\u00fcr die Validierung der Methode \u00fcbereinstimmt.<\/li>\n<\/ul>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Mengenbestimmungen von Imidacloprid in den Pollen von Sonnenblumen und Mais:<\/span><\/h4>\n<p>Anzahl der Studien: 12<\/p>\n<p>F\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rte Studien: 8<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-sonstige1.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-sonstige1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Validierte Studien und Ergebnisse: 4<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-sonstige2.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-sonstige2.jpg\" \/> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-sonstige3.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-sonstige3.jpg\" \/><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Mengenbestimmung von Imidacloprid im Nektar von Sonnenblumen<\/span><\/h4>\n<p>Anzahl der Studien: 6<\/p>\n<p>F\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rte Studien: 5<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-sonstige4.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-sonstige4.jpg\" \/><\/p>\n<p>Validierte Studien und Ergebnisse: 1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 20px;\">Bestimmung der Imidaclopridmenge im Boden und Remanenz<\/span><\/h4>\n<p>Anzahl der Studien: 4<\/p>\n<p>F\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rte Studien: 2<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-sonstige6.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-sonstige6.jpg\" \/><\/p>\n<h4>Bestimmung des Imidaclopridgehalts in den Pflanzenteilen von Sonnenblumen und Mais, die nicht von Bienen aufgesucht werden<\/h4>\n<p>Anzahl der Studien: 8<\/p>\n<p>F\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rte Studien: 6<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-sonstige7.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-sonstige7.jpg\" \/><\/p>\n<p>Validierte Studien und Ergebnisse: 2<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/blog\/706px-1.-Teil-Tabelle-sonstige8.jpg\" alt=\"1.-Teil-Tabelle-sonstige8.jpg\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CST Studie, 1. 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