{"id":3369,"date":"2019-06-21T10:47:44","date_gmt":"2019-06-21T10:47:44","guid":{"rendered":"http:\/\/beefree.es\/?p=3369"},"modified":"2026-06-17T20:18:10","modified_gmt":"2026-06-17T20:18:10","slug":"tom-seeley-arnot-forest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/resistantbees.es\/?p=3369","title":{"rendered":"Die resistenten Bienen im amerikanischen Arnot Wald sind viel kleiner als normale Bienen"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<code><\/code>hier geht es wieder einmal um die Bienen im Arnot Wald, im Bundesstaat New York, USA.<br \/>\nDort hat sich eine isolierte und resistente, wild lebende Bienengemeinschaft entwickelt:<br \/>\n<a class=\"postlink\" href=\"http:\/\/archiv.resistantbees.com\/ueberlebensvoelker-im-arnot-wald\">http:\/\/archiv.resistantbees.com\/ueberle &#8230; arnot-wald<\/a><\/p>\n<p>Der massgebliche Forscher ist\u00a0<a class=\"postlink\" href=\"http:\/\/www.nbb.cornell.edu\/seeley.shtml\">Tom Seeley,<\/a>\u00a0der diese \u00dcberlebensv\u00f6lker seit vielen Jahren untersucht.<\/p>\n<p>Nun reagierte Tom Seeley immer wieder ausweichend auf die wiederholten Fragen durch Dee Lusby, welche Zellgr\u00f6\u00dfen diese wild lebenden Bienen nun wirklich bauten.<br \/>\nAuch reagierte er immer wieder sehr negativ auf Dee Lusbys Ausf\u00fchrungen zur\u00a0<a class=\"postlink\" href=\"\/?p=3003\">k\u00fcnstlich vergr\u00f6\u00dferten Zellgr\u00f6\u00dfe<\/a>\u00a0unserer Bienen.<\/p>\n<p>Nun erschien eine sehr interessante Studie, an der Tom Seeley massgeblich beteiligt war. Sasha Mikheyev, Assistenzprofessor f\u00fcr \u00d6kologie und Evolution am Okinawa-Institut f\u00fcr Wissenschaft und Technologie (OIST) in Japan, ist der prim\u00e4re Autor.<\/p>\n<p>In dieser Forschungsarbeit aus dem Jahr 2015 geht es um folgendes:<\/p>\n<blockquote class=\"uncited\">\n<div>\n<p><strong>Einige Honigbienenkolonien passen sich an t\u00f6dliche Milben an<a id=\"seeley_sc\"><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Eine neue genetische Studie \u00fcber wilde Honigbienen gibt Hinweise darauf, wie sich eine Bev\u00f6lkerung an eine Milbe gew\u00f6hnt hat, die Bienenv\u00f6lker weltweit verw\u00fcstet hat. Die Ergebnisse k\u00f6nnen Imker und Bienenz\u00fcchter dabei unterst\u00fctzen, den R\u00fcckgang der Honigbiene zu verhindern.<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Hier zu lesen:<br \/>\n<a class=\"postlink\" href=\"http:\/\/news.cornell.edu\/stories\/2015\/08\/some-honeybee-colonies-adapt-wake-deadly-mites\">http:\/\/news.cornell.edu\/stories\/2015\/08 &#8230; adly-mites<\/a><\/p>\n<p><strong>und da spricht Tom Seeley pl\u00f6tzlich davon, dass die Bienen im Arnot Wald kleiner sind:<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<div><strong><cite>Tom Seeley hat geschrieben:<br \/>\n<\/cite>Die \u00fcberlebenden Bienen entwickelten sich kleiner, was darauf hindeutet, dass diese Bienen weniger Zeit ben\u00f6tigen, um sich zu entwickeln. Da die Milben Bienenbrutzellen befallen, kann sich die junge Biene durch die k\u00fcrzere Brutzeit entwickeln, bevor die Milben ihre eigene Entwicklung beenden k\u00f6nnen. Milbenresistente Honigbienen in Afrika sind auch klein und haben kurze Entwicklungszeiten,\u00a0sagte Seeley.<\/strong><\/div>\n<\/blockquote>\n<p>.<\/p>\n<p>automatisch \u00fcbersetzt:<\/p>\n<blockquote class=\"uncited\">\n<div>\n<p>Die Forscher analysierten genetisch aus Wildbienenv\u00f6lkern gesammelte Museumsproben von 1977 und 2010 . Die Bienen kamen aus dem Arnot Forest der Cornell University. Beim Vergleich der Genome aus den beiden Zeitr\u00e4umen zeigen die Ergebnisse &#8211; ver\u00f6ffentlicht am 6. August in Nature Communications &#8211; klare Beweise daf\u00fcr, dass die Kolonien der wilden Honigbienen einen genetischen Engpass erlebten &#8211; einen Verlust der genetischen Vielfalt -, als die Varroa-Destruktor- Milben den Gro\u00dfteil der Honigbienenkolonien t\u00f6teten . Aber einige Kolonien \u00fcberlebten, so dass sich die Bev\u00f6lkerung erholen konnte.<\/p>\n<p>&#8222;Die Studie ist ein einzigartiger und leistungsf\u00e4higer Beitrag, um zu verstehen, wie Honigbienen durch die Einf\u00fchrung von Varroa destructor beeinflusst wurden , und wie sie, wenn man sie allein l\u00e4sst, Widerstand gegen diesen t\u00f6dlichen Parasiten entwickeln kann&#8220;, sagte Thomas Seeley, Professor f\u00fcr Biologie bei Cornell und dem leitenden Autor der Studie. Sasha Mikheyev, Assistenzprofessor f\u00fcr \u00d6kologie und Evolution am Okinawa-Institut f\u00fcr Wissenschaft und Technologie (OIST) in Japan, ist der erste Autor der Studie.<\/p>\n<p>Die Studie ist auch ein klarer Beweis f\u00fcr die Bedeutung von Museumssammlungen, in diesem Fall der Cornell University Insect Collection , und die Bedeutung wilder Orte wie des Arnell Forest von Cornell &#8222;, f\u00fcgte Seeley hinzu.<\/p>\n<p>In den 1970er Jahren untersuchte Seeley die Population wilder Honigbienenv\u00f6lker ( Apis mellifera ) im Arnot-Wald und fand 2,5 Kolonien pro Quadratmeile. In den fr\u00fchen 1990er Jahren hatte sich die V. destructor- Milbe in den USA bis in den Staat New York verbreitet und verheerende Bienenv\u00f6lker. Die Milben befallen die Bienenbrutzellen\u00a0 und ern\u00e4hren sich von sich entwickelnden Bienen, w\u00e4hrend sie gleichzeitig virulente Viren \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Eine Analyse des Arnot Forest durch Seeley aus dem Jahr 2002 ergab, dass es genauso viele Bienenv\u00f6lker gab wie in den sp\u00e4ten 70er Jahren. Dies deutet darauf hin, dass entweder neue V\u00f6lker aus Imkerbienenst\u00f6cken das Gebiet neu bev\u00f6lkert haben oder dass die bestehende Population einer starken nat\u00fcrlichen Auslese unterzogen wurde und eine gute Resistenz entwickelt hatten.<\/p>\n<p>Dank der Fortschritte in der DNA-Technologie, die zuvor zum Fragmentieren von fragmentierter DNA aus Neandertaler-Proben verwendet wurden, erhielten Mikheyev, Seeley und Kollegen 2010 die Werkzeuge f\u00fcr die Sequenzierung des gesamten Genoms und den Vergleich von Museums- und modernen Proben.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigten einen enormen Verlust an Vielfalt der Mitochondriengene, die von Generation zu Generation nur durch die weibliche Linie weitergegeben werden. Dies zeigt, dass die wild lebende Population von Honigbienen einen genetischen Engpass erlebte. Solche Engp\u00e4sse treten auf, wenn sich nur wenige Individuen vermehren, was den Genpool verringert. &#8222;Vielleicht haben nur vier oder f\u00fcnf K\u00f6niginnen den Wald \u00fcberlebt und wieder besiedelt&#8220;, sagte Seeley.<\/p>\n<p>Gleichzeitig weisen die \u00fcberlebenden Bienen eine hohe genetische Diversit\u00e4t in ihren Kerngenen auf, die von sterbenden Kolonien weitergegeben werden, die noch m\u00e4nnliche Bienen hervorbringen konnten. Die nukleare DNA zeigte weit verbreitete genetische Ver\u00e4nderungen, eine Signatur der Anpassung. &#8222;Selbst wenn es einer Kolonie nicht gut geht, kann sie immer noch eine Gruppe Drohnen produzieren, sodass die nuklearen Gene nicht verloren gingen&#8220;, sagte Seeley.<\/p>\n<p>Diese Daten zeigen auch einen Mangel an Genen, die von au\u00dferhalb der Arnot Bienenv\u00f6lker kommen, wie etwa von Bienen von Imkern.<\/p>\n<p><strong>Die \u00fcberlebenden Bienen entwickelten sich kleiner, was darauf hindeutet, dass diese Bienen weniger Zeit ben\u00f6tigen, um sich zu entwickeln. Da die Milben Bienenbrutzellen befallen, kann sich die junge Biene durch die k\u00fcrzere Brutzeit entwickeln, bevor die Milben ihre eigene Entwicklung beenden k\u00f6nnen. Milbenresistente Honigbienen in Afrika sind auch klein und haben kurze Entwicklungszeiten, sagte Seeley.<\/strong><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes untersuchen die Forscher, welche Gene und Merkmale Resistenzen gegen Varroamilben vermitteln. Die Ergebnisse k\u00f6nnen den Imkern helfen, Pestizide zur Bek\u00e4mpfung der Milben zu vermeiden und dem Prozess der nat\u00fcrlichen Auslese zu vertrauen und Bienenz\u00fcchtern die Entwicklung von Bienen mit den Merkmalen zu erm\u00f6glichen, die Bienen das \u00dcberleben in der Wildnis erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n<p>Die Studie wurde vom OIST und der nordamerikanischen Pollinator Protection Campaign finanziert.<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Hier ist die Studie:<br \/>\n<a class=\"postlink\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/ncomms8991\">https:\/\/www.nature.com\/articles\/ncomms8991<\/a><\/p>\n<p>auch als\u00a0<a class=\"postlink\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/ncomms8991.pdf\">pdf<\/a>\u00a0zum herunterladen.<\/p>\n<div class=\"inline-attachment\"><\/div>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-4732\" src=\"http:\/\/resistantbees.es\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/41467_2015_Article_BFncomms8991_Fig3_HTML.jpeg\" alt=\"\" width=\"393\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/resistantbees.es\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/41467_2015_Article_BFncomms8991_Fig3_HTML.jpeg 685w, https:\/\/resistantbees.es\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/41467_2015_Article_BFncomms8991_Fig3_HTML-300x287.jpeg 300w, https:\/\/resistantbees.es\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/41467_2015_Article_BFncomms8991_Fig3_HTML-585x560.jpeg 585w\" sizes=\"(max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Mehrheit der mitochondrialen genetischen Vielfalt in der alten Bev\u00f6lkerung (blau) ist in der modernen Bev\u00f6lkerung (rot) verloren gegangen. Der h\u00e4ufigste Haplotyp, der in vielen modernen Bienen vorhanden ist, und einer der alten Bienen ist identisch mit dem mitochondrialen Haplotyp53 von A. mellifera ligustica (Italienisch). Die moderne Bev\u00f6lkerung scheint von einer relativ kleinen Anzahl von K\u00f6niginnen abstammen zu haben.<\/p>\n<p>Wildvolk im Arnot Wald:<\/p>\n<div class=\"inline-attachment\"><\/div>\n<p><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-4731\" src=\"http:\/\/resistantbees.es\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/tree460-1.jpg\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/resistantbees.es\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/tree460-1.jpg 251w, https:\/\/resistantbees.es\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/tree460-1-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Kommentar:<\/strong><\/p>\n<p>ein Imkerkollege hat mir zu Tom Seeley einen sehr interessanten Kommentar geschickt :<\/p>\n<blockquote class=\"uncited\">\n<div>\n<p>Hallo bee,<\/p>\n<p>war vor zwei Wochen in Weimar bei Bienensymposium, wo auch Seeley einige\u00a0 Vortr\u00e4ge gehalten hat \u00fcber die resistenten Bienen im Arnot Forest.<\/p>\n<p>Ich fragte ihn, ob er die Bienen von Dee kenne und ob die Resistenz bei<br \/>\nihm auch durch die kleinen Zellen erreicht wird.<\/p>\n<p>Er antwortete, er kenne zwar die Methode von Dee, habe aber keinen<br \/>\nKontakt, habe aber die kleinen Zellen getestet und konnte keine<br \/>\nResistenz bei diesen V\u00f6lkern feststellen.<\/p>\n<p>Auch meinte er, die Resistenz von Dee komme nur von den afrikanisierten\u00a0 Bienen und h\u00e4tte eine total andere Genetik.<\/p>\n<p>Insoweit \u00fcberrascht mich doch der Artikel von dir, da er vor 14 Tagen<br \/>\ngenau das Gegenteil erkl\u00e4rte. F\u00fcr mich unverst\u00e4ndlich war auch, dass die\u00a0Forscher sich nicht mit den Imkern zusammentun, um die Bienengesundheit\u00a0 und deren Erhaltung weiter voranzutreiben.<\/p>\n<p>Gru\u00df W.<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Das ist nun \u00fcberaus interessant was Tom Seeley da in Weimar ge\u00e4ussert hat.<br \/>\nAngeblich hat er die kleinen Zellen getestet und konnte dann keine Resistenz bei seinen V\u00f6lkern feststellen.<br \/>\nABER er sagt ja ganz klar, dass die Bienen im Arnot Wald kleiner sind:<\/p>\n<blockquote>\n<div><cite>Tom Seeley hat geschrieben:<br \/>\n<\/cite><strong>Die \u00fcberlebenden Bienen entwickelten sich kleiner, was darauf hindeutet, dass diese Bienen weniger Zeit ben\u00f6tigen, um sich zu entwickeln. Da die Milben Bienenbrutzellen befallen, kann sich die junge Biene durch die k\u00fcrzere Brutzeit entwickeln, bevor die Milben ihre eigene Entwicklung beenden k\u00f6nnen. Milbenresistente Honigbienen in Afrika sind auch klein und haben kurze Entwicklungszeiten,\u00a0sagte Seeley.<\/strong><\/div>\n<\/blockquote>\n<p>.<\/p>\n<p>Und im\u00a0<a class=\"postlink\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/ncomms8991\">Forschungsbericht<\/a>\u00a0wird das auch hervorgehoben:<\/p>\n<blockquote class=\"uncited\">\n<div><strong>Changes in body size and shape<\/strong><br \/>\nHaving found evidence of selection on developmental genes, we predicted that we would find morphological changes over time. Indeed, there has been an overall reduction in body size (head width: n=64, t43.3=\u22128.0, P=4.0 \u00d7 10\u221210; intertegular span: n=64, t62.8=\u22128.6, P=3.35 \u00d7 10\u221212; &#8230;&#8230;&#8230;. African honey bees, which show resistance to V. destructor, are smaller than European honey bees. So the changes in size found here, if adaptive, resulted either from convergent adaptation or perhaps gene flow from honey bees of African descent.<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>.<\/p>\n<p>Und kleinere Bienen setzen den Bau von kleineren Zellen im Brutnest voraus, ganz wie bei den afrikanischen Bienen, die Zellgr\u00f6\u00dfen um die 4,7mm bauen.<\/p>\n<p>Warum ist also Tom Seeley nicht in der Lage die Situation der kleinzelligen Bienen im Arnot Wald nachzuahmen? Die sind kleiner und resistent, aber er schafft es nicht!<\/p>\n<p>Nun hat\u00a0<a class=\"postlink\" href=\"http:\/\/www.elgon.es\/diary\/\">Erik \u00d6sterlund<\/a>\u00a0vor kurzem in Graz einen Vortrag gehalten und Tom Seeley war auch unter den Vortragenden.<br \/>\nErik ist ja ein vehementer Verfechter der kleinen Zellen. Er berichtete mir, dass er T. Seeley wiederholt nach der Zellgr\u00f6\u00dfe der Bienen im Arnot Wald gefragt hat. Dieser wand sich hin und her und wollte keine definitve Aussage machen, sagte Erik.<br \/>\nDieser Forscher Tom Seeley ist mir schon etwas suspekt, denn ich las wie er berichtete, dass er einen resistenten Wildbienenstock im Arnot Wald absichtlich abt\u00f6tete, um ihn untersuchen zu k\u00f6nnen. Dabei hantierte er mit einer Zyanverbindung und durch seine Ungeschicktheit h\u00e4tte er sich beinah selbst vergiftet, berichtet er.<br \/>\nWarum in aller Welt muss man ein \u00dcberlebensvolk abt\u00f6ten um es untersuchen zu k\u00f6nnen???<\/p>\n<p>Und nun kommt die allerh\u00f6chste Frechheit von Tom Seeley. Er antwortete in Weimar auf die Frage unseres Kollegen:<\/p>\n<blockquote class=\"uncited\">\n<div><strong>Auch meinte er, die Resistenz von Dee komme nur von den afrikanisierten\u00a0Bienen und h\u00e4tte eine total andere Genetik.<\/strong><\/div>\n<\/blockquote>\n<p>.<\/p>\n<p>Ed&amp;Dee Lusby haben ihre Bienen 1986 von Prof. Dr. N. Koeniger vom INSTITUT FUR BIENENKUNDE in Frankfurt untersuchen lassen.<br \/>\nAuf Dees Webseite ist das seit vielen Jahren publiziert, doch immer wieder kommen dieselben Anfeindungen.<br \/>\n<a class=\"postlink\" href=\"https:\/\/beesource.com\/point-of-view\/dee-lusby\/lusbys-bee-biometrics\/\">https:\/\/beesource.com\/point-of-view\/dee &#8230; iometrics\/<\/a><\/p>\n<p>Hier schrieb Professor Koeniger:<\/p>\n<blockquote class=\"uncited\">\n<div><strong>Wir haben jetzt die biometrischen Daten gemacht, und dies f\u00fchrte zu deutlichen Unterschieden Ihrer schwarzen Bienen im Vergleich zu der \u00fcblichen Mischung aus den USA. Ihre Bienen haben quantitativ eher Eigenschaften der Apis mellifera carnica und Apis mellifera caucasica. Der italienische Einfluss ist sehr begrenzt.<\/strong><\/div>\n<\/blockquote>\n<p>.<\/p>\n<p>der Originalbrief:<\/p>\n<blockquote class=\"uncited\">\n<div>Prof. Dr. N. Koeniger<br \/>\nINSTITUT FUR BIENENKUNDE<br \/>\n(Polytechnische Gesellschaft)<br \/>\nFachbereich Biologie der J. W. Goethe-Universitat<br \/>\nFrankfurt am Main6370 Oberursel 1<br \/>\nIm Rothkopf 5<br \/>\nW.-GermanyMay 12, 1986Dear Mr. and Mrs. Lusby,<\/div>\n<div>Thanks for the letter of March 19th and the samples of bees.\u00a0<strong>We did the biometrics now and it resulted in clear differences of your black bees compared to the usual U.S. mixture. Your bees are quantitatively significant more towards Apis mellifera carnica und Apis mellifera caucasica. The Italian influence is very limited.<\/strong>We thank you again for your hospitality. Hope to meet you some day again. Attached you will find the values of your samples (cubital index).<\/div>\n<div>SincerelyN. Koeniger<\/div>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Wie Professor Koeniger sagt sind die Bienen von Ed&amp;Dee Lusby deutlich den Bienen Carnica und Caucasica verwandt und zeigen einen deutlichen Unterschied zu den sonst \u00fcblichen amerikanischen Bienen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das ist seit 1986 publik und warum traut sich dann Tom Seeley zu behaupten, dass Lusbys Bienen afrikanisiert sind und daraus ihre Resistenz resultiert?<\/strong><\/p>\n<p>Macht er das absichtlich um sie in Misskredit zu bringen?<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16pt;\"><strong>Kleinzellige Imkerei (4,9 mm) vs. Gro\u00dfzellige Imkerei (5,4 mm) zur nat\u00fcrlichen Varroakontrolle<\/strong><\/span><\/p>\n<p>1. Die Kernthese von resistantbees und Dee Lusby. Die zentrale Idee ist, dass die Europ\u00e4ische Honigbiene mit einer nat\u00fcrlichen Brutwabengr\u00f6\u00dfe von etwa 4,9 Millimetern evolviert ist, was 820 bis 860 Zellen pro Quadratdezimeter entspricht. Daf\u00fcr gibt es solide historische Beweise: Messungen aus ganz Europa, Nordafrika, Indien und den Vereinigten Staaten zwischen 1865 und 1968, einschlie\u00dflich der Pioniere Langstroth, Root, Grout, Betts und Georgandas, zeigen durchg\u00e4ngig Werte in diesem Bereich. Die These argumentiert, dass ein methodischer Messfehler von Baudoux zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer \u00dcbersch\u00e4tzung der nat\u00fcrlichen Zellgr\u00f6\u00dfe f\u00fchrte. Infolgedessen wurden die tats\u00e4chlichen 4,9-mm-Werte f\u00e4lschlicherweise als etwa 5,4 mm reinterpretiert, wodurch der heutige k\u00fcnstliche Standard etabliert wurde. Dee Lusby folgert daraus, dass die weit verbreitete Umstellung auf die 5,4-mm-Zelle eine vom Menschen verursachte k\u00fcnstliche Mutation darstellt, eine Modifikation, die die Bienen stressanf\u00e4llig und anf\u00e4llig f\u00fcr die Varroamilbe machte. Die R\u00fcckkehr zur urspr\u00fcnglichen 4,9-mm-Zelle wird als Weg gesehen, das koevolutive Gleichgewicht und die nat\u00fcrliche Resistenz wiederherzustellen.<\/p>\n<p>2. Seeleys Erkenntnisse \u00fcber die Bienen des Arnot-Waldes. Im Gegensatz dazu untersuchte der Forscher Tom Seeley eine wilde Bienenpopulation im Arnot-Wald in New York, die die Ankunft der Varroamilbe ohne menschliches Eingreifen \u00fcberlebte. Seeley identifizierte zwei wichtige Anpassungen bei diesen \u00fcberlebenden Bienen: eine geringere K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe als bei kommerziellen Bienen und eine k\u00fcrzere Brutperiode als normal. Seiner Analyse zufolge ist dieser verk\u00fcrzte Brutzyklus der Hauptmechanismus, der den Fortpflanzungszyklus der Varroamilbe st\u00f6rt und verhindert, dass die Milbe ihre Vermehrung innerhalb der Zelle abschlie\u00dft. Eine signifikante Einschr\u00e4nkung von Seeleys Studie ist jedoch, dass er nicht bewies, dass die Verwendung kleiner Zellen die Ursache f\u00fcr die Resistenz ist. Er f\u00fchrt die Resistenz auf den kurzen Brutzyklus zur\u00fcck, der eine Folge der nat\u00fcrlichen Selektion ist, nicht auf die Zellgr\u00f6\u00dfe selbst. Tats\u00e4chlich erw\u00e4hnte Seeley, dass seine eigenen Experimente mit k\u00fcnstlichen 4,9-mm-Zellen nicht konsequent Resistenz erzeugten, was einen wichtigen Punkt der Diskrepanz darstellt.<\/p>\n<p>3. Die globalen Feldevidenzen des resistantbees-Netzwerks. Im Gegensatz zu Laborergebnissen oder Seeleys begrenzten Studien pr\u00e4sentiert das resistantbees-Netzwerk massive, langj\u00e4hrige empirische Beweise. Seit Jahrzehnten werden Tausende von V\u00f6lkern in vielen Klimazonen und L\u00e4ndern ohne chemische Behandlungen ausschlie\u00dflich auf kleinen Zellen (4,9 mm) gehalten. Dazu geh\u00f6ren die Pioniere Dee und Ed Lusby mit 700 V\u00f6lkern in Arizona, Erik \u00d6sterlund mit 650 in Schweden, Hans-Otto Johnsen mit 650 in Norwegen, Kirk Webster mit 400 bis 700 in Vermont, Terje Reinertsen mit 400 in Norwegen, das Netzwerk um Dean Stiglitz mit mehreren Hundert in den USA und die Gruppe ResistantBees mit 100 V\u00f6lkern auf La Palma. Die Existenz und der anhaltende Erfolg dieser Betriebe, von denen viele gewerblich sind, demonstrieren, dass die Methode im gro\u00dfen Ma\u00dfstab und unter sehr unterschiedlichen Bedingungen funktioniert.<\/p>\n<p>4. Wichtige quantitative Ergebnisse: Der Test von Hans-Otto Johnsen. Ein besonders robuster Beweis ist der kontrollierte Test, den Johnsen zwischen 2002 und 2004 durchf\u00fchrte, bei dem er V\u00f6lker auf gro\u00dfen 5,5-mm-Zellen direkt mit V\u00f6lkern auf kleinen 4,9-mm-Zellen verglich. Die Ergebnisse waren beeindruckend. Erstens war die durchschnittliche Honigernte in der kleinzelligen Gruppe mit 44,5 Kilogramm um 24% h\u00f6her als in der gro\u00dfzelligen Gruppe mit 36 Kilogramm. Zweitens war der Varroabefall drastisch reduziert: Der nat\u00fcrliche Milbenfall erreichte in den Kleinzellen-V\u00f6lkern seinen H\u00f6hepunkt bei nur 2 Milben pro Tag, verglichen mit 7 Milben pro Tag in den Gro\u00dfzellen-V\u00f6lkern. Ebenso zeigte eine Alkoholw\u00e4sche im Herbst 14% Milben pro 100 Bienen in der kleinen Gruppe im Vergleich zu 29% in der gro\u00dfen Gruppe. Dar\u00fcber hinaus waren die kleinzelligen V\u00f6lker st\u00e4rker (etwa eine Brutraum-Zarge mehr) und zeigten eine gleichm\u00e4\u00dfigere und konsistentere Honigproduktion. Johannsens Schlussfolgerung als gewerblicher Imker, der 650 V\u00f6lker \u00fcberwintert, war klar: Er konnte keinen negativen Effekt der kleinen Zellengr\u00f6\u00dfe auf die Leistung des Bienenvolkes feststellen.<\/p>\n<p>5. \u00dcbereinstimmungspunkte zwischen Seeley und resistantbees. Trotz ihrer Unterschiede teilen beide Ans\u00e4tze grundlegende Prinzipien. Sie stimmen \u00fcberein in der Verwendung von null chemischen Behandlungen, der Bedeutung der nat\u00fcrlichen Selektion (schwache V\u00f6lker sterben lassen), der nat\u00fcrlichen F\u00fctterung (kein Zuckersirup oder Pollenersatz), der Verwendung von reinem Wachs ohne chemische R\u00fcckst\u00e4nde, der Achtung des nat\u00fcrlichen Schw\u00e4rmens, weil es Brutpausen erzeugt, die der Varroa schaden, und der Notwendigkeit eines uneingeschr\u00e4nkten Brutnestes. Seeley stimmt sogar zu, dass die \u00fcberlebenden Arnot-Bienen kleiner sind, was vollst\u00e4ndig mit der Biologie der Kleinzelletheorie \u00fcbereinstimmt.<\/p>\n<p>6. Punkte der Uneinigkeit oder unterschiedlichen Betonung. Die fundamentale Uneinigkeit liegt in der Ursache und dem Werkzeug. F\u00fcr Seeley ist der prim\u00e4re Resistenzmechanismus die k\u00fcrzere Brutperiode, und die geringere K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe der Biene ist eine Folge davon, nicht eine Ursache. F\u00fcr das resistantbees-Netzwerk ist die kleine Zellengr\u00f6\u00dfe (4,9 mm) die notwendige Ursache und das praktische Werkzeug, um diese Resistenz zu erreichen. Seeley st\u00fctzt seine Schlussfolgerung auf genomische und morphometrische Beweise aus einer einzigen Wildpopulation, w\u00e4hrend resistantbees sich auf historische Daten und jahrzehntelange Felderfolge auf globaler Ebene st\u00fctzt. F\u00fcr Seeley w\u00e4re die L\u00f6sung, \u00fcber Jahrzehnte auf nat\u00fcrliche Selektion zu warten, w\u00e4hrend f\u00fcr resistantbees die L\u00f6sung heute anwendbar ist: Jeder Imker kann auf 4,9-mm-Zellen umstellen und Ergebnisse erzielen.<\/p>\n<p>7. Wichtige Klarstellungen zu anderen Projekten. Zwei wichtige Klarstellungen sind notwendig. Erstens ist Kuba kein g\u00fcltiges Beispiel f\u00fcr gro\u00dfzellige, behandlungsfreie Imkerei. Obwohl dort viele wilde V\u00f6lker \u00fcberleben, verwenden die bewirtschafteten V\u00f6lker in Kuba 5,3-mm-Zellen und sind auf Drohnenrahmenfang angewiesen, um zu \u00fcberleben. Zweitens hat das europ\u00e4ische Projekt Varroaresistenz 2033, trotz seiner Finanzierung und Ambition, keine mit dem resistantbees-Netzwerk vergleichbaren Ergebnisse erzielt. Schlie\u00dflich ist es entscheidend zu verstehen, dass die kleine Zelle keine magische L\u00f6sung f\u00fcr sich allein ist. Ihr Erfolg im resistantbees-Netzwerk wird immer von einem integrierten Managementsystem begleitet, das lokale Zucht, null Chemie, nat\u00fcrliche F\u00fctterung und strenge Selektion umfasst.<\/p>\n<p>8. Allgemeine Schlussfolgerung. Es gibt eine erhebliche Diskrepanz zwischen der akademischen Forschung, repr\u00e4sentiert durch Seeley, der den kurzen Brutzyklus als Resistenzmechanismus korrekt identifiziert, aber die kleine Zelle nicht als Werkzeug unterst\u00fctzt, und der globalen empirischen Evidenz von resistantbees, die zeigt, dass Tausende von kleinzelligen V\u00f6lkern ohne Behandlungen \u00fcberleben und mehr Honig produzieren. Eine m\u00f6gliche Vers\u00f6hnung ist, dass die Verwendung der kleinen 4,9-mm-Zelle ein praktischer und reproduzierbarer Weg sein k\u00f6nnte, um dieselbe k\u00fcrzere Brutperiode zu induzieren, die Seeley als Ergebnis nat\u00fcrlicher Selektion im Arnot-Wald beobachtete. Wenn dies zutrifft, hat das resistantbees-Netzwerk im gro\u00dfen Ma\u00dfstab erreicht, was Seeley in einer einzigen Wildpopulation dokumentierte, aber auf eine Weise, die heute von jedem Imker anwendbar ist. Die pr\u00e4sentierte Evidenz, einschlie\u00dflich historischer Daten, langj\u00e4hriger Feldstudien und quantifizierter kommerzieller Ergebnisse wie denen von Johnsen, legt nahe, dass der kleinzellige Ansatz eine ernsthafte Neubewertung durch die wissenschaftliche und imkerliche Gemeinschaft verdient.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]hier geht es wieder einmal um die Bienen im Arnot Wald, im Bundesstaat New York, USA. 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