{"id":3094,"date":"2019-06-12T20:10:04","date_gmt":"2019-06-12T20:10:04","guid":{"rendered":"http:\/\/beefree.es\/?p=3094"},"modified":"2025-08-12T14:10:30","modified_gmt":"2025-08-12T14:10:30","slug":"studie-zum-zuechten-varroa-resistenter-bienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/resistantbees.es\/?p=3094","title":{"rendered":"Anleitung zum z\u00fcchten Varroa resistenter Bienen"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<div>\n<div>\n<p class=\"Estilo52\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/foto\/amigos.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">auf dem Bild von links: Erik \u00d6sterlund (Schweden), ein Freund, Ed Lusby (Arizona USA), Hans-Otto Johnsen (Norwegen) am bee rock USA<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong><a href=\"\/?p=3094#study\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/resistantbees.com\/fotos\/click_1.gif\" alt=\"\" width=\"40\" height=\"40\" \/>\u00a0 deutsche \u00dcbersetzung<\/a>\u00a0der Studie von Erik \u00d6sterlund \u00fcber Varroa resistente Bienen\u00a0<\/strong>(\u00fcbersetzt von Sibylle und Wolfgang, vielen Dank)<\/span><\/p>\n<p>Jetzt m\u00f6chte ich euch eine sehr interessante und f\u00fcr uns \u00fcberaus n\u00fctzliche Studie \u00fcber kranheitsresistente Bienen n\u00e4herbringen. Wie schon erw\u00e4hnt ist Erik, aus Schweden, einer von uns der am meisten Erfahrung hat im Umgang mit kleinzelligen Bienen. Der linke ist\u00a0<a href=\"http:\/\/www.elgon.es\/diary\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erik \u00d6sterlund<\/a>\u00a0, der neben ihm ein mir unbekannter Texaner?!, dann Ed Lusby, der Begr\u00fcnder unseres Systems und Hans-Otto Johnson, Norwegen, mit 600 kleinzelligen Bienenst\u00f6cken.<\/p>\n<p>Erik kam nun auf eine geniale Idee in den 90er Jahren. Damals gab es weltweit schon einige Imker, die es geschafft hatten, resistente Bienen zu z\u00fcchten. Er schrieb nun diesen Kollegen seine Erfahrung, mit der Bitte ihm auch ihre Erfahrungen zu schildern. Die zugrunde liegende Idee war folgende: Wenn die alle es geschafft hatten, oder teilweise geschafft hatten, Bienen zu z\u00fcchten die sich von selbst gegen die Krankheiten wehrten, so mu\u00df in allen diesen Formen der Haltung etwas Wahres sein. Und damals war des Internet noch nicht so verbreitet wie heute und diese Imker hatten kaum Kontakt zueinander \u2013 folglich hatte das ein Jeder auf seine Art erreicht. Erik sagte sich also \u2013 wenn wir aus all den verschiedenen Erfahrungen eine Zusammenfassung machen, m\u00fc\u00dften wir sehr n\u00fctzliche Richtlinien zusammenstellen k\u00f6nnen, wie ein Jeder kranheitsresistente Bienen erhalten kann. Und diese Zusammnefassung gibt\u2019s seit dem Jahr 2004 \u2013 und wer kennts? fast keiner. Irgendwie scheint es mir, da\u00df sie es nicht wissen wollen.<\/p>\n<p><strong> Hier kann man die Studie lesen \u2013 aber sie ist in <a href=\"https:\/\/english.resistantbees.es\/?p=138\">englisch, <\/a>\u00a0hier auf <a href=\"\/?p=3094#study\" rel=\"noopener noreferrer\">deutsch <\/a>und auf <a href=\"http:\/\/espanol.resistantbees.es\/?p=148\">spanisch<\/a>.<\/strong><\/p>\n<style type=\"text\/css\"><!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --><\/style>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: 18px;\"><a id=\"study\"><\/a>Zusammenfassung der Erfahrungen der erfolgreichsten Imker im Umgang mit Varroa resistenten Bienen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><em>Verfasst von Erik \u00d6sterlund &#8211; \u00fcbersetzt von Wolfgang K. (vielen herzlichen Dank)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.resistantbees.com\/fotos\/blog\/erik2.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 24px;\"><b>Einf\u00fchrende Studie zur Z\u00fcchtung Varroa resistenter Bienen<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: 16px;\">Abschlussbericht 2004 von Tore Forsman, Per Idestr\u00f6m und Erik \u00d6sterlund vom Schwedischen Imkerverband<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Inhalt<\/b><\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Einf\u00fchrung in den vorl\u00e4ufigen Bericht<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Einf\u00fchrung in den Abschlussbericht<\/span><\/li>\n<li><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Konzept Honigbienen Apis Mellifera zu z\u00fcchten, welche keine Behandlung gegen die Milbe Varroa Destructor ben\u00f6tigen<\/span><\/strong>\n<ul>\n<li>Das Ziel<\/li>\n<li>Methoden<\/li>\n<li>Einige Grundlagen<\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Wabengr\u00f6sse<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Mikrofauna und Milbenbek\u00e4mpfungs<\/span><span style=\"font-size: 16px;\">mittelr\u00fcckst\u00e4nde im Wachs <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Verwendete Methoden zur Milbenkontrolle<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Verwendete Zuchtmethoden<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Beschreibung von Bienenst\u00f6cken mit <\/span><span style=\"font-size: 16px;\">\u00fcberdurchschnittlicher Resistenz<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Grundlegende Umweltaspekte<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Zusammenfassung der verwendeten Methoden<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Reinrassige Bienen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Hybridbienen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Empfohlene Methoden<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Ein einfaches Rezept<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">\u201eAngekommen\u201c (am Ziel)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Schlussfolgerung <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Anmerkungen zum vorl\u00e4ufigen Bericht <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Einige Themen aus den Kommentaren<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\">Liste der Dokumente im vorl\u00e4ufigen Bericht<b> <\/b><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>1) Einf\u00fchrung in den vorl\u00e4ufigen Bericht<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Das Ziel dieser Studie ist es, ein Konzept zu pr\u00e4sentieren, wie man Bienen bekommt, die man ohne Verwendung von Chemikalien gegen die Varroa Milbe halten kann. Dieses Konzept wird nicht als \u201edie Wahrheit\u201c vorgestellt. Es wird als ein m\u00f6gliches Konzept vorgestellt, welches von Wissenschaftlern und Imkern getestet werden kann, und entweder best\u00e4tigt oder widerlegt wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Als Grundlage haben wir Dokumentationen verwendet, die Erfolge in diesem Gebiet geltend machen. Wir behandeln diese Dokumentationen als ob sie die Wahrheit wiedergeben w\u00fcrden. Wir k\u00f6nnen nicht wirklich herausfinden, ob sie die Wahrheit wiedergeben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Jene, welche das von uns vorgestellte Konzept als n\u00fctzlich erachten, helfen uns hoffentlich Teile oder auch die ganze Dokumentation zu best\u00e4tigen oder zu widerlegen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Vieles in dieser Dokumentation ist nicht streng wissenschaftlich, so wie solch eine Ver\u00f6ffentlichung heutzutage pr\u00e4sentiert wird. Es ist eher eine Dokumentation bestehend aus Einzelberichten und Anhaltspunkten. Da es aber so wenige wissenschaftliche Tests gibt die sich ernsthaft mit dieser Materie befassen, m\u00fcssen wir auch solche Einzelberichte ber\u00fccksichtigen um das Gebiet umfassend abzudecken. Zumal solche Einzelberichte gar nicht so unn\u00fctz sind um eine Grundlage f\u00fcr Schlussfolgerungen zu bilden. Schlussfolgerungen werden im Hinblick auf, wie diese Dokumentation eine Hypothese bzw. eine Theorie best\u00e4tigt oder widerlegt, gezogen. Diese Schlussfolgerungen werden gezogen um weitere Nachforschungen in dieser Angelegenheit zu erm\u00f6glichen. Die Dokumentation wird vielleicht auch Ideen f\u00fcr weitere \u00dcberpr\u00fcfungen oder Anpassungen der Hypothese oder Theorie geben. Zudem ist die Grenze zwischen den Einzelberichten und Tests welche als wissenschaftlich gelten, fliessend. Nat\u00fcrlich ergibt ein streng wissenschaftlicher Test eine bessere Grundlage f\u00fcr eine bessere Schlussfolgerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Dass Einzelberichte, welche einen grossen Bereich abdecken, eine gute Grundlage f\u00fcr brauchbare Schlussfolgerungen bieten, beweist die Tatsache, dass kein einziger streng wissenschaftlicher Test vorliegt, der die Schlussfolgerung ergibt, dass afrikanisierte Bienen widerstandsf\u00e4higer gegen die Varroa Milbe (oder die Varroa Milben) sind. Jedoch stimmen alle Beteiligten zu, dass es so ist. Der Grund ist die \u00fcberw\u00e4ltigende Pr\u00e4sentation von \u00fcberlebenden und gedeihenden Bienenst\u00f6cken \u00fcber die Jahre hinweg. Dennoch scheint es dass diese Schlussfolgerung nicht f\u00fcr jeden einzelnen Bienenstock aus der Gruppe die man als die \u201eAfrikanisierten\u201c bezeichnen w\u00fcrde, gilt. Das ist nicht verwunderlich, da es in jedem Bienenbestand Unterschiede gibt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Dies ist nat\u00fcrlich auch der Fall wenn es um andere Bienenarten geht, welche als h\u00f6her varroaresistent als die durchschnittliche Apis Mellifera von heutzutage bezeichnet werden. Wenn diese Schilderungen wahr sind, was wir in dieser Studie als selbstverst\u00e4ndlich erachten, werden Andere (Imker, Wissenschaftler) unter anderen Rahmenbedingungen \u00e4hnliche Erfahrungen machen. Die Realit\u00e4t wird dies hoffentlich best\u00e4tigen oder widerlegen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Falls all diese Einzelberichte die Wahrheit wiedergeben, m\u00fcssen sie \u00fcbereinstimmen. Dies bedeutet, dass falls Teile in ihnen einander zu widersprechen scheinen, es eine M\u00f6glichkeit geben muss sie so zu interpretieren oder so zu verstehen, dass sie dennoch \u00fcbereinstimmen. Es k\u00f6nnte bedeuten, dass wir ein wichtiges Teil im Verst\u00e4ndnis dieses Themas \u00fcbersehen haben. Falls es andererseits unm\u00f6glich scheint, alle Beitr\u00e4ge zur \u00dcbereinstimmung zu bringen, kann dies bedeuten dass Teile von einem oder mehreren Beitr\u00e4gen, ja sogar ganze Beitr\u00e4ge nicht wahr sind. Falls dies der Fall ist, mu\u00df irgendwer kleinere oder gr\u00f6ssere L\u00fcgen schreiben. Dies halten wir allerdings f\u00fcr unwahrscheinlich da unter anderem diese Beitr\u00e4ge in vielen Bereichen offensichtlich \u00fcbereinstimmen. Zudem haben wir viele der Menschen hinter diesen Beitr\u00e4gen kennengelernt und halten es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass sie uns L\u00fcgen aufgetischt haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Wir sind davon \u00fcberzeugt dass die Berichte, welche uns als Grundlagen vorgestellt wurden, in allen wichtigen Details \u00fcbereinstimmen. Das ergibt interessante Schlussfolgerungen, warum manche mehr Probleme mit einem bestimmten Konzept haben als andere. Es ist uns bewusst, dass es m\u00f6glicherweise Rahmenbedingungen gibt welche wir zu wenig betont oder sogar \u00fcbersehen haben. Wir hoffen dass andere diese, von uns \u00fcbersehenen L\u00fccken f\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Schlussendlich wird die Realit\u00e4t (Praxis) uns zeigen, ob das hier vorgestellte Konzept irgendwelche positiven Ergebnisse f\u00fcr die Imker und die Bienen selbst bringt. Auf jeden Fall ist das genau der Zweck dieser Studie.<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-size: 16px;\">Tore Forstmann, Per Idestr\u00f6m und Erik \u00d6sterlund<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>2 )Einf\u00fchrung in den Abschlussbericht<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Das Ziel dieses Abschlussberichts ist, Kommentare zum vorl\u00e4ufigen Bericht hinzuzuf\u00fcgen und aufgrund von ihnen unsere Zusammenfassung der verwendeten Methoden und der Vorschl\u00e4ge zur Durchf\u00fchrung von Untersuchungen zu korrigieren. Wir befassen uns mal kurz mit den abgegebenen Kommentaren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Der vorl\u00e4ufige Bericht \u201eEinf\u00fchrende Studie zur Z\u00fcchtung varroaresistenter Bienen\u201c wurde an eine Reihe ausgew\u00e4hlter Wissenschaftler und Imker geschickt, mit der Bitte ihren Kommentar, kurz oder ausf\u00fchrlich, zu der Studie abzugeben. Der Bericht wurde auch an jene geschickt, deren Erfahrungen hier beschrieben wurden und an jene, die auf viele verschiedene Arten beigetragen haben. Wir haben eine ganze Anzahl Kommentare erhalten. Zwar waren nicht alle, die wir um Kommentare gebeten haben, in der Lage zu antworten, aber wir sind sehr dankbar f\u00fcr die Kommentare welche wir erhalten haben. Alle Kommentare sind wertvoll, die kurzen ebenso wie die ausf\u00fchrlichen. John Kefuss hat uns noch zus\u00e4tzliche wertvolle Informationen \u00fcber seine Arbeit gegeben. Dee Lusby wollte uns auch Auskunft geben, welche wir dann in das Kapitel \u201eKommentare\u201c eingeordnet haben. Es wurde oft diskutiert welchen Begriff man w\u00e4hlen sollte um die F\u00e4higkeit der Bienen mit einer niedrigen oder hohen Milbenpopulation oder etwa gar keiner Milbenpopulation umzugehen, zu \u00fcberleben und normal zu leben, zu bezeichnen. Wir haben es uns einfach gemacht und benutzen den Begriff \u201eResistenz\u201c f\u00fcr s\u00e4mtliche Varianten der F\u00e4higkeiten der Bienen mit dem Problem umzugehen. Was richtig ist zeigt sich am Ende dadurch, wie die Mehrheit den Begriff benutzt und das ist die Weise wie wir dann den Begriff benutzen um am besten verst\u00e4ndlich zu machen was wir vermitteln wollen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Wir haben die Kommentare gesammelt und f\u00fcgen sie und unsere Antworten darauf hier in den Abschlussbericht ein. Die Kommentare haben dar\u00fcber hinaus zu einigen \u00c4nderungen in unseren Zusammenfassungen der Beitr\u00e4ge im vorl\u00e4ufigen Bericht und zu Vorschl\u00e4gen, wie man Tests aufgrund der beschriebenen Methoden machen sollte, gef\u00fchrt. Dabei handelt es sich um das Kapitel im vorl\u00e4ufigen Bericht: \u201eKonzept Honigbienen Apis Mellifera zu z\u00fcchten, welche keine Behandlung gegen die Milbe Varroa Destructor ben\u00f6tigen\u201c. Dieses Kapitel ist nat\u00fcrlich in \u00fcberarbeiteter Form in diesem Abschlussbericht enthalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Im vorl\u00e4ufigen Bericht haben wir den Personen, die wir um Stellungnahme gebeten haben, kopierte Unterlagen geschickt in denen die Erfahrungen derjenigen beschrieben wurden, welche vollst\u00e4ndigen oder beinahe vollst\u00e4ndigen Erfolg varroaresistente Bienen zu erhalten, f\u00fcr sich in Anspruch nahmen. Die Wirtschaftlichkeit erlaubte es uns nicht, das nochmals zu machen, aber wir f\u00fcgen dem Abschlussbericht eine Liste der Dokumente aus dem vorl\u00e4ufigen Bericht hinzu um hoffentlich denen zu helfen,welche keinen Zugang zum vorl\u00e4ufigen Bericht haben aber sich dennoch in die von uns genutzten Dokumente vertiefen wollen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Wir wollen nochmals betonen, dass wir in dieser Studie keine abschlie\u00dfende Schlussfolgerung \u00fcber Selektions- oder Arbeitsmethoden, welche wir f\u00fcr erfolgreich halten, ziehen wollen. Wir geben eine Zusammenfassung auf der Grundlage der Beschreibungen der verwendeten Methoden und machen Vorschl\u00e4ge wie man das was andere bereits gemacht haben wiederholen k\u00f6nnte. So viele Vorgehensweisen wurden vorgeschlagen, dass es uns klar ist, das diejenigen, welche Bienen die keine Behandlung gegen die Varroa ben\u00f6tigen, haben wollen, ihre eigene Auswahl aus den Methoden treffen. Auch wenn wir nicht mitteilen, was wir f\u00fcr die beste Methode halten, haben wir doch unsere eigenen Meinungen gebildet. Auch sind wir, die gemeinsam diese Arbeit gemacht haben nicht immer einer Meinung. Wir k\u00f6nnen aber dennoch zusammen arbeiten und das sollte die Eigenschaft von allen Beteiligten sein. Sie k\u00f6nnen aufgrund des Berichts einige unserer Ansichten erraten und einige, die das hier lesen, kennen ein paar oder alle von uns, und wissen was wir meinen. Was wichtig ist, egal was auch immer Ihre Meinung ist oder auch nicht sein mag, ist, dass Sie das Anliegen ernst nehmen und zu Ihrem eigenen Anliegen machen, n\u00e4mlich die Hingabe daf\u00fcr, varroaresistente Bienen zu bekommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Wir wollen uns auch f\u00fcr unsere \u201ebegrenzten Englischkenntnisse\u201c entschuldigen und hoffen, dass sie unsere Darstellungen dennoch n\u00fctzlich finden.<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-size: 16px;\">Tore Forstmann, Per Idestr\u00f6m und Erik \u00d6sterlund<\/span><\/em><span style=\"font-size: 16px;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>3) <span style=\"font-size: 20px;\">Konzept Honigbienen Apis Mellifera zu entwickeln, welche keine Behandlung gegen die Milbe Varroa Destructor ben\u00f6tigen<\/span><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Bienen zu besitzen, welche keine spezielle Behandlung ben\u00f6tigen, ist der Traum eines jeden Imkers, auch f\u00fcr uns, die hinter dieser Studie stehen. <strong>Wir sind mutig genug die Hypothese aufzustellen, dass dies f\u00fcr jeden Imker m\u00f6glich ist, der dies will und f\u00e4hig ist, die ben\u00f6tigten Arbeitsschritte zu machen.<\/strong> Wir stellen diese Hypothese vor, basierend auf den Dokumenten die wir zu diesem Thema gefunden haben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Das Ziel<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Das Ziel dieser Studie ist, die Hypothese zu best\u00e4tigen oder zu widerlegen. Nur jene welche es versuchen, werden es wissen. (Wer wagt, gewinnt!)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>b) Methoden<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Wir haben Dokumente gesammelt, welche Anspruch auf Erfolg im Z\u00fcchten oder Halten von Bienen erheben, die gar keine oder fast gar keine Behandlung gegen die Milbe Varroa Destructor erfordern. Diese Berichte unterst\u00fctzen unsere Hypothese. Wir wollen, dass diese erfolgreichen Konzepte auch in anderen Gegenden weltweit ausprobiert werden. Ist es m\u00f6glich, sie auch in unserem Teil der Welt anzuwenden? Kann diese Hypothese noch weiter unterst\u00fctzt werden mit positiven Erfahrungen unter anderen Klima und Umweltbedingungen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Wir waren bem\u00fcht die Grundlagen der verschiedenen beschriebenen Methoden und M\u00f6glichkeiten vorzustellen und haben versucht ein \u201eHandbuch\u201c zu erstellen. Dieses Handbuch ist so angelegt, dass es zu allen m\u00f6glichen Ausgangsbedingungen am Anfang des Projekts mit dem in der Hypothese formulierten Ziel, passt. Sie k\u00f6nnen deshalb mit Ihren bereits vorhandenen Bienen oder jeglichen Bienen, welche Sie f\u00fcr sich als geeignet ansehen, beginnen. Mit nicht ausgew\u00e4hlten Bienen starten Sie ganz von vorne. Mit Bienen, welche bereits unter bestimmten Gesichtspunkten selektiert wurden, fangen Sie etwas weiter hinten im Handbuch an. Sie k\u00f6nnen aus vielen \u201eSelektionsverfahren\u201c w\u00e4hlen, welche allerdings ziemlich viel Arbeit bedeuten; oder Sie k\u00f6nnen sich mehr auf Ergebnisse in Bezug auf \u00dcberlebensf\u00e4higkeit verlassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>\u00a0Einige Grundlagen<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Die ersten beiden Teile der Dokumentenliste befassen sich mit der Tatsache, dass die Bienenv\u00f6lker ein vielschichtiges Verteidigungssystem besitzen, angefangen im Bereich der Mikroorganismen (Immunsystem) bis zum Bienenvolk, (ja sogar im Bereich des Bienenstandes). Dar\u00fcber hinaus unterscheiden sich Bienenv\u00f6lker im Grad ihrer F\u00e4higkeit verschiedene Arten von Feinden zu bek\u00e4mpfen. Zudem beeinflussen wir als Imker auch diese Verteidigungsf\u00e4higkeit durch unseren Umgang, oft sogar auf sch\u00e4dliche Weise wenn wir dem Bienenvolk durch Behandlung helfen. Es ist wichtig sich dies vor Augen zu halten damit wir es ber\u00fccksichtigen wenn wir eine Zucht beginnen oder den geeigneten Umgang mit den Bienen suchen. Beispielsweise k\u00f6nnen Bienenv\u00f6lker welche nicht mit Chemikalien behandelt wurden (Pestizide, S\u00e4uren und \u00d6le) einem wesentlich h\u00f6heren Milben\/Virus Druck standhalten, bevor es mit ihnen soweit bergab geht, dass sie sich nicht mehr erholen oder \u00fcberleben k\u00f6nnen.Bei diesem Vorgehen m\u00fcssen wir Bienenv\u00f6lker auch sterben lassen, oder sie fr\u00fch genug erkennen, und ihren Einfluss auf benachbarte Bienenv\u00f6lker beseitigen. Unser Ziel es ist nicht, anf\u00e4llige Bienenv\u00f6lker zu retten sondern sie zu identifizieren und somit zu helfen die widerstandsf\u00e4higen V\u00f6lker zu erkennen und mit ihnen die n\u00e4chste Generation Bienen zu br\u00fcten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Zellengr\u00f6sse<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Viele Berichte heutzutage besagen, dass kleinere Zellen als das was auf den meisten handels\u00fcblichen Mittelw\u00e4nden angeboten wird, zu einem besseren \u00dcberleben des Bienenvolks beitr\u00e4gt.In den Anf\u00e4ngen der vorgefertigten Mittelw\u00e4nde waren die Zellen meist knapp unter 5.1mm Zellgr\u00f6\u00dfe, ein g\u00e4ngiges Mass. (5 Zellen nebeneinander ergeben ein Zoll).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Erik H. Erickson<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Dr. Erik H. Erickson Tucson\/Arizona USA sagt, dass seine V\u00f6lker wesentlich besser auf einer Zellgr\u00f6sse von 5,1 mm \u00fcberleben, im Gegensatz zu den gebr\u00e4uchlichen 5,45 mm. Er vermutet unter anderem dass die Fruchtbarkeit der Milben beeinflusst werden k\u00f6nnte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Dee und Ed Lusby<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Dee und Ed Lusby in Tucson\/Arizona USA haben ihre Bio-Imkerei durch die Verwendung von 4,9 mm Zellen und ohne jegliche Chemie gerettet. Sie betonen heute, dass das vorzeitige Entdeckeln der mit Varroa Milben verseuchten versiegelten Brut 2 mal im Jahr wahrscheinlich zu verbesserter \u00dcberlebensf\u00e4higkeit beitr\u00e4gt. In einigen St\u00f6cken scheint n\u00e4mlich die Milbenpopulation zweimal im Jahr sehr hoch zu sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Dennis Murrell<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Dennis Murrell in Wyoming sagt sogar dass, nachdem er all seine V\u00f6lker auf 4,9 mm Zellengr\u00f6sse \u201estabilisiert\u201c hatte, (danach ben\u00f6tigte er nur die die H\u00e4lfte der Brutwaben in dieser Zellengr\u00f6sse) er K\u00f6niginnen beliebig austauschen konnte. Und jene V\u00f6lker, welche er \u201egezwungen\u201c hatte auf 4,9 mm Zellen zu leben, haben kein Problem damit das ganze Jahr \u00fcber gut mit einer kleinen Milbenanzahl zu leben, auch wenn die in dieser Zellengr\u00f6sse geborenen Bienen grosse Schwierigkeiten haben die 4,9 mm Mittelw\u00e4nde korrekt auszubauen. Als sich seine V\u00f6lker im Stadium der \u201eStabilisierung\u201c befanden, so nannte er es (die ersten Jahre der Zellverkleinerung), wiesen sie eine hohe Milben Population auf (allerdings unterschiedlich). Sie hatten auch Bienen mit verkr\u00fcppelten Fl\u00fcgeln (in unterschiedlicher Anzahl) und vorzeitig entdeckelte Brut, sogenannte \u201ekahlk\u00f6pfige Brut\u201c und fra\u00dfen manchmal auch die entdeckelte Brut aus. Die Milbenpopulation in manchen V\u00f6lkern war damit sehr hoch. Alle Bienenv\u00f6lker befanden sich im gleichen Bienenstand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Roger White<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Bei Roger White \u00fcberleben unselektierte Bienenv\u00f6lker (in Bezug auf \u00dcberlebensf\u00e4higkeit des Varroa Befalls) schon seit Jahren ohne Behandlung und produzieren Honig. Obwohl einmal im Jahr Bienen mit verkr\u00fcppelten Fl\u00fcgeln auftauchen, haben sie sich zum Beginn der n\u00e4chsten Saison wieder gefangen. Trotz Entfernung von Drohnenbrutwaben, um den Varroadruck auf das Volk zu verringern, bemerkte er am Ende der Saison keine verkr\u00fcppelten Bienen. Er hat dies bei einem Volk versucht. In diesen V\u00f6lkern bemerkte er auch das vorzeitige Entdeckeln von Brut. Die kleinzelligen V\u00f6lker befinden sich bei ihm in einem gesonderten Bienenstand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Thomas Kober<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Thomas Kober in Deutschland begann seine Zellgr\u00f6sse 2002 zu verringern. Er \u00fcberwinterte 200 V\u00f6lker ohne Behandlung, ausser die 20 V\u00f6lker welche noch ausschlie\u00dflich auf Grosszellen lebten. Im Fr\u00fchjahr 2003 hatte er noch 51 V\u00f6lker, haupts\u00e4chlich fr\u00fche Ableger vom Vorjahr auf 4,9 mm Zellen. Einige der behandelten Grosszellenv\u00f6lker \u00fcberlebten auch. Es war der Winter mit einer hohen Sterblichkeitsrate in ganz Europa. Die Kleinzellenv\u00f6lker entwickelten sich schnell und er machte genug Ableger um wieder 200 V\u00f6lker ohne Behandlung zu \u00fcberwintern. Im April 2004 hatte er nur noch einen Verlust von 30%, haupts\u00e4chlich sp\u00e4te Ableger von 2003. Die \u00fcberlebenden V\u00f6lker waren im Fr\u00fchjahr 2004 wesentlich st\u00e4rker als im Fr\u00fchjahr zuvor. Er ist sehr zuversichtlich auf dem richtigen Weg zu sein. Nat\u00fcrlich hat er f\u00fcr die Zucht immer die besten \u00dcberlebenden vom Vorjahr genommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Hans-Otto Johnsen<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Hans-Otto Johnsen aus Norwegen hatte in seinen Bienenst\u00f6cken seit dem ersten Auftreten der Varroa Milbe 1997 nur wenig bzw. praktisch keine Chemie verwendet. Er erlebte eine wechselnde Anzahl von Milben in seinen St\u00f6cken. Im Lauf der Jahre verringerte er die Zellgr\u00f6sse und die gr\u00f6ssten Probleme in Bezug auf Varroarestistenz hat er mit Grosszellenv\u00f6lkern und unselektierten V\u00f6lkern. Er arbeitet haupts\u00e4chlich mit der Elgon Biene die mehreren Erfahrungen zufolge eine h\u00f6here \u00dcberlebensf\u00e4higkeit als die Durchschnittsbiene besitzt. Ein paar V\u00f6lker hat er sogar get\u00f6tet als sie kurz vor dem Zusammenbruch standen. Die gr\u00f6ssten Probleme zeigten sich in \u201ealten\u201c V\u00f6lkern. Bei Ablegern und \u201eneuen\u201c V\u00f6lkern gibt es normalerweise keine Probleme. Zumindest wenn er diese V\u00f6lker in einem gesonderten Bienenstand halten kann. Von 700 V\u00f6lkern im Herbst hatte er im Fr\u00fchjahr 2004 noch 600 gesunde und erfolgreiche V\u00f6lker. 26 starben wegen K\u00fchen, 7 wegen einer umgest\u00fcrzten Tanne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Diskussion<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Mia Davidsson in Schweden machte 1992 einen Versuch zur Milbenfortpflanzung bei unterschiedlich grossen Zellen. Michelle Taylor in Neuseeland machte 2002 einen Test mit dem gleichen Anliegen. Beide Studien ergangen keinen Unterschied in der Fortpflanzungsf\u00e4higkeit der Milbe in Abh\u00e4ngigkeit von verschieden Zellengr\u00f6ssen. Die Test wurden mit Bienen gemacht die sowohl von grossen als auch von unterschiedlich kleinen Zellen in den selben V\u00f6lkern stammten. Es wurden keine V\u00f6lker verwendet, die auf bestimmte Zellgr\u00f6ssen \u201estabilisiert \u201eworden waren und sie wurden auch nicht getrennt gehalten. Solche Studien ben\u00f6tigen selbstverst\u00e4ndlich noch mehr Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Diese Resultate widersprechen nicht den oben beschriebenen Erfahrungen der Imker, da alle schon mindestens einmal die Erfahrung einen hohen Milbenanzahl trotz kleiner Zellen gemacht haben. Anfangs wurde behauptet, die afrikanisierten Bienen in S\u00fcdamerika\/Mexiko (AHB) seien wegen der niedrigen Fortpflanzungsrate der Milbe resistent. Heute ist die Fortpflanzungsrate der Milbe in Mexiko genau so hoch wie bei europ\u00e4ischen Bienen. Dennoch ist die AHB immer noch resistent. Anscheinend gibt es noch andere Faktoren die bedeutsamer sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Prof. Ingemar Fries machte von 2001 bis 2002 in Schweden einen Versuch \u00fcber das Anwachsen der Milbenpopulation. Er nahm dazu 2 Gruppen mit jeweils 7 V\u00f6lkern, die eine Gruppe mit 5,0 mm Zellen, die andere mit 5,45mm Zellen. Bei der Gruppe der Kleinzeller wurde die Zellgr\u00f6sse w\u00e4hrend des Tests verringert, allerdings nicht stabilisiert. Die Gruppen wurden nicht in getrennten Bienenst\u00f6cken gehalten. So weit uns bekannt ist, waren die K\u00f6niginnen keine Schwestern. Im zweiten Jahr war der nat\u00fcrliche Milbenabfall in der Kleinzellengruppe am Jahresanfang und in der Jahresmitte nur halb so hoch. Am Jahresende hingegen gab es keinen Unterschied mehr. Es scheint, dass es nach den Erfahrungen erfolgreicher Berichte \u00fcber \u201eVarroa resistente Bienen\u201c extrem wichtig ist, die Kleinzellen V\u00f6lker von V\u00f6lkern mit anderer Zellengr\u00f6sse getrennt zu halten um zu verhindern, dass sich die Milbenmenge angleicht oder eine Reinvasion \u00fcber grosszellige Bienen erfolgt, welche sich in Kleinzellenv\u00f6lker einbetteln. Sie bringen nicht nur Milben sondern diese Bienen k\u00f6nnen auch ph\u00e4notypisch so sehr abweichen, dass sie das Gesamtverhalten des Bienenvolks beeinflussen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">In einem \u00dcberlebenstest (f\u00fcr die Selektion), das \u00dcberleben ist ja worum es bei der Resistenz geht, muss man eine Testgruppe so halten,\u00a0 soda\u00df es V\u00f6lkern m\u00f6glich ist zusammenzubrechen oder beinah zu sterben, aber immer mit der Bedingung, da\u00df diese die anderen V\u00f6lker nicht &#8222;wieder infizieren&#8220; mit mehr Milben als diese selber hervorbringen und sie nicht mit ph\u00e4notypisch schlechteren Bienen vermischt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Hier ist der schwierige Teil. Man muss \u00fcberlebende Bienen auf ihre Art \u00fcberleben lassen, ohne den sch\u00e4dlichen Einfluss benachbarter V\u00f6lker, die nahe am Sterben oder sogar am Sterben sind. Wenn ein Volk in so einer Umgebung \u00fcberlebt, ist es vom Standpunkt der Selektion gesehen, schon am Ziel, n\u00e4mlich in der Lage zu sein, eine hohe Reinfizierung und einen hohen Reinvasiondruck auszuhalten. Der Versuch von Prof. Fries beantwortete aber nicht die Frage, ob kleinzellige Bienenv\u00f6lker eine h\u00f6here \u00dcberlebensf\u00e4higkeit in Bezug auf die Varroa Milbe haben als die grosszelligen Bienenv\u00f6lker, haupts\u00e4chlich auch weil der Test beendet wurde bevor die V\u00f6lker Zusammenbruchsymptome zeigten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Probleme bei der Verringerung der Zellgr\u00f6sse<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Das einzige Problem mit kleiner Zellengr\u00f6sse, das berichtet wird, ist die Schwierigkeit, die Bienen dazu zu bringen die kleinen Zellen korrekt zu bauen. Dies mag ein wichtiger Grund f\u00fcr professionelle Imker sein, es nicht mit kleinen Zellen zu versuchen. Aber bei einem Projekt so wie wir es hier vorstellen gibt es \u00fcberhaupt keinen Einwand dagegen. Unserer Meinung nach gibt es bei solch einem Projekt \u00fcberhaupt keinen Grund die Arbeit mit kleinen Zellen abzulehnen. F\u00fcr Wissenschaftler die den Wert oder Schaden bestimmter Rahmenbedingungen erforschen wollen, mag es Gr\u00fcnde geben keine kleinen Zellen zu verwenden. Aber hier wollen wir alle beschriebenen Erfahrungen verwenden um den bestm\u00f6glichen Aufbau an Schritten zu erstellen, damit Z\u00fcchter und interessierte Imker das beschriebene Ziel (Varroaresistenz) erreichen. Daher ist es wohl klar, dass wir den Gebrauch kleiner Zellen empfehlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Mikrofauna und Milbenbek\u00e4mpfungsr\u00fcckst\u00e4nde im Wachs<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">In Deutschland haben die Imker im Gegensatz zu anderen Gegenden offensichtlich nicht so positive Erfahrungen mit kleinen Zellen in Bezug auf die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit gemacht. Das ist interessant falls sich diese Erfahrung in den kommenden Jahren noch best\u00e4tigt. (Dennoch sagen jene, welche in Deutschland mit kleinen Zellen arbeiten, dass die kleinen Zellen offensichtliche Vorteile, auch gerade im Hinblick auf die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit haben). Irgend etwas muss im deutschen Umfeld anders sein als in Arizona, Wyoming, Zypern und Norwegen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Man mag sich erinnern, dass wir mit all diesen Berichten, die wir haben, umgehen, als w\u00e4ren sie wahr und nicht gef\u00e4lscht. (Wir k\u00f6nnen keinen Grund finden, warum sie gef\u00e4lscht sein sollten.) Wir haben eine Reihe von m\u00f6glicherweise wichtigen Unterschieden gefunden, die helfen k\u00f6nnten, das zu erkl\u00e4ren. Seit 25 Jahren gibt es schon einen sehr wirksamen und intensiven Einsatz von verschiedenen Chemikalien ( und vor allem immer mehr S\u00e4ure) in allen oder beinahe allen Bienenv\u00f6lkern in Deutschland. Dieser Einsatz hat h\u00f6chstwahrscheinlich die Mikrofauna ,die es normalerweise in einem Bienenstock gibt, vernichtet. Er hat auch eine Anreicherung von Milbenbek\u00e4mpfungsmittelr\u00fcckst\u00e4nden im Wachs verursacht. Die Mikrofauna in den Bienenv\u00f6lkern besteht aus vielen insektenartigen Organismen. Man sagt, es w\u00e4ren mehr als 40. Von einem hat man die Erkenntnis, dass er Fungi mycellium (Pilzgeflecht) vertilgt. Und wer weiss was f\u00fcr eine Rolle sie sonst noch f\u00fcr das Immunsystem des Bienenvolks spielen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Viele Milbenvernichtungsmittelr\u00fcckst\u00e4nde im Wachs haben einen negativen Einfluss auf das Nervensystem der Bienen, da viele verwendeten Mittel Nervengifte sind. Wir wissen zuwenig \u00fcber die Auswirkungen solcher R\u00fcckst\u00e4nde und wie sie m\u00f6glicherweise in Wechselwirkung zu R\u00fcckst\u00e4nden von Pflanzenschutzmittel stehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Verwendete Zuchtmethoden<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Eric H. Erickson<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Eric. H. Ericksons erfolgreiche Zuchtmethode wurde beispielsweise in amerikanischen und schwedischen Presseberichten ver\u00f6ffentlicht. Erickson begann nach Bienenv\u00f6lkern zu suchen, die einen Varroamilbenbefall ohne chemische Behandlung besser \u00fcberstehen als andere V\u00f6lker.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Einer seiner Versuche endete mit dem \u00dcberleben von 4 Bienenv\u00f6lkern, die \u00fcbrigens in 5,1 mm-Zellen gehalten wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Erickson besorgte sich nun weitere V\u00f6lker, und diese bildeten mit seinen 4 \u00fcberlebenden V\u00f6lkern eine Population (= Individuen gleicher Art).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Ein sehr entscheidender Punkt war, dass diese \u201cneu entstandenen\u201c V\u00f6lker isoliert von anderen V\u00f6lkern gehalten wurden. Au\u00dferdem setzte er f\u00fcr sich ein \u201epers\u00f6nliches oberstes Limit\u201c fest, wie hoch der Milbenbefall sein durfte. Dieses Limit wurde dann im Laufe der Zeit immer weiter herabgesetzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Erickson kontrollierte auch durch die sogenannte \u201eAlkoholwaschmethode\u201c die H\u00f6he des Milbenbefalls, und er entfernte jene V\u00f6lker, die einen h\u00f6heren Milbenbefall aufwiesen, als das von ihm festgesetzte oberste Limit (das er sp\u00e4ter reduzierte). Oder er behandelte diese V\u00f6lker bzw. tauschte die K\u00f6nigin aus. Sein Ziel war es, dass diese \u201eschlechteren, anf\u00e4lligeren V\u00f6lker\u201c keinerlei Einfluss auf seine anderen V\u00f6lker haben sollten. Aber er wollte sie auch \u00fcberleben und eine Tracht einbringen lassen,weil sein Kollege Lenard Hines ein Berufsimker war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Im Oktober 2003 besuchten Eric \u00d6sterlund und Hans-Otto Johnsen die Imker Eric Erickson und Lenard Hines.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Heutzutage benutzt Hines bei seinen ca. 500 V\u00f6lkern keinerlei Chemikalien mehr gegen die Milbe \u2013 mit Ausnahme von 2 Versuchsst\u00e4nden. Diese werden dem Tucson \u2013 Labor jederzeit f\u00fcr Forschungen zur Verf\u00fcgung gestellt. Als Gegenleistung z\u00fcchten die Forscher f\u00fcr Hines die K\u00f6niginnen, die er ben\u00f6tigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Hines w\u00e4hlt heute seine K\u00f6niginnen aus, und diese werden dann im Labor gez\u00fcchtet. Ungef\u00e4hr 30% der Waben in seinen Bienenv\u00f6lkern haben Zellen mit 5,1 mm.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Es ist schwer zu sagen, wie sehr diese (5.1 Zellen) die erzielten Ergebnisse beeinflusst haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Heute kontrolliert Hines nur noch selten den Milbenbefall bei seinen V\u00f6lkern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>John Kefuss<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">John Kefuss benutzt in Frankreich und in Chile ein \u00e4hnliches System wie Erickson und Hines.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Man kann sagen, dass Kefuss zumindest teilweise die Vorgehensweise von Erickson und Hines best\u00e4tigt hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">(Oder sie haben sich gegenseitig best\u00e4tigt)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Kefuss begann Bienen zu verwenden, von denen er dachte, dass sie eine h\u00f6here Widerstandskraft als die durchschnittlichen Bienen besitzen w\u00fcrden. Er benutzte \u201eIntermissa-K\u00f6niginnen\u201c aus Nordafrika und zu Kontrollzwecken auch eine \u201eCarnica-K\u00f6nigin\u201c, die gr\u00f6\u00dfere Widerstandskraft zeigte, als normalerweise Intermissa-Bienen aufweisen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Nun testete er seine K\u00f6niginnen in Bezug auf ihr hygienisches Verhalten. Er fror ein kleines St\u00fcck der Brutwabe ein, gab dieses wieder in die Beute zur\u00fcck und beobachtete, wie lange die Bienen brauchten, um die tote Brut zu entfernen. Um die Sache zu beschleunigen, kaufte er zu Beginn seines ersten Tests sogar Milben!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Daf\u00fcr besorgte er sich Brutwaben von stark befallenen V\u00f6lkern und verteilte diese gleichm\u00e4\u00dfig in seinem Test-Bienenstand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Er z\u00fcchtet\u00a0 von seinen besten K\u00f6niginnen viele T\u00f6chter und verteilt diese in seinen Bienenst\u00e4nden. Diejenigen, die \u00fcberleben und sich am besten verhalten, verwendet er zur Zucht f\u00fcr die kommenden Generationen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Den Milbenbefall bei seinen Bienen \u00fcberwachte er nicht regelm\u00e4\u00dfig. Genau wie Hines in Arizona, benutzte auch er seit Jahren keinerlei Chemikalien mehr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Das einzige Volk, das den \u201eLeben und Sterben lassen-Versuch \u201c auf der Insel Unije in der Adria \u00fcberlebte, hatte eine K\u00f6nigin von Kefuss.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Das Volk \u00fcberlebte also trotz eines sehr hohen Wiederbefalls durch Milben, oder trotz eines m\u00f6glichen Wiederbefalls (Vielleicht hinderte es fremde Bienen auch in den Stock zu gelangen)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Er benutzt keine kleine Zellgr\u00f6\u00dfe. <\/span><\/p>\n<p>Kefuss benutzt folgende Methode zur Kontrolle des Milbenbefalls: <span style=\"font-size: 16px;\">Seifenwasser (1 Tropfen fl\u00fcssiges Reinigungsmittel auf ca. 500 ml Wasser) wird f\u00fcr eine Stichprobe von etwa 250 abgez\u00e4hlten Bienen gemacht. Die Bienen werden ins Seifenwasser gesch\u00fcttet und anschlie\u00dfend in einem Doppelhonigsieb abgesp\u00fclt. Die Varroamilben bleiben zum Z\u00e4hlen im unteren Sieb. Erwachsene Milben, T\u00f6chter und Jungtiere werden in 100 Zellen der verdeckelten Brut gez\u00e4hlt. (Die Brut hat lila Augen und br\u00e4unliche K\u00f6rper.)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<a name=\"kirk\"><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Kirk Webster<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Kirk Webster, Vermont \/ USA bemerkte, dass einige Bienenarten l\u00e4nger am Leben blieben, wenn ihr Brutbereich eingeschr\u00e4nkt wurde \u2013 im Vergleich zu jenen, die einen unbeschr\u00e4nkten Brutbereich zur Verf\u00fcgung hatten. Es war bei solchen V\u00f6lkern mit beschr\u00e4nktem Brutbereich leichter m\u00f6glich, die Widerstandskraft der Bienen zu beobachten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Er erreichte das durch ein \u201eAbleger\u2013System \u201c. Aus den Ablegern, die den Winter \u00fcberlebt hatten, machte Webster wieder neue Ableger. Auch diese Ableger wurden mit keinerlei Chemikalien (Pestiziden, S\u00e4uren od. \u00d6len) behandelt. Die Ableger werden au\u00dferdem in separaten Bienenst\u00e4nden gehalten, um einen neuerlichen Milbenbefall durch die gro\u00dfen, honigproduzierenden V\u00f6lker zu verhindern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Er benutzt auch eine isolierte, abgelegene Belegstelle in den Bergen. Dorthin gibt er Bienenv\u00f6lker mit K\u00f6niginnen, die T\u00f6chter von jenen K\u00f6niginnen sind, die aus seinen \u00fcberlebensf\u00e4higsten V\u00f6lkern stammen (etwas mehr als 20 verschiedene Zuchtlinien bzw Abstammung). Heute bestehen Websters Bienen zu ca. 70% aus der Primorski &#8211; Abstammung. Derzeit hat Kirk Webster seine Bienen seit ca. 2 bis 5 Jahren (verschiedene Gruppen) nicht behandelt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Die \u00dcberlebensrate seiner honigproduzierenden V\u00f6lker \u00fcber den Winter hat von 0% auf 30% zugenommen &#8211; in den sehr fr\u00fch in der Saison gemachten Ablegern von einigen wenigen % sogar auf mehr als 90% und bei den erst sp\u00e4t \u2013 gegen Ende der Saison \u2013 gemachten Ablegern immerhin noch um 60% . Auch die Miniableger haben von Anfang an fast ohne Behandlung erfolgreich \u00fcberwintert. Er behandelte sie nur einige Jahre lang nach dem Auftreten der Varroa Milbe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Seine Zellgr\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt meist zwischen 5,2 und 5,3 mm.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Jetzt hat Webster in eine 5,1mm Mittelwand- Walze investiert. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr ist, die Verwendung von pestizidverseuchtem Wachs zu vermeiden. Die Milbenpopulation wird von ihm nicht \u00fcberwacht, und er greift auch nicht ein, wenn V\u00f6lker sterben (und damit die anderen V\u00f6lker\/Ableger mit Milben zu reinfizieren).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Alois Wallner<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Alois Wallner, \u00d6sterreich geht nach einer ganz anderen Methode vor. Im Gegensatz zu anderen Imkern, benutzt er als Quelle nur eine einzige Bienenart, die Carnica-Biene.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Da Wallner etwa 700 V\u00f6lker besitzt, kann er innerhalb seiner Bienenpopulation ohne zu viele Inzuchteffekte schon Fortschritte erzielen. Da er so viele V\u00f6lker hat, dominieren seine V\u00f6lker sein Gebiet, dadurch hat er ziemlich viel Kontrolle mit wem sich seine K\u00f6niginnen paaren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Er setzt seine Zuchtk\u00f6niginnen in einen eigenen Bienenstand, der ausschlie\u00dflich Zuchtzwecken dient. Die V\u00f6lker in dieser Zuchtstation behandelt er in keiner Weise.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Seine honigproduzierenden V\u00f6lker werden hingegen zweimal im Jahr (Sp\u00e4tsommer) mit wenig Ameisens\u00e4ure behandelt (was eine zu kleine Menge f\u00fcr empf\u00e4ngliche V\u00f6lker darstellt).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Allerdings hat er vor diese zuk\u00fcnftig nicht mehr zu behandeln. Seine Verluste \u00fcber den Winter sind gering.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Man kann sagen da\u00df er den Milbenbefall \u00fcberwacht, aber auf eine einfache Methode. Dazu nimmt er von etwas weniger als 100 Arbeiterinnenlarven beliebige Stichproben. Wenn 50% oder mehr von ihnen Milben haben, behandelt er sofort das Volk mit Ameisens\u00e4ure (allerdings jetzt nicht mehr)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Eine niedrige Befallsrate ist ein Selektionskriterium. Jene V\u00f6lker mit dem niedrigsten Prozentsatz befallener Arbeiterinnenlarven sind m\u00f6gliche Zuchtbienen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Er \u00fcberpr\u00fcft auch jene Milben, die auf nat\u00fcrliche Weise in die Varroawindel fallen \u2013 weniger als 100.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Er untersucht sie auf Sch\u00e4den. (<em>Bisswunden durch die Bienen &#8211; Anm des \u00dcbersetzes)<\/em> Jene Bienenv\u00f6lker, die den h\u00f6chsten Prozentsatz an besch\u00e4digten Milben aufweisen, werden von ihm am ehesten f\u00fcr die Zucht ausgew\u00e4hlt.<a name=\"aufgabe\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>SMR-Bienen \/ Suppressed Mite Reproduktion \/ Bienen mit unterdr\u00fcckter Milbenfortpflanzung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Auf reinrassigen SMR-Bienen vermehren sich die Milben kaum oder \u00fcberhaupt nicht. Reine SMR-Bienen erheben nicht den Anspruch, auch gute Ertragsbienen zu sein. Das Ziel mit ihnen ist, dem Imker eine Biene zu geben, mit der er anfangen kann durch Selektion die Varroa Resistenz seiner V\u00f6lker zu erh\u00f6hen. Mit dieser Biene als Ausgang kann er besser starten als mit einer durchschnittlichen Biene. Dies bringt ihn gleich am Anfang seines Weges einen Schritt weiter. Die Inzucht-K\u00f6niginnen bilden V\u00f6lker, die auch ohne Behandlung \u00fcberleben, aber da sie Inzucht K\u00f6niginnen sind, sind sie unzuverl\u00e4ssige Produktionsk\u00f6niginnen. Und sobald sich das Volk umgeweiselt hat, steigt die Fruchtbarkeit der Milben zwar deutlich an, bleibt aber immer noch um vieles niedriger als bei durchschnittlichen V\u00f6lkern.<\/p>\n<p>Dieses Ph\u00e4nomen, die niedrige Fruchtbarkeitsrate der Milben, ist eine Eigenschaft der eingangs erw\u00e4hnten \u201enat\u00fcrlich\u201c widerstandsf\u00e4higen Bienen. Aber es ist nicht diese Eigenschaft welche bei den AHB (Afrikanisierte Biene) die wichtigste zu sein scheint (obwohl wahrscheinlich wichtig). Aber die SMR Bienen liefern Ihnen gute Eigenschaften und k\u00f6nnen daher wertvoll f\u00fcr f\u00fcr jene sein die die Zuchtarbeit leisten, vielleicht auch speziell in Kombination mit anderen Bienen welche andere Resistenzeigenschaften aufweisen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Selektionskriterien, welche von den Wissenschaftlern benutzt wurden, die diese Biene gez\u00fcchtet haben, auch von anderen Imkern oder Z\u00fcchtern verwendet werden.<\/p>\n<p>1. Finden Sie 20 Puppen auf denen dunkelbraun\/r\u00f6tliche Milben sitzen<\/p>\n<p>2. Z\u00e4hlen Sie, wie viele Zellen mit diesen Puppen zudem auch noch hellere Milben enthalten. Diese heller gef\u00e4rbten Milben sind der Nachwuchs der dunkleren Milben. Diejenigen Kolonien mit dem geringsten Prozentsatz an Milben mit Nachwuchs werden f\u00fcr die Zucht ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Man kann es noch besser \u00fcberwachen indem Sie etwas mehr als 100 Bienen in Alkohol waschen und die Anzahl der Bienen und der Milben z\u00e4hlen. Danach entdeckeln Sie mindestens 100 Arbeiterinnen-Puppen. Z\u00e4hlen Sie die vorgefundenen Milben. Sie erhalten dann das Verh\u00e4ltnis zwischen dem Prozentsatz der Milben auf den Bienen zu dem Prozentsatz der Milben in der Brut.<br \/>\nDie V\u00f6lker mit der h\u00f6chsten Quote des Prozentsatzes von Milben auf den Bienen im Vergleich zum Prozentsatz von Milben in der Brut werden zur Zucht ausgew\u00e4hlt. (mehr Milben auf den Bienen, wo sie sich nicht fortpflanzen, als Milben in der Brut)<\/p>\n<p><strong>Beschreibung von V\u00f6lkern mit h\u00f6herer Widerstandskraft (Resistenz)<\/strong><\/p>\n<p>Neben den Zuchtmethoden gibt es auch eine Reihen von Bienenv\u00f6lkern die man k\u00e4uflich erwerben kann, von denen man sagt, dass sie eine h\u00f6here Varroaresistenz aufweisen als die durchschnittlichen Bienen. Wie immer gibt es verschiedenen Ansichten \u00fcber Bienen, also auch \u00fcber diese. Wenn sie die Erwartungen der K\u00e4ufer nicht erf\u00fcllen, werden sie diese auch nicht weiterhin verwenden. Das ist ein unumst\u00f6ssliches \u201eGesetz\u201c<\/p>\n<p>Primorski-Bienen wurden zuerst in den USA und in D\u00e4nemark eingef\u00fchrt und dort wurde auch Selektion und Zucht betrieben. Primorski-Bienen werden momentan zu einer der wichtigsten Bienenrasssen in den USA. Es gibt bereits viele Berichte \u00fcber eine bessere Resistenz. Es gibt auch Berichte \u00fcber Ver\u00e4nderungen der Produktionsf\u00e4higkeit und der Eigenschaften dieser Biene.<br \/>\nJe mehr Zeit verstreicht, umso h\u00f6her wird die Selektion der Rasse ausfallen und die Verwendung dieser Bienen ist in den USA weiterhin steigend. Auch in Europa gibt es Primorski-Bienen, aber nicht in grosser Zahl. In einigen Umgebungen scheint es, dass \u00fcberhaupt keine Behandlung gegen die Varroa Milbe notwendig ist.<\/p>\n<p>Die Elgon-Biene ist eine Kombination aus verschiedenen Rassen, die seit 15 Jahren gem\u00e4\u00df den \u201eBuckfast-Prinzipien\u201c gez\u00fcchtet wird. Diese Biene ist vorwiegend in den Skandinavischen L\u00e4ndern erh\u00e4ltlich, da auch haupts\u00e4chlich dort die Zuchtarbeit geleistet wird. Es gibt eine gewisse Zahl von Imkern mit dieser Biene, die keinerlei Chemikalien gegen die Varroamilbe benutzen. Es ist offensichtlich, dass diese Biene nicht gleichm\u00e4ssig resistent innerhalb ihrer Gattung ist. Selektion ist also wichtig. Am besten setzt man diese Bienen ein, wenn sie nicht im selben Bienenstand mit anderen Bienen untergebracht ist. Auch selbst wenn einzelne V\u00f6lker resistent gegen Wiederbefall zu sein scheinen, ist der Bienenstock insgesamt anf\u00e4llig f\u00fcr Reinfektion durch V\u00f6lker mit hohem Milbenbefall, besonders wenn sie in den gleichen Bienenstand gestellt werden. Reinfektion sollte nat\u00fcrlich auf jeden Fall vermieden werden, egal welche Art von Bienen man benutzt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong> Grundlegende \u00dcberlegungen zu Umweltaspekten<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Keine Chemikalien jeglicher Art.<\/strong><\/p>\n<p>Als erstes ist offensichtlich, dass es von allerh\u00f6chster Wichtigkeit ist, den Bienen zu helfen den bestm\u00f6glichsten Gesundheitszustand zu erreichen, wenn man sie f\u00fcr irgend etwas ausw\u00e4hlt, speziell f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Krankheiten und Sch\u00e4dlinge. Daher kann die Verwendung von egal welchen Chemikalien den Bienen nicht helfen, dies zu erreichen, besonders da die uns bekannten Chemikalien die Bienen t\u00f6ten, wenn die Dosierung zu hoch ist. Eine geringere Dosierung die nicht die Biene t\u00f6tet sondern nur die Milbe, wird aber sicherlich dennoch mehr oder weniger die Biene und\/oder ihre Funktionalit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen oder sch\u00e4digen. Dies trifft f\u00fcr s\u00e4mtliche Arten von Chemikalien zur Behandlung gegen die Varroa Milbe zu (Insektengifte, S\u00e4ure oder \u00d6l).<\/p>\n<p><strong>Alle V\u00f6lker an einem Bienenstand werden gleich gehandhabt<\/strong><\/p>\n<p>Es ist unumstritten dass, da sich alle V\u00f6lker im selben Bienenstand mehr oder weniger ihre Bienen teilen, also auch mit allen V\u00f6lkern in diesem Bienenstand auf die gleiche Weise umgegangen werden sollte. Will man Kontroll-V\u00f6lker haben , muss man sie woanders unterbringen, am besten in ganzen Kontroll-Bienenst\u00e4nden. Aber das ist ein Zuchtprojekt, mit dem Ziel, Fortschritte bez\u00fcglich der Resistenz innerhalb einer Population zu erreichen. Es ist kein Projekt herauszufinden, ob eine bestimmte Selektionsmethode besser ist als eine andere oder ob eine bestimmte Art von Bienen besser ist als andere im Erreichen von Resistenz. Dies sind zwar auch gute Ziele, aber nicht f\u00fcr diese Studie. Bienen von unselektierten V\u00f6lkern welche sich mit unseren Bienen vermischen, beeintr\u00e4chtigen das, was wir versuchen zu erreichen. Die Zeit wird zeigen, ob die Arbeitsweise welche hier vorgeschlagen wurde zum Fortschritt f\u00fchrt, n\u00e4mlich zu einem l\u00e4ngeren Zeitraum ohne spezielle Hilfe des Imkers in der Bek\u00e4mpfung der Milbe. Und schlussendlich zu einer Biene und zu einer Bienenhaltung, welche keinerlei Behandlung gegen die Varroa Milbe erfordert.<\/p>\n<p><strong>Gesunde Mikrofauna:<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt viele Dinge innerhalb eines Bienenvolkes, \u00fcber die wir noch wenig Bescheid wissen. Zum Beispiel die Mikrofauna. All diese kleinen Organismen, Milben und Insekten verschiedenster Art, mindestens 40 verschiedene Arten werden erw\u00e4hnt, leben im Bienenvolk Seite an Seite mit den Honigbienen. Mindestens einer dieser Vertreter frisst \u201efunghi mycellium\u201c und soll au\u00dferdem dabei helfen, die \u201eKalkbrut\u201c niedrig zu halten. Wie viel die Mikrofauna nun zur Resistenz gegen\u00fcber Varroamilben und Viren beitr\u00e4gt, wissen wir nicht. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie zumindest auf irgendeine Weise beitr\u00e4gt. Daher ist es positiv, wenn diese Microfauna in einem so normalen Umfang wie m\u00f6glich vorhanden ist. Und wir wissen, dass zumindest die S\u00e4uren und Pestizide sowohl die Milben als auch diese Fauna vernichten, und somit\u00a0 dies ein zus\u00e4tzlicher Grund ist, die Chemikalien nicht zu verwenden. Denn wenn sie \u00fcber Jahre hinweg auf effiziente Weise eingesetzt wurden, muss man sich fragen, ob \u00fcberhaupt noch irgend eine Mikrofauna \u00fcbrig geblieben ist. Das kann bei dem Versuch, eine m\u00f6glichst normale Umgebung herzustellen, ein Problem sein. Es ist wahrscheinlich klug, bei einem Zuchtprojekt\u00a0 zu versuchen so viele V\u00f6lker wie nur irgend m\u00f6glich zu bekommen, die so wenig wie m\u00f6glich behandelt wurden. Vielleicht ein wildes Volk oder ein paar V\u00f6lker von jemandem von dem wir wissen, dass er keine Chemikalien benutzt hat, zumindest aber ein paar V\u00f6lker von denen man Bienen und Waben entnehmen und auf die V\u00f6lker die man selektieren will, verteilen kann. Hoffentlich wird sich die Microfauna in den kommenden Jahren wieder normalisieren.<\/p>\n<p><strong>Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde im Wachs<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Erde gibt es heutzutage wenige Pl\u00e4tze wo es Wachs gibt das frei von verschiedenen R\u00fcckst\u00e4nden ist. Chemische R\u00fcckst\u00e4nde beeinflussen das Leben in verschiedenen negativen Weisen. In sehr kleinen Mengen wahrscheinlich sehr gering, so dass die Bienen damit fertig werden wenn sie bei anderen Eigenschaften stark sind. Speziell schwierig damit umzugehen und Erkenntnisse dar\u00fcber zu erlangen, sind die synergetischen Effekte zwischen den verschiedenen Chemikalien. Das Beste was wir tun k\u00f6nnen, ist zu versuchen so sauberes Wachs wie m\u00f6glich zu bekommen. Es mag schwierig sein, aber\u00a0 die offensichtliche Methode ist, ausschliesslich Brutzellenverdeckelungswachs f\u00fcr die Herstellung neuer Mittelw\u00e4nde zu verwenden und die Waben in den Bienenkolonien zu erneuern, von denen wir den Verdacht haben, dass sie verseucht sind. Eine andere Quelle w\u00e4re Wachs aus Gebieten in denen Milbenvernichtungsmittel nicht benutzt werden. Behalten Sie aber andere Arten der Kontamination im Auge.<\/p>\n<p><strong>Honig als Futter f\u00fcr den Winter<\/strong><\/p>\n<p>Einige betonen die Verwendung von Honig anstelle von Zucker als Winternahrung. Es gibt auch schon Erfahrungen in Varroa-verseuchten Gebieten (auch mit k\u00e4lterem Klima) in denen\u00a0 Bienenv\u00f6lker welche sich allein \u00fcberlassen waren (kein Honig wurde entnommenen, kein Zucker eingef\u00fcttert) besser zu \u00fcberleben schienen, als andere \u00e4hnliche V\u00f6lker. Warum den Bienen nicht soviel Honig wie f\u00fcr einen selbst m\u00f6glich \u00fcberlassen? (Allerdings gibt es Beispiele von gewissen Arten von Honig die den Bienen im Winter Probleme zu bereiten scheinen, z.B welche mit hohem Pflanzensaftanteil (Honigtau) und andere die auskristallisieren)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Zusammenfassung der Grundlagen<\/strong> <\/span><\/p>\n<p>Allgemeine Punkte, die wichtig scheinen, um Erfolg zu haben:<\/p>\n<p>1. Alle V\u00f6lker im selben Bienenstand werden auf dieselbe Weise gehandhabt.<\/p>\n<p>2. Verteilen Sie die V\u00f6lker am Bienenstand so, dass sie m\u00f6glichst weit voneinander entfernt stehen, um das Hin\u00fcberdriften von Bienen anderer V\u00f6lker gering zu halten.<\/p>\n<p>3. Halten Sie nicht so viele V\u00f6lker in einem Bienenstand. Wie viele? Vielleicht 6 bis 12, das ist schwer zu sagen, aber zu Beginn eher weniger, wenn Ihr \u201eBienenmaterial\u201c noch uneinheitlich ist. Es ist besser mehrere Bienenst\u00e4nde mit weniger Bienenv\u00f6lkern zu verwenden um eine Reinfektion zu verhindern. Damit verringert sich die Wahrscheinlichkeit viele V\u00f6lker mit hoher Milbenpopulation an einem Standort zu haben.<\/p>\n<p>4. Versuchen Sie sicherzugehen, dass sich keine Bienenst\u00f6cke, welche in grossem Mass Milben verteilen k\u00f6nnen, in den N\u00e4he Ihrer Projekt-Bienenst\u00e4nde sind.<\/p>\n<p>5. Verwenden sie keinerlei Chemikalien bei dem Projekt. Oder zumindest fast keine. Wenn Chemikalien benutzt werden, ist das Ziel nicht das Bienenvolk zu retten, man muss die V\u00f6lker auch sterben lassen, zumindest die schlechtesten, sondern eine Reinfektion der anderen V\u00f6lker zu verhindern.<\/p>\n<p>6. Wenn die Milben Population niedrig gehalten werden muss um eine Reinfektion der anderen V\u00f6lker zu verhindern, ist dies auch auf andere Weise m\u00f6glich, z.B indem Sie alle verdeckelte Brut in zwei Schritten im Abstand von 9 Tagen entfernen. Aber bedenken Sie: Dies sollte nicht gemacht werden, um ein m\u00f6glichst produktives Volk zu erhalten, sondern um eine Reinfektion der anderen V\u00f6lker zu verhindern.<\/p>\n<p>7. Stellen Sie sicher, dass die Mikrofauna so wenig wie m\u00f6glich gest\u00f6rt ist, oder falls m\u00f6glich sogar verbessert wurde. (Siehe Absatz 5)<\/p>\n<p>8. Verwenden Sie Waben die auf Mittelw\u00e4nden aus so weit wie m\u00f6glich chemikalienfreiem Wachs aufgebaut wurden.<\/p>\n<p>9. Versuchen Sie soviel Honig wie es f\u00fcr Sie m\u00f6glich ist als Winternahrung im Stock zu belassen. Immerhin ist Honig das, was Bienen als Winterfutter \u201eerwarten\u201c.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong> Zusammenfassung der verwendeten Methoden<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Die Bienen<\/strong><\/p>\n<p>Bevor wir mit einem Zuchtprojekt beginnen, m\u00fcssen wir uns entscheiden, welche Bienen wir f\u00fcr dieses Projekt verwenden. Und diese Entscheidung beinhaltet nat\u00fcrlich auch, welche Arten von Bienen wir m\u00f6glicherweise nehmen k\u00f6nnen. Und wir k\u00f6nnen unterschiedliche Ideen haben, welche unsere Auswahl beeinflussen.<\/p>\n<p>1. Die meisten Beispiele in dieser Dokumentation beziehen sich auf eine Mischung von Bienen unterschiedlichster Abstammung. Die Imker\/Wissenschaftler haben auf verschiedene Art und Weise nach einer Biene, von der sie glaubten oder hofften es w\u00e4re die resistenteste die sie finden k\u00f6nnten, gesucht, ungeachtet ihrer Abstammung. Eine bestimmte Bienenrasse jedoch wurde aber offenbar gemieden oder es wurde zumindest nicht speziell nach ihr gesucht, und zwar die \u201eafrikanisierte\u201c Biene.<\/p>\n<p>2. Wallner aus \u00d6sterreich arbeitet trotzdem nur mit dem \u201eBienenmaterial\u201c, das er in seiner unmittelbaren Umgebung zur Verf\u00fcgung hat, n\u00e4mlich mit einer Carnica (Carnolia) Biene.<br \/>\nHarbo \/ Harris entschieden sich ebenso mit einer lokalen Bienenart zu arbeiten (diese Bienen sind schon mehr oder weniger eine Mischung aber sie wurden nicht vorher auf Varroarestistenz hin selektiert)<\/p>\n<p>Die \u201eMisch Imker\u201c (Gruppe 1 mit gemischten Bienen) arbeiten eher am \u00dcberleben ihrer V\u00f6lker als an der \u00dcberwachung der Milbenpopulation in ihnen. Die \u201eNicht Misch Imker\u201c (Gruppe 2 mit nicht vermischen Bienen) arbeiten hingegen mehr mit bestimmten Tests zur Kontrolle. Beide Gruppen haben Resultate erzielt. Wir w\u00fcrden sagen, dass haupts\u00e4chlich mit dem \u00dcberleben der V\u00f6lker zu arbeiten, das ist, was wir erreichen wollen. Es scheint, dass es einfacher ist wenn man beginnt, nach V\u00f6lkern zu suchen die man als \u201e\u00dcberlebensk\u00fcnstler\u201c bezeichnen k\u00f6nnte um einen so gut wie nur m\u00f6glichen Start f\u00fcr das Projekt zu bekommen. Aber es scheint auch m\u00f6glich zu sein, mit jeder Art von Bienenrasse zu beginnen, zum Beispiel mit der \u00f6rtlichen Bienenrasse (was wahrscheinlich den Vorteil hat dass sie in anderer Hinsicht schon der Gegend angepasst ist). An dieser Stelle w\u00fcrde uns aber ein Genetiker raten, nicht mit einer Biene mit zu wenigen genetischen Variationen zu beginnen. Der Genpool muss gen\u00fcgend Variationen aufweisen um zu verhindern, dass man durch Selektion eine Biene erh\u00e4lt, die das Risiko hat, mit einer verringerten Lebenskraft und Krankheitsproblemen aufgrund von Inzucht abzuenden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nicht gemischte (reinrassige) Bienen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wenn man speziell mit reinrassigen Bienen oder den \u00f6rtlich vorhandenen Bienen das Projekt beginnt, ohne sich zuerst auf die Suche nach m\u00f6glichst resistenten Bienen f\u00fcr das Projekt zu machen, sind vielleicht die \u00dcberwachungsmethoden, die in den beschriebenen Projekten verwendet wurden, von Bedeutung:<\/p>\n<p><strong>Wallner:<\/strong><\/p>\n<p>1. Kontrollieren sie bis zu 50 Arbeiterinnenpuppen. Suchen Sie nach Milben. Z\u00e4hlen Sie wie viele Puppen mit Milben befallen sind. Teilen Sie diese durch die Anzahl der \u00fcberpr\u00fcften Puppen und Sie erhalten so den Prozentsatz befallener Puppen. Je geringer der Prozentsatz umso besser f\u00fcr die Selektion. Machen Sie das mehrmals w\u00e4hrend der Saison.<\/p>\n<p>2. Suchen Sie etwa 50 Milben (manchmal ist es schwer so viele zu finden, zu anderen Zeiten ist es ganz leicht) und untersuchen Sie die Milben mit dem Vergr\u00f6sserungsglass (bis zu 20facher Vergr\u00f6sserung). Z\u00e4hlen Sie die Milben mit Verletzungen, teilen Sie die Zahl durch die Zahl der untersuchten Milben und Sie bekommen die Prozentzahl der verletzten Milben, den Varroa Killer Faktor (VKF). Machen Sie das mehrmals w\u00e4hrend der Saison.<\/p>\n<p>3. Die V\u00f6lker welche f\u00fcr die Zucht ausgew\u00e4hlt wurden f\u00fcllen einen zwischenzeitlich kompletten Bienenstand. Seit vielen Jahren wird dieser Bienenstand \u00fcberhaupt nicht behandelt. In diesem Bienenstand findet auch die Begattung der neuen K\u00f6niginnen statt.<\/p>\n<p><strong>SMR:<\/strong><\/p>\n<p>1. Finden Sie 20 Puppen mit dunkelbraun\/r\u00f6tlichen Milben. Z\u00e4hlen Sie in wie vielen Zellen mit diesen Puppen noch weitere Milben enthalten sind, diesmal hellere Milben. Die helleren Milben sind die Jungtiere der Dunklen. Teilen Sie jetzt die Anzahl der Zellen mit Milbenjungtieren durch die Zahl der Zellen mit Milben und sie erhalten die Fruchtbarkeitsprozentzahl (Fruchtbarkeitsrate). Die V\u00f6lker mit der relativ geringsten Anzahl an Milben mit Nachwuchs (geringste Fruchtbarkeitsprozentzahl) werden f\u00fcr die Zucht ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>2.Waschen sie etwas mehr als 100 Bienen in Alkohol und z\u00e4hlen sie die Bienen und die Milben. Teilen sie die Anzahl der vorgefundenen Milben durch die Zahl der Bienen und sie erhalten den Prozentsatz der Milben auf den Bienen.<br \/>\nEntdeckeln sie mindestens 100 Arbeiterinnenpuppen. Z\u00e4hlen sie die vorgefunden Milben. Teilen sie die Anzahl der vorgefundenen Milben durch die Zahl der \u00fcberpr\u00fcften Puppen und sie erhalten den Prozentsatz der Milben in der Brut.<br \/>\nTeilen sie die erste Prozentzahl (Milben auf Bienen) durch die zweite Prozentzahl (Milben in der Brut) und sie erhalten das Verh\u00e4ltnis von Milben auf Bienen zu Milben in der Brut. Die V\u00f6lker welche auf diese Weise die h\u00f6chste Zahl erreichten wurden ausgew\u00e4hlt. Je l\u00e4nger die Milben auf der Biene sind im Gegensatz zu in der Brut, umso langsamer ist ihre Reproduktionsgeschwindigkeit.<\/p>\n<p>Die Alkohol Wasch Methode kann auf etwas unterschiedliche Arten durchgef\u00fchrt werden. Eine ziemlich einfache Methode ist, einen Plastikbeh\u00e4lter (f\u00fcr 500g Honig) mit einer grossen \u00d6ffnung zu nehmen, ihn zu einem Drittel mit Alkohol zu f\u00fcllen und eine Wabe mit Bienen zu nehmen.(die dritte Wabe von der einen Seite oder der R\u00fcckseite, um die K\u00f6nigin und die \u00e4ussersten Bienen mit weniger Milben zu vermeiden. Aus dem gleichen Grund nehmen Sie auch keine Bienen, welche sich nahe am Eingang befinden) Schaben Sie soviel Bienen in den Beh\u00e4lter bis der Alkohol Teil beinahe aufgef\u00fcllt ist. Das werden dann 100-200 Bienen sein. Setzten sie den Deckel auf und heben sie das Ganze f\u00fcr sp\u00e4tere Untersuchungen auf. Sch\u00fctteln sie den Beh\u00e4lter eine Minute lang bevor Sie das Ganze in ein doppeltes Sieb sch\u00fctten. Giessen Sie kr\u00e4ftig Leitungswasser dar\u00fcber. Die Milben bleiben im feinen Gitter zur\u00fcck und die Bienen im oberen grobmaschigen Teil des Siebs.<br \/>\nDer Prozess der Selektion und der Zucht wird durch k\u00fcnstliche Befruchtung sicher gestellt, nicht in einem isolierten Bienenstand.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Gemischte Bienen (Hybridbienen)<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Erickson, Kefuss und Webster haben zuerst versucht Bienen zu bekommen, welche in Bezug auf Resistenz besser als der Durchschnitt waren, um mit ihnen anzufangen.<\/p>\n<p><strong>Eric H. Erickson<\/strong><\/p>\n<p>Erickson erhielt Bienenv\u00f6lker von Imkern, welche bereits auf verschiedene Weisen \u201e\u00dcberlebensk\u00fcnstler\u201c gefunden hatten. Er sammelte eine Anzahl Bienenv\u00f6lker und stellte sie in einen isolierten Bienenstand, behandelte sie nicht und verfolgte ihren Fortschritt. Die besten \u00dcberlebensk\u00fcnstler verwendete er weiter. Der Ursprung seiner K\u00f6niginnen lag in der Gegend, obwohl es sich um unterschiedliche Arten von Bienen handelte.<\/p>\n<p>1. Bienenv\u00f6lker welche wahrscheinlich oder hoffentlich die Erwartungen erf\u00fcllten, wurden in ein abgelegenes Gebiet in Arizona gebracht. Das war noch eine ganze Zeit vor der Ankunft der AHB<br \/>\n(afrikanisierte Honig Biene)<\/p>\n<p>2. Mit den Besten wurde gez\u00fcchtet und die K\u00f6niginnen wurden in dem Bienenstand begattet.<\/p>\n<p>3. Die Milben wurden mehrfach w\u00e4hrend der Saison mit der Alkohol Waschmethode \u00fcberwacht. Ein prozentueller Grenzwert f\u00fcr Milben auf Bienen wurde festgesetzt, zuerst 15%, sp\u00e4ter 10%<\/p>\n<p>4. Sobald die Milbenanzahl das obere Limit \u00fcberschritt, wurde das Volk aus dem Bienenstand entfernt oder behandelt, um die Milbenpopulation zu verringern. Die K\u00f6nigin wurde gegen eine andere K\u00f6nigin ausgetauscht, welche aus einem Volk mit besseren Kennzahlen und Leistung stammte.<\/p>\n<p>5. Der Effekt war, dass die Reinfektion durch Milben auf einem Minimum gehalten werden konnte und die Begattung mit Drohnen aus unbehandelten selektierten V\u00f6lkern gemacht werden konnte.<\/p>\n<p>6. Das Gebiet mit jenen Bienenst\u00e4nden, in denen sich die selektierten K\u00f6niginnen befanden, wurde immer weiter und weiter um den ersten Bienenstand ausgedehnt und zwar durch die Besetzung der n\u00e4chstgelegenen Bienenst\u00e4nde mit selektierten K\u00f6niginnen.<\/p>\n<p><strong>John Kefuss<\/strong><\/p>\n<p>John Kefuss sammelte Bienen aus Nordafrika und von verschiedenen anderen Quellen, die wahrscheinlich eine h\u00f6here Resistenz aufwiesen. Die V\u00f6lker mit diesen K\u00f6niginnen wurden alle in den gleichen Bienstand gestellt, der so abgelegen wie m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>1. Die meisten Kontrollv\u00f6lker und einige Testv\u00f6lker starben. Den \u00fcberlebenden V\u00f6lkern wurde gestattet sich ihre K\u00f6nigin zu ersetzen.<\/p>\n<p>2. Er machte dann den Hygienetest, indem er ein kleines St\u00fcck verdeckelte Brutwabe einfror, es dann wieder zur\u00fcck setzte und die Zeit, bis es von den Bienen ausger\u00e4umt wurde, mass. Die schnellsten V\u00f6lker wurden ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>3. Die Tochterk\u00f6niginnen wurden in dem Bienenstock gebr\u00fctet und begattet. Danach wurden sie gleichm\u00e4ssig auf Bienenst\u00e4nde mit unbehandelten V\u00f6lkern verteilt.<\/p>\n<p>4. Es gab keine spezielle \u00dcberwachung der Milbenpopulation, ausser die Beobachtung. Selbstverst\u00e4ndlich wurde der Gesundheitszustand der V\u00f6lker beurteilt. Die besten \u201e\u00dcberlebensk\u00fcnstler\u201c wurden zur\u00fcck in den zentralen Bienenstock gebracht.<\/p>\n<p>5. Das Pollensammeln wurde gemessen. Die besten hygienischen Pollensammler der besten \u201e\u00dcberlebensk\u00fcnstler\u201c werden f\u00fcr die Zucht selektiert.<\/p>\n<p>6. Die Milbenpopulation wird gemessen und K\u00f6niginnen von den V\u00f6lkern erbr\u00fctet, welche die niedrigste Milbenrate aufweisen.<\/p>\n<p><strong>Kirk Webster<\/strong><\/p>\n<p>Kirk Webster geht nach einem dreiteiligen Programm vor:<\/p>\n<p>1. Honigproduzierende V\u00f6lker mit nicht beschr\u00e4nktem Brutraum werden in eigenen Bienenst\u00e4nden gehalten.<\/p>\n<p>2. Ableger auf 4 oder 8 Rahmen wurden so \u00fcberwintert und produzierten Brutwaben f\u00fcr zus\u00e4tzliche Ableger. (Teile dieser Ableger dienen als Ersatz f\u00fcr Winterverluste bei den Honig produzierenden V\u00f6lkern) Diese Ableger werden eigenen Bienenst\u00e4nden gehalten.<\/p>\n<p>3. Mini-Ableger zur K\u00f6niginnenbegattung, bestehend aus 4 oder 8 Minirahmen, 232mm hoch und 195mm breit (Halbes Langstrothmass) werden \u00fcber den Winter in eigenen Bienenst\u00e4nden gehalten, aber \u00fcber den Sommer hinweg an einer Belegstelle, jedoch nicht sehr nahe an den Drohnenv\u00f6lkern.<br \/>\nEr \u00fcberpr\u00fcft bei seinen Bienen die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit und den allgemeinen Gesundheitszustand und andere normale Eigenschaften wie Schwarmverhalten, Temperament, Honigproduktion und die F\u00e4higkeit zu \u00fcberwintern. Zur Z\u00fcchtung verwendet er die \u201e\u00dcberlebensk\u00fcnstler\u201c und die besten K\u00f6niginnen aus den besten Schwesterv\u00f6lkern. Er benutzt heutzutage keine Chemikalien. Wo er lebt gibt es kein Pestizid mehr, das einen wirklich wirksamen Effekt bei den Milben hat. Und er sagt auch, dass andere Arten von Chemikalien zu unzuverl\u00e4ssig seien. Er \u00fcberwacht seine Milbenpopulation \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Beginnen mit gemischten Bienen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Primorski-Bienen und Elgon-Bienen geh\u00f6ren nicht zu irgend einem speziellen Selektionssystem. Sie werden f\u00fcr jene Imker erw\u00e4hnt, welche mit Bienen anfangen wollen, von denen man sagt, sie h\u00e4tten eine bessere Varroaresistenz als herk\u00f6mmliche Bienen.<\/p>\n<p>Andere Bienen mit denen man anfangen kann sind sogenannte \u201e\u00dcberlebensk\u00fcnstler\u201c (das k\u00f6nnen echte \u00dcberlebensk\u00fcnstler in Bezug auf die Varroa sein wenn nicht sogar neue Schw\u00e4rme) die man in verlassenen Bienenst\u00e4nden finden kann. Das k\u00f6nnen V\u00f6lker sein, die in einem Bienenstand, der seit Jahren nicht gegen die Varroa behandelt wurde, \u00fcberlebt haben. Es k\u00f6nnten auch SMR K\u00f6niginnen sein, die man kaufen kann, wenn es m\u00f6glich ist wo Sie leben, oder K\u00f6niginnen (und anderes Brutmaterial) von John Kefuss aus Frankreich. Sie k\u00f6nnen auch von einem anderen Imker stammen, der bereits schon einige Jahre Varroaresistenz-Zucht betreibt.<\/p>\n<p>Oder vielleicht wollen Sie auch ein Projekt mit Bienen aus einer bestimmten Quelle aus bestimmten Gr\u00fcnden anfangen, zum Beispiel um eine regionale Bienenart oder Rasse zu halten. Das nennt man dann \u201eVon Null anfangen\u201c<\/p>\n<p><strong>M\u00f6glichkeiten finden, um Fortschritte zu erzielen<\/strong><\/p>\n<p>Da diese Studie keine gewerbliche Imkerei beschreibt, sondern ein Projekt, varroaresistente Bienen zu z\u00fcchten, haben wir eine bestimmte Auswahl in Bezug auf unsere Vorschl\u00e4ge f\u00fcr m\u00f6gliche Tests getroffen. So wie wir die verschiedenen Wege, wie die vorgestellten Imker und Wissenschaftler arbeiten, beschrieben haben, ist es nicht schwierig sie entsprechend dem pers\u00f6nlichen Geschmack zu modifizieren. Dieses Projekt ist weder ein Test um verschiedener Ans\u00e4tze zu vergleichen, noch um herauszufinden ob manche Teile wahr oder besser als andere sind. Wir halten diese Beschreibungen f\u00fcr wahr und verwenden sie, um einem Weg herauszufinden, varroaresistente Bienen zu erhalten. Sie k\u00f6nnen dann das (mit schlussendlich eigenen Modifikationen) in Ihrer eigenen Gegend ausprobieren um zu sehen, ob dieser Weg Ihre Bienen in die richtige Richtung in Bezug auf Varroaresistenz bringt. Wir hoffen, dass es so sein wird.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Empfohlene Methoden<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Grundlagen<\/strong><\/p>\n<p>1. Da eine kleine Zellgr\u00f6sse f\u00fcr die Biene keinen Nachteil bedeutet, vielleicht eher aber f\u00fcr den Imker der sie verkleinert, ist sie den Berichten nach eine Grundlage f\u00fcr ein solches Projekt.<\/p>\n<p>2. Stellen Sie sicher (oder so sicher wie m\u00f6glich), dass Sie eine Mikrofauna in Ihren V\u00f6lkern haben, oder versuchen Sie die Mikrofauna zu verbessern, indem Sie zum Beispiel ein nicht behandeltes Volk von irgendwo her bekommen um Bienen und Waben mit ihren V\u00f6lkern zu vermischen.<\/p>\n<p>3. Versuchen sie so r\u00fcckstandsfreies Wachs wie m\u00f6glich in ihren St\u00f6cken zu verwenden.<\/p>\n<p>4. Alle Bienenv\u00f6lker in einem Bienenstand werden auf die gleiche Weise handgehabt.<\/p>\n<p>5. Stellen sie am Anfang h\u00f6chstens 6-12 V\u00f6lker an einen Bienenstand auf. Falls sie aufgrund des Domino Effekts alle V\u00f6lker in diesem Bienenstand verlieren, verlieren sie immerhin nicht alle anderen oder so viele. Ein Projekt wie dieses kann so viele V\u00f6lker beinhalten, wie sie auftreiben k\u00f6nnen, aber Bruder Adam sagte einmal, dass 100 V\u00f6lker das Minimum sind um Erfolge zu erzielen. Aber starten sie mit so vielen, wie sie daf\u00fcr entbehren k\u00f6nnen und arbeiten Sie eventuell mit Anderen zusammen und tauschen Sie Brutmaterial aus (Sie m\u00fcssen zusammen arbeiten wenn die Zahl ihrer V\u00f6lker klein ist um Inzucht und ein verringertes Immunsystem aufgrund dieser geringen Anzahl zu vermeiden) Versuchen Sie mindestens 3 Km von anderen Imkern entfernt zu arbeiten, nicht wegen der Sicherheit von deren\u00a0 Bienen, schliesslich lassen Sie nie einen ihrer eigenen Bienenst\u00f6cke ausser Kontrolle geraten, sondern wegen der Sicherheit IHRER Bienen.<br \/>\nPlanen Sie mehr als einen kleinen Bienenstand ein, so isoliert wie m\u00f6glich von anderen Bienen.<\/p>\n<p>6. Die neu gez\u00fcchteten K\u00f6niginnen werden im Zentrum dieser Versuchs-Bienenst\u00e4nde begattet oder im zentral gelegenen Bienenstand. K\u00fcnstliche Besamung und Belegstellen k\u00f6nnen gelegentlich verwendet werden um zu versuchen, schnelle Verbesserungen zu erreichen. Aber es gibt einen wichtigen Grund\u00a0 f\u00fcr die Verwendung der geschilderten Begattungsm\u00f6glichkeiten, n\u00e4mlich die genetische Vielfalt zu erhalten und somit Inzucht-Probleme und die damit verbundenen Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Ebenso k\u00f6nnen frei fliegende Drohnen von unbehandelten V\u00f6lkern einen Vorteil bieten, n\u00e4mlich dass Sie die besten Drohnen f\u00fcr die Begattung Ihrer K\u00f6niginnen in Hinblick auf Varroaresistenzzucht erhalten. Falls Sie dabei gelegentlich eine falsche Paarung erhalten, wird dies den Fortschritt, falls er sich \u00fcberhaupt einstellt, nur ein wenig verz\u00f6gern.<\/p>\n<p><strong>Der Anfang (wie sie beginnen k\u00f6nnen)<\/strong><\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen quasi von Null anfangen (1) oder irgendwo mitten drin (2), sie haben 2 M\u00f6glichkeiten zur Auswahl.<\/p>\n<p>1. Sie k\u00f6nnen mit reinrassigen Bienen oder \u00f6rtlichen unselektierten Bienen anfangen.<\/p>\n<p>2. Sie k\u00f6nnen mit einer Sammlung und Mischung von Bienen anfangen, welche hoffentlich widerstandsf\u00e4higer als die durchschnittlichen Bienen sind.<\/p>\n<p><strong>Anfangen bei Null<\/strong><\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen zwischen verschiedenen Methoden w\u00e4hlen: denen von Alois Wallner (2 Methoden), denen vom SMR Team (2 andere Methoden), dem Hygiene Test, den Kefuss verwendet, einem vorzeitigen Entdeckelungstest oder Sie k\u00f6nnen alle Tests verwenden. Die einfachsten Tests w\u00e4ren die beiden Wallner Tests, die erste SMR Methode und der vorzeitige Entdeckelungstest.<\/p>\n<p>1. Kontrollieren sie bis zu 50 Arbeiterinnenpuppen. Suchen Sie nach Milben. Z\u00e4hlen Sie wie viele Puppen mit Milben befallen sind. Teilen Sie diese durch die Anzahl der \u00fcberpr\u00fcften Puppen und errechnen Sie den Prozentsatz der befallenen Puppen. Je weniger umso besser f\u00fcr die Selektion. Machen Sie das mehrmals w\u00e4hrend der Saison.<\/p>\n<p>2. Suchen Sie bis zu 50 Milben (manchmal ist es schwer so viele zu finden, zu anderen Zeiten ist es ganz leicht) und untersuchen Sie die Milben mit dem Vergr\u00f6sserungsglass (bis zu 20facher Vergr\u00f6sserung). Z\u00e4hlen Sie die Milben mit Verletzungen und teilen Sie die Zahl durch die Zahl der untersuchten Milben, Sie bekommen dann die Prozentzahl der verletzten Milben den sogenannten Varroa Killer Faktor (VKF) Machen Sie das mehrmals in der Saison.<\/p>\n<p>3. Finden Sie 20 Puppen mit dunkelbraun\/r\u00f6tlichen Milben. Z\u00e4hlen Sie in wie vielen ihrer Zellen noch weitere Milben sind, diesmal hellere Milben. Die helleren Milben sind die Jungtiere der Dunklen. Teilen Sie jetzt die Anzahl der Zellen mit Milbenjungtieren durch die Gesamtzahl der Zellen mit Milben und Sie erhalten die Fruchtbarkeitsprozentzahl (Fruchtbarkeitsrate) Die V\u00f6lker mit der relativ geringsten Anzahl an Milbennachwuchs (geringste Fruchtbarkeitsrate) werden f\u00fcr die Zucht ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>4. T\u00f6ten Sie mit einer Nadel 100 Zellen verdeckelte Brut, eine Fl\u00e4che von 10&#215;10 Zellen, ( das ist leichter als ein St\u00fcck Wabe einzufrieren, dann wieder in den Bienenstock zur\u00fcck zu legen damit die tote Brut entfernt wird). Benutzen Sie eine sehr feine Nadel um nur ein kleines Loch in den Wachsdeckel zu machen. Kontrollieren Sie alle 12 Stunden das Ausr\u00e4umen der toten Brut. Die schnellsten V\u00f6lker werden f\u00fcr die Zucht ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>5. (Vielleicht ein alternativer Hygiene Test) \u00dcberpr\u00fcfen Sie am Anfang und am Ende einer Brutperiode, oft im Fr\u00fchjahr oder Sp\u00e4tsommer (nicht w\u00e4hrend der Brutspitzen und der Trachth\u00f6hepunkte) den Abfall auf \u201enat\u00fcrlich\u201c abgefallene Milben. Z\u00e4hlen Sie nun eine Anzahl Milben, je mehr desto besser. Z\u00e4hlen Sie nicht nur die dunklen Milben sondern auch die hellbraunen und die weisslichen (einschliesslich die Kleinen) Diese k\u00f6nnten ein Zeichen f\u00fcr die Ausr\u00e4umen von Milben aus der Brut sein, sie sind noch unfertig. (vorzeitiges Entdeckeln der Brut) Teilen Sie die Anzahl der weissen oder helleren Milben durch die Zahl der dunklen. Die V\u00f6lker mit dem h\u00f6chsten Wert werden f\u00fcr die Zucht verwendet.<\/p>\n<p>Die zweite SMR Methode, die \u00dcberpr\u00fcfung des Verh\u00e4ltnisses Milben auf Bienen gegen\u00fcber Milben in der Brut ist etwas komplizierter, aber eine gute Methode. Sie wurde schon fr\u00fcher vorgestellt. Der Hygienetest mit der Nadel ist an anderer Stelle ausf\u00fchrlicher behandelt.<\/p>\n<p><strong>\u201eAuf dem richtigen Weg\u201c und Bienen \u201evon Null an\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Beschr\u00e4nken Sie immer am Anfang eines Projekts das Brutareal auf 4-8 oder 5-10 Waben, je nachdem welche Beute Sie benutzen. Teilen Sie eine normale Brutzarge in zwei H\u00e4lften f\u00fcr jeweils einen Ableger. Wenn ein Ableger zu gross wird, teilen Sie ihn und machen neue Ableger. Setzen Sie die Ableger in Bienenst\u00e4nde mit nur ausschliesslich neuen Ablegern. Wenn Sie zu viele Ableger haben, verkaufen Sie welche. Wenn Sie ganz sicher sind, dass ihre Bienen eine gute Resistenz aufweisen, verwenden Sie die Produktionsbienenst\u00e4nde wie unten beschrieben, bereits von Anfang an.<\/p>\n<p>\u00dcberwintern Sie die Ableger als kleine Ableger Kolonien. Man kann zwei oder drei \u00fcbereinanderstapeln und zwei oder mehr Stapel zusammenstellen (in n\u00f6rdlicheren Klimazonen). \u00dcberlassen Sie den Bienen soviel Honig wie es f\u00fcr Sie m\u00f6glich ist f\u00fcr den Winter. Im Fr\u00fchjahr m\u00fcssen Sie vor dem ersten Reinigungsflug schnell sein und die St\u00f6cke auseinanderstellen, damit sich die Bienen auf dem ersten Reinigungsflug nicht vermischen.<\/p>\n<p>Die Ableger werden l\u00e4nger leben, und geben Ihnen eine bessere Gelegenheit, Unterschiede in der Varroaresistenz zwischen Ihren einzelnen V\u00f6lkern zu erkennen, als bei sehr gro\u00dfen, honigproduzierenden V\u00f6lkern mit unbegrenztem Brutraum. Verwenden Sie nur Ihre besten V\u00f6lker zur Zucht.<br \/>\nFalls, oder sobald die Ableger schlimme, ungesunde Symptome von Varroabefall zeigen, entfernen sie alle verdeckelte Brut und vernichten sie diese. Das wiederholen sie in einem 2. Schritt nochmal z.B nach 9 Tagen. Ersetzen sie so schnell wie m\u00f6glich die K\u00f6nigin. Wenn ein Ableger zu klein zum \u00dcberwintern ist, vereinigen Sie diesen mit einem anderen Ableger mit einer Schwesternk\u00f6nigin. Sie brauchen dann keine neue K\u00f6nigin suchen.<\/p>\n<p><strong>Bienen welche sich auf dem \u201erichtigen Weg\u201c befinden<\/strong> (Bienen von Null an k\u00f6nnen sich ebenso schon auf dem richtigen Weg befinden)<\/p>\n<p>Wenn die \u00dcberlebensrate der Ableger \u00fcber den Winter hinweg in zwei aufeinanderfolgenden Jahren bei mindestens 70% liegt, teilen Sie ihre Bienen in Ablegerbienenst\u00e4nde und Honig produzierende St\u00e4nde auf. Machen Sie am Anfang einen Produktionsstand. Machen Sie den Produktionsstand zu Ihrem zentralen Stand.<br \/>\nHalten sie die Ablegerst\u00e4nde wie oben beschrieben.<br \/>\nHalten sie die Produktionsst\u00e4nde wie normale Bienenst\u00e4nde.<br \/>\nMachen Sie die Wallner, SMR und Hygienetests wenn Sie das f\u00fcr n\u00f6tig halten.<br \/>\nWenn Sie Produktionsbienenst\u00e4nde betreiben, werden allerdings die reinen \u00dcberlebensf\u00e4higkeitstests immer wichtiger.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen sich daf\u00fcr entscheiden, den Grad des Milbenbefalls in Ihren Produktionsst\u00e4nden mittels der Alkohol-Wasch-Methode zu \u00fcberpr\u00fcfen, zumindest im ersten Jahr oder in den ersten Jahren dreimal w\u00e4hrend der Saison im Abstand von mindestens drei Wochen. Finden Sie eine Obergrenze f\u00fcr die Milbenpopulation heraus, vielleicht 15%, am Anfang 20% sp\u00e4ter 10%. Wenn die Milbenmenge \u00fcber Ihrem Limit liegt, dann entfernen sie in 2 Schritten im Abstand von 9 Tagen alle verdeckelte Brut. Ersetzen sie so schnell wie m\u00f6glich die K\u00f6nigin. Dies sollte man in erster Linie machen um eine Reinfektion der anderen V\u00f6lker zu verhindern, nicht um das befallene Volk am Leben zu erhalten, obwohl das auch eintreten kann. Benutzen Sie die Entfernung von Drohnenbrut nicht als regul\u00e4re Behandlungsmethode, da dies die eigene Resistenzf\u00e4higkeit des Volkes aufweichen k\u00f6nnte (und man k\u00f6nnte dahin selektieren, dass die Milben eher Arbeiterinnenbrut bevorzugen.) Wenn wirklich notwendig, dann entfernen Sie zwei mal alle verdeckelte Brut, wie schon beschrieben. Im Gegensatz dazu k\u00f6nnte man auch bis zu 10% Drohnenzellen auf ein paar Rahmen lassen um den Milben einen \u201eSpielplatz\u201c zu geben. Damit werden die Arbeiterinnenpuppen weniger gesch\u00e4digt, wenn viele Winterbienen geboren werden und man erh\u00e4lt auch Drohnen f\u00fcr die Begattung.<\/p>\n<p>Am wichtigsten ist, behalten Sie den gesamten Gesundheitszustand Ihres Bienenvolks im Auge. Ein paar fl\u00fcgellose Bienen in Zeiten mit wenig Brut sind noch kein so arg schlechtes Zeichen. \u00dcberpr\u00fcfen Sie dann auch die St\u00e4rke des Bienenvolks, die \u201eHarmonie\u201c im Stock und andere, m\u00f6gliche Symptome von Viruserkrankung. Und ob vorzeitiges Entdeckeln von verdeckelter Brut mit Milben stattfindet (das wird meistens als positives Zeichen gesehen). Gelegentlich kann auch das Auftreten vieler Milben im Abfall ein positives Anzeichen von Ausr\u00e4umen von Milben sein, vor allem wenn ein hoher Prozentsatz verletzter oder hellerer Milben auftritt.<\/p>\n<p>Sollte ein Volk, unabh\u00e4ngig von der H\u00f6he des Milbenspiegels, einen ungesunden und geschw\u00e4chten Eindruck machen, sollten mehr als nur einige wenige fl\u00fcgellose Bienen auftreten, wenn Sie beim \u00d6ffnen des Bienenstocks kein gleichm\u00e4ssiges dumpfes Summen, sondern ein abgehacktes Staccato-Ger\u00e4usch h\u00f6ren, die Bienen eventuell milchige Fl\u00fcgel haben und sich eventuell viele kriechende Bienen au\u00dferhalb des Fluglochs befinden, dann sollten Sie erw\u00e4gen, ein solches Volk sofort zu vernichten, um damit die anderen V\u00f6lker vor einem Wiederbefall zu sch\u00fctzen. Falls die Symptome nicht allzu schlimm, f\u00fcr Sie aber immer noch schlimm genug sind, entfernen Sie alle verdeckelte Brut in 2 Schritten und zerst\u00f6ren Sie diese. (Geben Sie die Waben \u00fcber Nacht in eine Gefriertruhe und setzten Sie sie dann irgendwo in ein grosses Volk und lassen Sie dieses die tote Brut entfernen, damit k\u00f6nnen Sie die Kleinzellenwaben retten, wenn sie gut gebaut sind.)<\/p>\n<p>&#8211; Nochmal, denken Sie daran, in einem Projekt wie diesem ist es nicht das Ziel alle V\u00f6lker am Leben zu erhalten, sondern die \u201eschlechten V\u00f6lker\u201c auf die eine oder andere Weise zu eliminieren.<\/p>\n<p>&#8211; Die besten Produktionsv\u00f6lker in Hinsicht auf Resistenz und Produktion werden in einem zentralen Bienenstand zusammengefasst. Die neuen K\u00f6niginnen werden \u00fcberwiegend dort begattet.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Ein einfaches Rezept<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Aufgrund der Erfahrungsberichte, die wir durchgeschaut haben, haben wir einen einfachen Test zum Ausprobieren erstellt, der folgendermassen aussieht:<\/p>\n<p>1. Bringen Sie Ihre Bienen dazu auf 5,1 mm (5 Zellen pro inch) und\/oder auf 4,9 mm zu bauen und zwar auf Wachs das so r\u00fcckstandsfrei wie m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>2. Nehmen Sie welche Bienen auch immer Sie wollen.<\/p>\n<p>3. Halten Sie keine anderen V\u00f6lker, ausser den oben beschriebenen in Ihrem Bienenstand<\/p>\n<p>4. Stellen Sie den Bienenstand ziemlich abgeschieden auf. Vielleicht sind 3-5 km (2-3 Meilen) von anderen Bienen entfernt genug?<\/p>\n<p>5. \u00dcberwachen Sie die Milbenzahl in Ihren V\u00f6lkern drei mal im Jahr. Wenn die Milbenzahl auf den Bienen 15% \u00fcberschreitet, machen Sie Ableger von dem Volk und ersetzen Sie die K\u00f6nigin durch eine Nachfolgerin aus den resistenteren V\u00f6lkern. Machen Sie auf jeden Fall Ableger von den schlechtesten V\u00f6lkern und ersetzen Sie die K\u00f6nigin. Wenn einige V\u00f6lker wegen Varrose in schlechtem Zustand sind, entnehmen Sie alle verdeckelte Brut im Abstand von einer Woche. Falls sie in richtig schlimmen Zustand sind, entfernen Sie das Volk.<\/p>\n<p>6. Lassen Sie die jungen K\u00f6niginnen in diesem ziemlich isolierten Bienenstand begatten, vorzugsweise in kleinen Ablegern, da die Erfahrung zu zeigen scheint, dass dann die Begattung n\u00e4her am Bienenstand geschieht.<\/p>\n<p>7. Legen Sie zu kleine V\u00f6lker im Herbst zusammen.<\/p>\n<p>8. Lassen Sie den Bienen so viel wie m\u00f6glich Honig als Winterfutter.<\/p>\n<p>9. Tauschen Sie Brutmaterial mit anderen Imkern, welche auf die gleiche Weise arbeiten, aus.<\/p>\n<p>10. Wenn sich Erfolg einstellt, erweitern sie das Gebiet mit weiteren Bienenst\u00f6cken, welche Sie auf die selbe Weise halten.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Am Ziel<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wenn die \u00dcberlebensrate Ihrer V\u00f6lker \u00fcber zwei Jahre hintereinander hinweg 70% oder mehr betr\u00e4gt, sind Sie so gut wie \u201eam Ziel\u201c. Jetzt k\u00f6nnen Sie Ihre Ableger so gross wie es f\u00fcr Sie angemessen ist, machen, auch aus anderen Gr\u00fcnden als nur um die Bienen so lange wie m\u00f6glich am Leben zu erhalten und um die besten \u00dcberlebensk\u00fcnstler zu selektieren. Und Sie k\u00f6nnen ihre Ableger hinstellen, wohin Sie wollen. \u201eDas Leben geht jetzt fast wieder seinen normalen Lauf\u201c. Nun ist das Ziel das Gebiet mit \u00dcberlebensk\u00fcnstlern zu erweitern.<\/p>\n<p>Wir halten es f\u00fcr dringend notwendig dass diese hier beschriebenen Methoden und Vorgehensweisen so bald wie m\u00f6glich bewertet werden, zum Nutzen der Imker und der Bienen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es gibt Berichte und Dokumente mit Erfahrungen \u00fcber und Beschreibungen von diesen Berichten \u00fcber vollst\u00e4ndigen oder beinahe vollst\u00e4ndigen Erfolg, Bienen zu z\u00fcchten, welche keinerlei Behandlung gegen die Milbe Varroa Destructor ben\u00f6tigen. Aufgrund dessen haben wir die These aufgestellt, dass es f\u00fcr jeden Imker m\u00f6glich ist, solche Bienen zu bekommen, wenn er es will und in der Lage ist, die notwendigen Arbeiten daf\u00fcr zu machen.<\/p>\n<p>Das Ziel dieser Studie ist, Wege aufzuzeigen um diese These entweder zu best\u00e4tigen oder zu widerlegen.<\/p>\n<p>Mit Hilfe dieser Tests, die wir vorgeschlagen haben, angeregt durch diese Erfahrungen und Beschreibungen, glauben wir dass es m\u00f6glich ist zu best\u00e4tigen oder zu widerlegen, dass diese These auch in anderen Teilen der Welt, als dort wo diese Erfahrungen bereits gemacht wurden, G\u00fcltigkeit hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Anmerkungen zum vorl\u00e4ufigen Bericht<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Erik Erickson<\/strong><\/p>\n<p>Zuerst muss man den Autoren gratulieren und sie daf\u00fcr loben, dass sie ein so umfassendes Dokument erstellt haben, das sich genauestens mit allen Einzelheiten der Problematik\u00a0 varroaresistente Bienen zu bekommen und zu halten, befasst. Es war ein gigantisches Unterfangen, da es eine Begutachtung s\u00e4mtlicher einschl\u00e4giger wissenschaftlicher Literatur weltweit erforderte.<\/p>\n<p>Meine Kommentare unten spiegeln den Versuch wieder, mich in die Lage eines durchschnittlichen Imkers zu versetzen, welcher varroaresistente Bienen bekommen und halten will.<\/p>\n<p>A. Ich glaube, folgendes sollte den Imkern klar verdeutlicht werden.<\/p>\n<p>Im Grunde genommen gibt es zwei verschiedenen M\u00f6glichkeiten um ein varroaresistentes Bienenvolk zu bekommen.<\/p>\n<p>1. Importieren Sie resistente V\u00f6lker von anderswo her. Die grunds\u00e4tzliche Einschr\u00e4nkung dabei ist, dass diese eventuell den \u00f6rtlichen Begebenheiten nicht so gut angepasst sind.<\/p>\n<p>2. Oder z\u00fcchten Sie varroaresistente Bienen aus V\u00f6lkern, welche den \u00f6rtlichen Begebenheiten bereits schon angepasst sind. Die grunds\u00e4tzliche Beschr\u00e4nkung dabei liegt im Grad der Bef\u00e4higung des\/der Imker.<\/p>\n<p>Beide Methoden sind im Laufe der Zeit (etwa ab einem Jahr aufw\u00e4rts) anf\u00e4llig f\u00fcr \u201eVerw\u00e4sserung\u201c ,entsprechend der genetisch bedingten Anf\u00e4lligkeit der wilden oder domestizierten V\u00f6lkern innerhalb des Paarungsradius der K\u00f6niginnen aus resistenten V\u00f6lkern. Diese \u201eVerw\u00e4sserung\u201c wird zu Misserfolgen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Anf\u00e4llige domestizierte V\u00f6lker, welche nur durch chemische Hilfsmittel am Leben erhalten werden, produzieren Drohnen, welche schnell die Anstrengungen, resistente Bienenv\u00f6lker zu erhalten, beeintr\u00e4chtigen, indem es zur Paarung zwischen \u201eresistenten\u201c Bienenk\u00f6niginnen und \u201eanf\u00e4lligen\u201c Drohnen kommt.<\/p>\n<p>Wilde Bienenv\u00f6lker in der Umgebung k\u00f6nnen eine \u00e4hnliche Beeintr\u00e4chtigung verursachen, allerdings in weitaus geringerem Ausmass, da sie bereits schon irgendwie varroaresistent sind.<br \/>\nUnsere Forschungen haben gezeigt, dass wilde Bienenv\u00f6lker nicht so widerstandsf\u00e4hig sind, wie\u00a0 unsere V\u00f6lker, welche speziell\u00a0 auf Varroaresistenz gez\u00fcchtet wurden. (Ich sehe nirgends, dass Sie diese Erkenntnisse irgendwo zitiert haben. Ich denke aber, dass diese Erkenntnis hilfreich sein k\u00f6nnte, und sie sollte daher in das Kapitel \u201cWiederbefall\u201d aufgenommen werden)<\/p>\n<p>B. Ich gehe davon aus, dass die Absicht besteht, den Abschlussbericht f\u00fcr die Imker zug\u00e4nglich zu machen, damit diese danach arbeiten k\u00f6nnen. Basierend auf diese Annahme glaube ich, dass die Struktur des vorliegenden Berichtes den ganz normalen Imker wahrscheinlich einsch\u00fcchternd wird. Ich denke, dass der letzte Abschnitt \u201e Konzept Honigbienen zu..\u201c an den Anfang des Berichts gestellt werden sollte. Dieser \u201ewie macht man\u201c Teil ist von prim\u00e4rem Interesse und sollte zu einer Art \u201cRezept \u201c vereinfacht werden. Der restliche Teil des Berichtes dient dann als Referenz f\u00fcr die weitere Lekt\u00fcre, nat\u00fcrlich nur f\u00fcr jene, die geneigt sind das zu tun. Daher w\u00fcrde ich die Verweise in 2 Hauptkategorien teilen, wie A- 1und 2\u00a0 oben, indem Sie die anderen \u00dcberschriften so wie Sie sie bereits schon haben, benutzen. Das erm\u00f6glicht dem Imker direkt zu den Themen zu kommen, welche ihn am meisten interessieren.<br \/>\nNat\u00fcrlich sollte der Abschnitt \u00fcber das Immunsystem f\u00fcr sich allein stehen.<br \/>\nEbenso sollte auch die Diskussion \u00fcber Viren f\u00fcr sich allein stehen. W\u00e4hrend wir nur wenig \u00fcber das Thema Viren wissen, wissen wir, dass sie existieren und wahrscheinlich von der Varroa \u00fcbertragen werden. Wenn wir auf jedoch Resistenz hin z\u00fcchten ist es wichtig zu betonen, dass wir nicht wissen ob es sich dabei um eine genetische Resistenz gegen die Varroa, die Viren oder sogar gegen beides handelt.<br \/>\nWas auch immer, die Zucht ist erfolgreich.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich hinzuf\u00fcgen, dass ich davon ausgehe, dass der endg\u00fcltige Entwurf dann strukturell einheitlich verfasst wird.<br \/>\nIch hoffe, ich war Ihnen eine Hilfe,<\/p>\n<p>Dr. Eric Erickson, Tucson\/Arizona\/USA<\/p>\n<p><strong>James Frazier<\/strong><\/p>\n<p>Es freut mich, Ihnen eine ad hoc-\u00dcberpr\u00fcfung Ihres Berichtes \u201cEinf\u00fchrende Studie zur Z\u00fcchtung varroa-resistenter Bienen\u201d anbieten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIch bin Professor f\u00fcr Entomologie an der Penn-State-Universit\u00e4t, der Ehegatte von Maryann Frazier und Insektenphysiologe mit dem Spezialgebiet \u201cChemische \u00d6kologie, Verhalten und Neurophysiologie der Insekten\u201d.<br \/>\nMeine Frau und ich haben gemeinsam einige Studien \u00fcber Solit\u00e4rbienen gemacht, sie hat aber mehr direkte Erfahrungen mit Honigbienen und Milben.<\/p>\n<p>Da es sich um ein komplexes Problem mit weltweitem Geltungsbereich und sich abzeichnenden Erfolgsgeschichten handelt, stellt Ihre Sammlung von sowohl wissenschaftlichen als auch popul\u00e4rwissenschaftlichen Texten in einem einzigen, leicht zug\u00e4nglichen Dokument einen wirklichen Beitrag auf diesem Gebiet dar. So ein breites Spektrum an Informationen in einer Ver\u00f6ffentlichung zu haben f\u00f6rdert sicherlich eine systematische Bewertung der vielen vorgeschlagenen Erfolge und hilft eine genormte Informationsquelle f\u00fcr Leute hervorzubringen auf die sie sich beziehen k\u00f6nnen, wenn sie mit Tests arbeiten oder Informationen zitieren, die sie in diesen Berichten gefunden haben. Die Ver\u00f6ffentlichung dieser Brosch\u00fcre wird von erheblichen Nutzen sein, da sie die \u00dcberpr\u00fcfung der vorgeschlagenen Hypothesen f\u00f6rdert und denen, welche an der L\u00f6sung des Problems interessiert sind, viel Zeit spart.<\/p>\n<p>Ihre Bem\u00fchungen die Hauptpunkte jeder Methode, welche Erfolg zeigt, hervorzuheben, ist denen eine Hilfe, die diese Ideen selbst ausprobieren wollen. Die Zusammenfassungen sind sehr pr\u00e4zise und sparen Zeit und sie f\u00f6rdern das Testen der Ideen,das was wie Sie selber sagen, das Hauptziel dieses Projekts ist. Dass diese Zusammenfassungen an das Ende des Berichts gestellt wurden, macht es leichter darauf zu verweisen.<\/p>\n<p>Sie beginnen die Brosch\u00fcre, indem Sie einige wissenschaftliche Artikel \u00fcber das Immunsystem der Honigbienen vorstellen. Dies sind nat\u00fcrlich nicht die einzigen wissenschaftlichen Artikel und eine sinnvolle Erg\u00e4nzung w\u00e4ren vielleicht die Namen von Organisationen bei denen sich die Leute neue Informationen, welche in Zukunft ver\u00f6ffentlicht werden, besorgen k\u00f6nnten. Eine Liste von Wissenschaftlichen Zeitschriften wo solche neuen Informationen h\u00f6chstwahrscheinlich gefunden werden k\u00f6nnten, w\u00e4re zudem hilfreich.<br \/>\nWeil das Verstehen des Immunsystems der Insekten ein stark expandierendes Gebiet der aktuellen Forschung ist, muss ich einen Einwand gegen Ihren Gebrauchs des Wortes \u201eImmunit\u00e4t\u201c erheben, welches Sie f\u00fcr alle Ebenen der Verteidigungsmechanismen der Honigbiene verwenden, von der angeborenen, auf k\u00f6rpereigene Fl\u00fcssigkeit basierenden Immunit\u00e4t f\u00fcr die der Begriff korrekt ist, \u00fcber das hygienische Verhalten bis hin zur Mikrofauna und anderen, auf Genetik basierenden Unterschieden zwischen den Bienenv\u00f6lkern. Obwohl alle diese Faktoren zusammengenommen wahrscheinlich zu einem geringeren Milbenbefall beitragen, w\u00fcrde ich sie dennoch nicht als Bienenvolk-Immunit\u00e4t bezeichnen.<\/p>\n<p>Die genetisch bedingten Unterschiede, die weltweit zwischen den verschiedenen Bienenpopulationen auftreten, und die Selektion von widerstandsf\u00e4higeren Individuen, unabh\u00e4ngig von der Art des Widerstandes, sind ein wichtiger Bestandteil der verschiedenen Studien und Methoden, die Sie in ihrer Dokumentensammlung vorstellen. Was in vielen dieser Berichte fehlt, sind genaue Aufzeichnungen \u00fcber das was eigentlich genau gemacht wurde. In ihrem Handbuch am Ende leisten Sie gute Arbeit indem Sie Zusammenfassungen der verschiedenen Methoden und Ideen vorstellen, aber Sie ermutigen die experimentierenden Imker nicht dazu, detaillierte und sorgf\u00e4ltige Notizen \u00fcber ihre Studien anzufertigen. Sie schlagen einige verschiedene, einigermassen standardisierte Methoden zur Einsch\u00e4tzung des Hygieneverhaltens in den Bienenst\u00f6cken vor, sagen aber nicht wirklich wie die Aufzeichnungen gef\u00fchrt werden sollen und welche Variablen in den Aufzeichnungen ber\u00fccksichtigt werden sollen. Zus\u00e4tzliche Informationen, wie man die Methoden weiter standardisieren und genaue Berichte verfassen k\u00f6nnte, so dass andere Imker hinterfragen k\u00f6nnten was sie getan haben und wie sie vielleicht einige st\u00f6rende Variablen vermeiden k\u00f6nnten, w\u00fcrde die Bem\u00fchungen eines jeden einzelnen insgesamt wertvoller machen.<\/p>\n<p>Ich lobe Sie und ihre Mitarbeiter f\u00fcr ihre Bem\u00fchungen und hoffe, dass sie diese Anmerkungen f\u00fcr den Abschlussbericht n\u00fctzlich finden.<\/p>\n<p>James L. Frazier<br \/>\nProfessor f\u00fcr Entomology, PA,USA<\/p>\n<p><strong>Maryann Frazier<\/strong><br \/>\nAls \u201eSenior Extension Associate\u201c mit grundlegender Verantwortung f\u00fcr das Gebiet der Imkerei fand ich diese Arbeit sehr n\u00fctzlich. Es gibt in dieser Publikation drei Hauptaspekte, die sie besonders wertvoll machen: Die Tatsache dass sie 2 verschiedene Bereiche (kleine Zellgr\u00f6sse und Resistenzzucht) im chemielosen Kampf gegen die Varroa Destructor vereint. Dies geschieht auf einer weltweiten Grundlage, und w\u00e4hrend die Zusammenfassung der Eckpfeiler der Ver\u00f6ffentlichung ist, enth\u00e4lt die Arbeit auch die originalen Artikel, damit man beim Lesen auch Einblick in die Einzelheiten der urspr\u00fcnglichen Arbeit hat. Diese Arbeit ist so angelegt dass sie den Imkern 1. Hoffnung gibt, dass es m\u00f6glich ist, die Varroa ohne den Einsatz von chemischen Pestiziden zu kontrollieren, und 2. einige Werkzeuge und Konzepte bereitstellt, die es ihnen gestatten, effektiv die H\u00f6he des\u00a0 Milbenbefalls zu reduzieren und sogar erfolgreich die Varroa ohne Chemikalien in Schach zu halten. Es scheint mir, dass der Titel angesichts der Bandbreite der Studie etwas d\u00fcrftig ist. Die Verwendung kleinerer Zellgr\u00f6ssen ist nicht wirklich eine Zuchtmethode, aber offensichtlich dennoch eine sehr lohnenswerte Technik um die Varroa Milben Population zu verringern. Vielleicht sollte der Titel der Studie ge\u00e4ndert werden um ihre grosse Abdeckung des Themas besser widerzuspiegeln. W\u00e4re es m\u00f6glich, Zusammenfassungen von \u201enicht-englischen\u201c Artikeln mit aufzunehmen? Obwohl ich glaube, dass die Informationen aus den meisten dieser Artikel in der Zusammenfassung sein m\u00fcssten, merkte ich, dass ich nach weiteren Details in Bezug auf die erw\u00e4hnten Artikel suchte, oder die ganze Studie durchsuchte und mir w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte eine Zusammenfassung von einem besonders interessant wirkenden Artikel. Nun einige spezielle Anmerkungen.<\/p>\n<p>Das m\u00f6gliche Fehlen der Mikrofauna wird als eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Fehlen positiver Erfahrungen in Bezug auf das \u00dcberleben kleinzelliger V\u00f6lker in Deutschland gegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Abwesenheit von Mikrofauna mit der schon 25 Jahre langen Verwendung von Chemikalien erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnte. Aber ist es nicht auch plausibel, dass der Gebrauch von Chemikalien \u00fcber einen so langen Zeitraum hinweg andere negative Auswirkungen haben k\u00f6nnte, wie z.B verringerte \u00dcberlebensf\u00e4higkeit (von V\u00f6lkern mit kleinerer Zellegr\u00f6sse im Vergleich zu V\u00f6lkern mit \u201enormaler\u201c Zellgr\u00f6sse). K\u00f6nnte z.B. nicht auch die Anreicherung dieser Chemikalien im Wachs einen negativen Einfluss auf die Physiologie, ja sogar das Verhalten der heranwachsenden oder sogar der ausgewachsenen Bienen haben und somit zum Verlust der \u00dcberlebensf\u00e4higkeit f\u00fchren? Die Verwendung des Begriffs \u201cNymphe\u201d bezieht sich normalerweise auf das \u201cunreife Stadium von Insekten mit unvollst\u00e4ndiger Verwandlung\u201d. Anstatt \u201cNymphe\u201d wird f\u00fcr das F\u00fctterstadium von \u201cInsekten mit vollst\u00e4ndiger Verwandlung\u201d der Ausdruck \u201cLarve\u201d verwendet.<br \/>\nAn einigen Stellen (z.B in der Zusammenfassung) ist das Dokument aufgrund der Satzstruktur etwas schwierig zu verstehen. Vielen Dank dass sie mir die M\u00f6glichkeit gegeben haben, dieses wichtige Dokument zu begutachten und ich freue mich schon auf die endg\u00fcltige Arbeit.<\/p>\n<p>Maryann Frazier<br \/>\nSenior Extension Associate University Park, PA 16802, USA \/ Pennsylvania State University<\/p>\n<p><strong>Seppo Korpela<\/strong><\/p>\n<p>Vor einiger Zeit bekam ich von Ihnen die Brosch\u00fcre \u201eEinf\u00fchrende Studie zur Z\u00fcchtung varroaresistenter Bienen\u201c. Ich habe sie mal \u00fcberflogen, aber nicht jede Seite einzeln gelesen. Die meisten darin enthaltenen Artikel habe ich schon zuvor gelesen. Ich las aber die Einleitung und das letzte Kapitel\u201c Konzept Honigbienen\u2026.\u201c Meine Anmerkungen sind recht kurz. Ich denke dass die Methoden und Prinzipien wie man eine Varroaresistenz entwickelt, beim Lesen der Artikel klar werden und besonders die technischen \u201eHilfestellungen\u201c sollten f\u00fcr jeden Imker hilfreich sein, wenn er interessiert ist, Bienenst\u00e4mme zu suchen, die varroaresistenter sind als die gegenw\u00e4rtigen Bienen. Zum Beispiel sind die Anforderungen f\u00fcr die Tests gut beschrieben. An dieser Stelle k\u00f6nnte ich noch hinzuf\u00fcgen, dass das Halten von Kontroll-V\u00f6lkern und Test-V\u00f6lkern im gleichen Bienenstand tats\u00e4chlich falsche Ergebnisse hervorbringen kann, da sich die Milbenanzahl rasch ausgleichen kann.<br \/>\nIn unserem \u201cNordischen Projektbericht\u201d \u00fcber die Dynamik der Varroapopulation<br \/>\n(Korpela, Aarus, Fries &amp; Hansen, 1992 \u2013 Zeitschrift f\u00fcr landwirtschaftliche Forschung, Nr.31, S.157-164) schreiben wir als Ergebnis:<\/p>\n<p>Nach der Behandlung von 5 V\u00f6lkern der Gruppe1 im Herbst 1990 t\u00f6tete die Behandlung mit Apistan im Herbst 1991 die selbe Anzahl von Milben in den verbliebenen V\u00f6lkern und zwar sowohl in behandelten (n=5), als auch in unbehandelten V\u00f6lkern (n=8) :<br \/>\n6401 +\/- 1178 (gemeint ist +\/- s.e. = standard error = Abweichung) und 5733 +\/ &#8211; 820 Milben \/ Volk.<br \/>\nIn der Er\u00f6rterung schreiben wir: \u201cNach der Behandlung von 5 V\u00f6lkern der Gr.1 im Herbst 1990 gleicht sich die Milbenpopulation sowohl in den behandelten, als auch in den unbehandelten V\u00f6lkern im Zeitraum Sp\u00e4tsommer\/Herbst 1991 an, wahrscheinlich durch das Hin\u00fcberdriften von Bienen und durch R\u00e4uberei, wie schon angedeutet von Sakofski und anderen (1990), Buchler und Hoffmann (1991) und Graetti und andere (1992). Dieses Ergebnis betont die Wichtigkeit einer gleichzeitigen Behandlung aller Bienenv\u00f6lker in einem Bienenstand.<\/p>\n<p>Ich habe nur noch eine Anmerkung f\u00fcr den englischen Sprachgebrauch, die Mehrzahl von \u201cpupa\u201d (die Puppe) ist \u201cpupae\u201d (die Puppen) und nicht \u201cpuppea\u201d.<\/p>\n<p>Seppo Korpela<br \/>\nMTT, Kosvinsuojelu, Jokioinen, Finnland<\/p>\n<p><strong>Dee Lusby<\/strong><\/p>\n<p>Bin jetzt durch mit Ihrem \u201cKleinzellen\u201c Buch\u201d, das Sie mir unter dem Titel \u201cEinleitende Studie zum Erhalt &#8230;&#8230;\u201d geschickt haben und ich finde, dass es eine sehr umfangreiche und objektive Darstellung von dem, was bisher geschah, ist, unter Ber\u00fccksichtigung von jedermanns eigenen Gedanken. Es zeigt auch, dass die Verwendung von kleinen Zellen verbreiteter ist als man meinen k\u00f6nnte, speziell bei Imkern, welche in die Richtung von Bienenhaltung in nat\u00fcrlicher Gr\u00f6sse gehen, eher als die isolierte Bienenhaltung welche viele andere Imker versuchen. Und dieser Trend wird immer gr\u00f6sser. Obwohl ich einigen der Ansichten, so wie sie vorgestellt wurden, nicht zustimmen kann, stimme ich dennoch mit der Mehrheit, so wie sie dargestellt wurde, \u00fcberein, wohl wissend, dass sowohl die Unterschiede in unseren weit auseinander liegenden Gegenden, als auch die unterschiedlichen herk\u00f6mmlichen Arten mit Bienen zu arbeiten, welche uns auch unterschiedlich beigebracht wurden, einen Teil zu den verschiedenen Ansichten beitragen, wie man die Milbenprobleme und die damit einhergehenden Krankheitsprobleme l\u00f6sen k\u00f6nnte.<br \/>\nIch f\u00fchle von ganzem Herzen, dass die endg\u00fcltige L\u00f6sung eine quer durch die ganze Imkerei gehende Verkleinerung auf nat\u00fcrlich grosse Brutzellen sein wird. Dies wird dann die Grundlage bilden, f\u00fcr bessere Brutparameter, f\u00fcr die Entwicklung lokaler Bienenst\u00e4mme und eine ges\u00fcndere Futterversorgung die auch abwechslungsreichere Propolisquellen zur Krankheitsbek\u00e4mpfung enth\u00e4lt. Wenn mehr Bienenarbeiterinnen in einem kompakten Brutnest aufgezogen werden, werden diese, durch bessere Arbeitsteilung, in der Lage sein, mehr Arbeiten, welche f\u00fcr einen gesunden Erhalt ihres Volkes notwendig sind, auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Dee A. Lusby<br \/>\nBerufsimkerin, Tucson, Arizona, USA<\/p>\n<p><strong>Dorian Pritchard<\/strong><\/p>\n<p>Vielen Dank dass sie mir ihr Forschungvorhaben gezeigt haben. Ich kann sehen, dass Sie eine Menge Arbeit investiert haben. Ich habe das Skript nur in Englisch gelesen, aber ich habe ein paar Anregungen, von denen ich hoffe dass sie nicht so offensichtlich sind, dass es sich nicht lohnt, sie \u00fcberhaupt zu machen.<\/p>\n<p>So wie ich es verstehe ist Ihr Plan, eine Strategie auszuprobieren, von der Sie hoffen, sie letztendlich Imkern allgemein empfehlen zu k\u00f6nnen um ihnen zu helfen, eine Situation zu schaffen, in der die Varroa nur wenige Probleme bereitet. Diejenigen, welche die endg\u00fcltige Empfehlung bewerten werden, sind Experten in diesem Bereich, daher k\u00f6nnen Sie voraussetzen, dass sie bereits das meiste an Hintergrundwissen haben oder Themen, mit denen sie sich noch nicht auskennen, in den vorgegeben Quellen finden k\u00f6nnen.<br \/>\nMeine \u00fcbergreifende Empfehlung ist: Fassen Sie sich kurz!<\/p>\n<p>Es scheint mir, dass sie 2 Hauptideen haben, welche gesondert voneinander behandelt werden m\u00fcssen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Auswirkungen der einen Idee die Ergebnisse der anderen Idee untergraben. Die eine Idee befasst sich mit der Entwicklung einer Bienenart mit einer genetischen Resistenz gegen die Varroa, die andere Idee befasst sich damit, das Thema der Zellgr\u00f6sse herauszustellen..<\/p>\n<p>1. Zellgr\u00f6sse<br \/>\nDie Erkenntnisse zur Zellgr\u00f6sse sind widerspr\u00fcchlich. Das mag damit zu tun haben, dass die Experimente mit verschiedenen Bienenst\u00e4mmen durchgef\u00fchrt wurden, aber auch damit, dass manche Erkenntnisse nur Einzelberichte sind, andere aber durch statistische Analysen ausgewertet wurden. Mit Statistischer Analyse ist gemeint, subjektive Faktoren zu entfernen, aber es setzt auch voraus, dass die Population einheitlich ist. Daher kann es sein, dass bedeutsame Abweichungen vom Statistiker \u00fcbergangen werden, wegen der Notwendigkeit Daten von verschiedenen V\u00f6lkern zu mitteln. Was auf den ersten Blick als eine gr\u00fcndlichere Analyse erscheint, k\u00f6nnte tats\u00e4chliche und wichtige Abweichungen zunichte machen, die aber f\u00fcr den praktischen Anwender \u00fcberzeugend erscheinen. Auf der anderen Seite kann der praktische Anwender ein emotionales Interesse an einem bestimmten Ergebnis haben, vor allem wenn die anf\u00e4ngliche Beobachtung auf dieses Ergebnis hinzuweisen scheint.(Spekulationen)<\/p>\n<p>Eine Empfehlung w\u00e4re somit, ein ziemlich einheitliches Bienenvolk auszusuchen, vielleicht am ehesten die vorherrschende Bienenrasse in der Gegend, und die interessantesten Untersuchungen mit verschiedenen Mittelw\u00e4nden an diesen Bienen zu wiederholen. Dies k\u00f6nnte dann zu kleineren Bienen f\u00fchren und verschieden Bienenv\u00f6lker k\u00f6nnten sich in dieser Hinsicht auch unterscheiden. Zum Beispiel w\u00fcrde dann die F\u00e4higkeit der Bienen, die Zellgr\u00f6sse zu \u00e4ndern, vererbt werden, nicht aber die neu erlangte kleine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe selbst. Nun k\u00f6nnte es f\u00fcr Sie von Nutzen sein mit den V\u00f6lkern zu z\u00fcchten, die am besten auf diese Behandlung ansprechen, aber in den fr\u00fchen Stadien sollte man nicht diese Art der Selektion mit der Haupts\u00e4chlichen, welche unten behandelt wird, verwechseln. Kleine Gr\u00f6sse mag letztendlich durch die dauerhafte Verwendung von Kleinzellen Mittelw\u00e4nden antrainiert werden, aber ich glaube, dass die Bienen sich letztendlich wieder auf ihre, der f\u00fcr ihre spezielle Rasse normale K\u00f6rpergr\u00f6sse zur\u00fcck entwickeln werden, wenn keine Mittelw\u00e4nde verwendet werden. Sie erkl\u00e4ren, dass die kleine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe f\u00fcr Bienen keine Nachteile bedeutet, aber ich denke, da liegen Sie falsch, sofern es sich um n\u00f6rdliche Regionen handelt. Die \u201cBergman Regel\u201d weist n\u00e4mlich darauf hin, dass Tierarten im Allgemeinen, einschlie\u00dflich Menschen, gr\u00f6\u00dfer werden, je weiter n\u00f6rdlich sie angesiedelt sind. Das wird generell mit dem W\u00e4rmehaushalt in Verbindung gebracht, da das Verh\u00e4ltnis von K\u00f6rperoberfl\u00e4che zu K\u00f6rpervolumen sich bei vergr\u00f6sserter Gesamtgr\u00f6sse des K\u00f6rpers verringert. Die nat\u00fcrliche K\u00f6rpergr\u00f6sse in einer Gegend sollte in Bezug auf W\u00e4rmehaushalt die geeignetste sein, daher stelle ich die Idee, eine kleinere K\u00f6rpergr\u00f6sse zu erzwingen, in Frage.<\/p>\n<p>2. Genetische Selektion \/ Experiment<br \/>\nUm \u00fcberhaupt Aussicht auf ein genetisch selektiertes Volk in einer freien Paarungssituation zu haben, muss es eine genetische \u00c4hnlichkeit zur vorherrschenden Bienenrasse in der Gegend aufweisen, andernfalls wird die gute Arbeit, die bei der Einrichtung von Paarungen und der Auswahl von Nachkommen geleistet worden ist, schnell durch ein paar unkontrollierte, schlechte Paarungen zunichte gemacht. Die einheimischen Mellifera-Bienen sind bereits so ausgew\u00e4hlt worden, dass sie alle lokalen Widrigkeiten \u00fcberleben k\u00f6nnen. Urspr\u00fcngliche (mellifera) Bienen von anderen Gegenden k\u00f6nnen als Spender von Genmaterial n\u00fctzlich sein und sollten viel mehr geeignet sein, als nicht-urspr\u00fcngliche Bienen, wie die Carnica, Ligustica, Buckfast usw.<\/p>\n<p>Eine andere Alternative w\u00e4re, sich einen exotischen oder k\u00fcnstlichen Stamm zu nehmen und sich darauf zu beschr\u00e4nken, ihn durch k\u00fcnstliche Befruchtung zu erhalten. Wenn Sie aber mit so etwas wie der einheimischen Bienen arbeiten, sollten Sie sowohl die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit der eigenen, als auch die der Bienen Ihrer Nachbarn verbessern, da die guten Gene, die Sie z\u00fcchten, sich verbreiten sollen; verwenden Sie jedoch ausl\u00e4ndische Bienen, helfen Sie dabei, die Bienen Ihrer Nachbarn zu zerst\u00f6ren, indem Sie schlecht angepasste Gene verbreiten und somit eine Zone von aggressiven gemischtrassigen Hybriden um sich herum errichten. Es w\u00e4re extrem schwer, einen k\u00fcnstlichen Stamm wie z.B. Buckfast zu schaffen, aber falls Sie das t\u00e4ten, w\u00fcrden die Hybriden welche aus der Paarung Ihrer Drohnen mit den \u00f6rtlichen K\u00f6niginnen entstehen, in der gesamten Nachbarschaft Chaos verbreiten.<\/p>\n<p>Eine lokale, urspr\u00fcngliche Rasse sollte f\u00fcr den \u00f6rtlichen Imker annehmbar sein und w\u00fcrde Ihre Forschung speziell auf eine spezielle Gegend ausrichten, und sollte auch den Beh\u00f6rden entgegenkommen, da sich die Umweltsch\u00fctzer momentan der Gefahr der genetischen Verschmutzung einer nat\u00fcrlichen Art sehr bewusst sind. Daher empfehle ich nachdr\u00fccklich mit Bienen zu arbeiten, welche ziemlich nahe am nat\u00fcrlichen Ursprung sind. Falls Sie eine Notwendigkeit sehen, ein wertvolles Allel (ein Allel ist eine Variation eines Gens) aus einem exotischen Stamm in Ihr Volk einzuf\u00fchren, ist die am ehesten akzeptable Vorgehensweise, Ihre Jungfrauenk\u00f6niginnen wegzuschicken und sie in einem entfernten Bienenstand begatten zu lassen. Dies verhindert, dass Ihre Umgebung zuhause durch schlecht angepasste Gene fremder Drohnen (in der ersten Generation) verseucht wird. Sie sollten sich dann darauf konzentrieren, m\u00f6gliche schlecht angepasste fremde Allee in den Nachkommen zu eliminieren, unter Beibehaltung der wenigen speziellen n\u00fctzlichen Gene. Sie m\u00fcssten dann besonders aufpassen, dass die Drohen aus den nachfolgenden Generationen einer exotisch begatteten K\u00f6nigin nicht entkommen.<\/p>\n<p>Eine Ihrer Ideen, die mir sehr gef\u00e4llt ist, die besten V\u00f6lker (das heisst die V\u00f6lker welche die gr\u00f6sste Varroa Resistenz aufweisen) an einem zentralen Ort zu halten, umgeben von V\u00f6lkern mit mittlerer Resistenz. Wenn neuentdeckte V\u00f6lker mit einer gewissen Resistenz in den \u00e4usseren Bereich gestellt werden, sollten sie eigentlich zum gesamtem Gen-Pool beitragen, und wenn sich dann aussergew\u00f6hnliche V\u00f6lker im \u00e4usseren Bereich entwickeln, sollte man sie ins Zentrum verlegen. Ich w\u00fcrde erwarten, dass die V\u00f6lker im Zentrum im Laufe der Zeit eine Resistenz entwickeln, basierend auf mehreren vorteilhaften Eigenschaften, und die Ansammlung der ererbten Resistenz Allele sollte sich dann in den \u00e4usseren Bereich verbreiten.<\/p>\n<p>Damit die genetische Selektion funktioniert, m\u00fcssen Sie sicherstellen, dass die V\u00f6lker, mit denen Sie Selektion betreiben, von Zeit zu Zeit tats\u00e4chlich der Varroa Milbe ausgesetzt sind. Wenn sie eine \u00fcberdurchschnittliche Resistenz aufweisen, aber dennoch wom\u00f6glich unterliegen k\u00f6nnten, k\u00f6nnen Sie diese auf verschiedenen Weisen retten, aber ich glaube, die Verwendung kleinzelliger Mittelw\u00e4nde w\u00fcrde das Bild verf\u00e4lschen. Es w\u00e4re n\u00fctzlich, einen Versuchsbienenstock in einem Varroa verseuchten Gebiet zu haben, wohin dann ausgew\u00e4hlte V\u00f6lker zu Versuchszwecken hin verlegt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>3. Selektion f\u00fcr bestimmte Eigenschaften oder f\u00fcr das Gesamt\u00fcberleben ?<br \/>\nIn diesem Punkt schlage ich vor, dass Sie beides machen: Beginnen Sie damit, dass Sie sicher stellen, dass bestimmte Eigenschaften, die Sie schon bei Elternv\u00f6lkern identifiziert haben, wirklich von den Nachwuchsv\u00f6lkern aufgenommen wurden, bedenken Sie aber immer, dass es auch w\u00fcnschenswerte Eigenschaften geben k\u00f6nnte, welche Sie noch nicht erkannt haben. Wenn w\u00fcnschenswerte Eigenschaften sich in Ihren besten V\u00f6lkern ansammeln, k\u00f6nnen Sie ignorieren, auf welche Weise sie funktionieren, solange die Bienen \u00fcberleben und nicht ein Reservoir f\u00fcr Reinfektion darstellen.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde aber noch den Vorbehalt hinzuf\u00fcgen, dass Ihre Arbeit positiver anerkannt w\u00fcrde, wenn Sie den Fortschritt dokumentieren w\u00fcrden und alle Erkenntnisse, welche die Resistenz der Bienen erkl\u00e4ren k\u00f6nnten, mitteilen w\u00fcrden. Wahrscheinlich wird das Schreiben von Berichten verlangt werden, um Unterst\u00fctzung zu erhalten. Sie sollten ebenfalls eine Kontrollpopulation zum Vergleich in einer Region, die der Ihren \u00e4hnlich ist, benennen und dann einige Aspekte des Varroabefalls und des \u00dcberlebens des Volkes im Vergleich zu Ihren Versuchsv\u00f6lkern aufzeichnen und vergleichen. Alternativ dazu k\u00f6nnten Sie die erhofften fortschrittlichen Verbesserungen in Ihrem eigenen Bestand \u00fcberwachen. Wenn Sie beides machen k\u00f6nnten, w\u00e4re das ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Bienen bei \u201eNull\u201c oder \u201eAuf dem Weg sein\u201c Bienen<br \/>\nAn Ihrer Stelle w\u00fcrde ich meine Arbeit auf die besten verf\u00fcgbaren \u00f6rtlichen Bienen, nach herk\u00f6mmlichen Kriterien beurteilt, aufbauen, und V\u00f6lker dazu nehmen welche bereits schon eine gewisse Varroaresistenz in ihrer Umgebung aufweisen. Setzen Sie eine zus\u00e4tzliche Drohnenwabe rein, und falls es in Ihrer Gegend keinen Bienen mit schon einem gewissen Grad an Resistenz gibt,\u00a0 schicken Sie einige jungfr\u00e4uliche K\u00f6niginnen weg, um sich mit Mellifera Drohnen irgendwo in Nordeuropa, wo es Mellifera Bienen gibt, welche resistent zu sein scheinen, zu begatten. Falls dies scheitert, das heisst Ihre Bienen verbessern ihre Resistenz nicht, m\u00fcssen Sie eventuell ins Auge fassen, die K\u00f6niginnen zu noch weiter entfernten Bienenst\u00e4nden zu schicken.\u00a0 Aber je weiter weg Sie diese K\u00f6niginnen schicken, desto gr\u00f6\u00dfer wird dann f\u00fcr Sie der Aufwand, anschliessend nicht gewollte, unerw\u00fcnschte Gene von den Nachkommen zu entfernen.<\/p>\n<p>Ich hoffe, diese Vorschl\u00e4ge sind f\u00fcr Sie n\u00fctzlich, und ich w\u00fcnsche Ihnen allen das Beste f\u00fcr Ihr Projekt.<br \/>\nDr. Dorian Pritchard<br \/>\nNewcastle upon Tyne, UK<\/p>\n<p><strong>Job van Praagh<\/strong><br \/>\nDanke f\u00fcr die Brosch\u00fcre, sie verschaffte mir eine Menge angenehme Lesestunden. Es ist eine sehr tiefgreifende Grundlage, den Bienenz\u00fcchtern und Imkern die Macht und das Wissen zu geben, so dass sie selbst anfangen, Selektion zu betreiben. Die Daten, welche Sie ihnen geben, erlauben es ihnen, ihren eigenen Weg zu finden. Wie wir alle wissen, sind Imker ziemliche Individualisten !! Sie arbeiten (in den meisten F\u00e4llen) allein mit und an ihren Bienen. Daher k\u00f6nnen wir sicher sein, dass die tats\u00e4chlich vorhandene genetische Vielfalt die wir in den V\u00f6lkern haben, erhalten bleibt. Jeder Imker sucht nach dem, was er f\u00fcr wichtig h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Was ich ein wenig vermisse, sind die Arbeiten von Lodesani, Crailheim und Moritz. Und einige \u00e4ltere Arbeiten von Kirchhain, die alle klar sagen, dass man wegen der Tatsache vorsichtig sein muss, dass weniger Varroamilben auch weniger Bienenbrut \u00fcber die Saison hinweg bedeuten und dass sie als Konsequenz\u00a0 davon auch V\u00f6lker mit weniger \u201eK\u00f6rpermasse\u201c bekommen, welche es dann schwerer haben, schlechte Zeiten oder eine schlechte Saison zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Diese Tatsache, wenn man sie als Umkehrschluss sieht, deckt die Beobachtung ab, dass V\u00f6lker, welche in einem Gebiet mit einer sehr guten Pollenversorgung \u00fcber die ganze Saison hinweg leben, den Eindruck erwecken, bessere \u00dcberlebensk\u00fcnstler zu sein !<\/p>\n<p>Das EC-Geld wurde f\u00fcr einen sehr guten Zweck genutzt !!<\/p>\n<p>Mein Kompliment an Tore Forsman, Per Idestr\u00f6m und Erik \u00d6sterlund f\u00fcr das, was sie gemacht haben !!<br \/>\nProf.Dr. Job van Praagh<br \/>\nBI-Celle, Deutschland<\/p>\n<p><strong>Thomas Rinderer<\/strong><br \/>\nIch sah mir Ihren Bericht an und fand, dass er sehr gut ist. Ich habe wirklich keinerlei Vorschl\u00e4ge wie man ihn verbessern k\u00f6nnte.<br \/>\nDr. Thomas Rinderer<br \/>\nUSDA, USA<\/p>\n<p><strong>Marla Spivak<\/strong><br \/>\nIch habe alles durchgesehen, und es ist eine sehr interessante Sammlung von Forschungsergebnissen und Erfahrungen. Mein pers\u00f6nliches Gef\u00fchl (basierend auf unserer Forschung und die anderer Leute) ist folgendes:<br \/>\nBienen europ\u00e4ischer Herkunft sind in der Regel sehr anf\u00e4llig f\u00fcr Milben. Um Widerstand gegen die Milben leisten zu k\u00f6nnen ben\u00f6tigen sie vielf\u00e4ltige Resistenzmechanismen. Der wichtigste Resistenzmechanismus scheint dabei die Anzahl der lebensf\u00e4higen (=gepaarten) weiblichen Nachkommen zu sein, welche eine Muttermilbe in der Arbeiterinnenbrut hervorbringen kann. Jede Milbe kann 4 \u2013 6 weibliche Eier auf eine Arbeiterinnenpuppe legen, aber nur 1 bis 2 der T\u00f6chter reifen tats\u00e4chlich aus und paaren sich, bevor die\u00a0 Biene erwachsen die Zelle verl\u00e4sst. Jede Verringerung dieser Zahl, wenn z.B anstelle von 1-2 \u00fcberlebensf\u00e4higen Nachkommen nur 0,5-1,2 lebensf\u00e4hige Nachkommen produziert werden, verschafft den Bienen einen betr\u00e4chtlichen Vorteil und verlangsamt das reproduktive Wachstum der Milben erheblich. Es ist m\u00f6glich, Bienen zu z\u00fcchten, die das Reproduktionspotential der Milben auf diese Weise reduzieren k\u00f6nnen. Die SMR Eigenschaft wird das bewerkstelligen. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl von weiblichen Nachkommen sich von der Milben Fruchtbarkeit an sich unterscheidet, (Milben Fruchtbarkeit ist wie viel Nachwuchs insgesamt eine Milbe in einer Zelle produziert) und sie ein Unterschied zur Milben Fortpflanzungsf\u00e4higeit darstellt. (Prozentsatz des Befalls der Arbeiterinnen Brut) Wir wissen nicht, wie die SMR Veranlagung funktioniert &#8211; das bedeutet wir wissen nicht wie die Bienen das Reproduktionspotenzial der Milben reduzieren. Meine Vermutung ist, dass es sich dabei um ein Ern\u00e4hrungsproblem handelt &#8211; oder m\u00f6glicherweise um einen chemischen Unterschied, indem die Milbe nicht ausreichend Nahrung f\u00fcr die Reproduktion erh\u00e4lt oder die Bienen Larve nicht den \u201erichtigen Geruch\u201c aufweist, und somit die Milbe nicht angeregt wird, so schnell Eier zu legen.<br \/>\nAber auf jeden Fall ist es etwas \u201enat\u00fcrliches\u201c.<\/p>\n<p>Es ist m\u00f6glich, auch wenn ich noch keine gute Forschung in dieser Richtung gesehen habe, dass die Zellengr\u00f6sse die Gesamtzahl des Nachwuchses, den die Milbe produziert (Fruchtbarkeit) \u00a0 \u00a0 verringern k\u00f6nnte, und m\u00f6glicherweise auch die Zahl der \u00fcberlebensf\u00e4higen weiblichen Nachkommen. Sie, (oder sonst jemand) sollte 30 befallene Zellen pro Volk untersuchen und die Anzahl der \u00fcberlebensf\u00e4higen Nachkommen z\u00e4hlen (die Anzahl der Larven im 2. Stadium auf br\u00e4unlichen Puppen &#8211; nach den Studien von Martin 1994)) um dies sicher zu wissen. Dies zu tun w\u00e4re eine grossartige Sache.<\/p>\n<p>Auch hygienisches Verhalten hilft den Bienen, sich gegen die Milbe zu wehren &#8211; tats\u00e4chlich zeigen die SMR Bienen in den USA auch hygienisches Verhalten. Irgendwie, wahrscheinlich unbeabsichtigt, zeigt John Harbo\u2019s Zuchtlinie auch hygienisches Verhalten, obwohl er \u00fcberhaupt nicht in Richtung hygienisches Verhalten selektierte. Aber hygienisches Verhalten allein ist nicht die L\u00f6sung. Es hilft einfach\u2026 und zwar sicherlich in Bezug auf Krankheits Resistenz.<\/p>\n<p>Eine andere sehr wichtige Eigenschaft ist das \u201egrooming\u201c (K\u00f6rperpflege) \u2026 die Anzahl der verst\u00fcmmelten Milben die innerhalb 24-48 Stunden auf ein klebriges Brett fallen.<\/p>\n<p>Es scheint anhand Ihres Berichts, dass Sie die Zellgr\u00f6ssen Methode zur Selektion der Bienen in Bezug auf Resistenz, bevorzugen. Ich w\u00fcrde aus meiner Sicht sagen, \u201edas Urteil der Jury steht noch aus\u201c. Das gilt auch f\u00fcr Lusby\u2019s Erfahrungen: Ich habe noch keine Best\u00e4tigung gesehen, das Lusby\u2019s Bienen tats\u00e4chlich europ\u00e4ische Bienen sind (und nicht afrikanisierte Bienen welche von sich aus sehr resistent gegen die Milbe sind .. wie? indem die Milben weniger lebensf\u00e4higen weiblichen Nachwuchs produzieren, und welche auch besser im \u201egrooming\u201c sind)<\/p>\n<p>Das ist jedenfalls meine Ansicht.<br \/>\nDr. Marla Spivak<br \/>\nUniversit\u00e4t in Minnesota, USA<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div lang=\"x-western\">\n<div><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Einige Themen aus den Kommentaren<\/b><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Wir haben beschlossen eine \u00dcbersicht \u00fcber einige der Punkte in den Kommentaren zu erstellen, von denen wir meinen, dass sie etwas beitragen k\u00f6nnen und listen sie unten auf:<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">1. Die Klarstellung der beiden unterschiedlichen Quellen f\u00fcr Bienen, welche man benutzen kann, wenn man mit der\u00a0 Zuchtarbeit f\u00fcr das Ziel Varroa Resistenz\u00a0 beginnen will, n\u00e4mlich \u00f6rtliche\u00a0 Bienen oder bereits selektierte Bienen (Erickson,Prichard)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">2. Die Betonung der Wichtigkeit, bereits erzielte Resultate zu bewahren, indem man ein bestimmtes Gebiet hat in welchem sich die jungfr\u00e4ulichen K\u00f6niginnen mit den erw\u00fcnschten Drohnen paaren. (Erickson,Pritchard)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">3. Vorschl\u00e4ge zu dem Artikel, wie man Varroa resistente Bienen erh\u00e4lt und an welcher Stelle der Arbeit dieser Artikel eingesetzt werden sollte. (Erickson, Frazier J, Pritchard)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">4. Die Verwendung des Begriffs \u201eImmunit\u00e4t\u201c in Bezug auf die Bienen (Frazier J)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">5. Die Bedeutung, Aufzeichnungen zu machen und wie sie gemacht werden sollten (Frazier J,van Praagh)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">6. Die Zellgr\u00f6sse (Frazier M, Lusby, Pritchard, Spivak)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">7. Nicht englischsprachige Artikel (Frazier M)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">8. Die Mikrofauna (Frazier M)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">9. Die Anreicherung von Chemikalien im Wachs (Frazier M)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">10. Das Problem der Kontroll-V\u00f6lker im gleichen Bienenstand als Test-V\u00f6lker (Korpela)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">11. Das hygienische Verhalten und SMR (Spivak)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">12. Wie man eine Population bekommt (Erickson, Pritchard)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Wie Marla Spivak in ihrem Kommentar betont hat, ben\u00f6tigen unsere Bienen verschiedene Mechanismen des Widerstandes. Ihre Nennung von SMR (niedrige oder keine Reproduktion von Milben, speziell in Arbeiterinnenzellen) und das hygienische Verhalten der Bienen (Entfernen von den produzierten Milben, entweder, bevor sie aus den Zellen herauskommen, oder durch das Ablesen von den Bienen selbst) sind wirklich sich gegenseitig erg\u00e4nzende Eigenschaften.\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Eine besondere Eigenheit in vielen der Erfahrungsberichte ist, dass Selektion nicht in Bezug auf nur eine bestimmte Eigenschaft gemacht wird, sondern in Bezug auf die gesamte \u00dcberlebensf\u00e4higkeit eine Bienenvolks. Sicherlich wird Selektion also in dem Fall auf viele verschiedene Eigenschaften kombiniert gemacht, wahrscheinlich in verschiedenen Kombinationen an verschiedenen Orten. Eine g\u00e4ngige Eigenschaft scheint das hygienische Verhalten zu sein, das vorzeitige Entdeckeln von Puppen und das Ausr\u00e4umen von Brut welche mit Milben befallen ist.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Da die Umwelt die Leistung eines Bienenvolks beeinflusst, kann es sein, dass ein Bienenvolk in einer Gegend in bestimmter Hinsicht gut funktioniert, es in einer anderen Gegend das aber nicht tut, auch in Hinblick auf die Varroaresistenz. Aber das kann man nat\u00fcrlich auch testen. Ein Hauptanliegen in der Bienenhaltung ist die Produktion von Honig. Es ist daher von Wichtigkeit aufzupassen, dass bessere Resistenz nicht die Folge von niedrigem Brutaufkommen ist, welches im Endeffekt zu einer geringen Bienenpopulation und einer geringen Honigernte f\u00fchrt. Daher ist nat\u00fcrlich ein wichtiges Selektionskriterium, nicht nur die Varroamilbe zu \u00fcberleben, sondern auch Honig zu produzieren.(wie es wohl immer ist) Wir k\u00f6nnen hier auch den leichten Umgang mit Bienen und ein friedliches Verhalten erw\u00e4hnen. Die Neigung der Bienen, Pollen zu sammeln, kann auch von Bedeutung sein, um einen guten Ern\u00e4hrungsstandard und einen hohen Level des Immunsystems zu erhalten.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Ein kontroverses Thema ist das der Zellgr\u00f6\u00dfe im Brutbereich der Arbeiterinnen. Manche meinen, dass dieser Faktor in einer Studie \u00fcber die Selektion varroaresistenter Bienen nicht erw\u00e4hnt werden sollte, andere wiederum halten diesen Faktor f\u00fcr eine wichtige Grund\u00fcberlegung. Ja, eine kleinere Zellgr\u00f6sse, als heutzutage \u00fcblich, zu benutzen oder nicht zu benutzen mag vielleicht mit Selektion wenig zu tun haben. Aber es scheint, sie hat in jeder Hinsicht etwas mit der Umwelt der Bienen zu tun. Und die Umwelt ist wichtig, das ist was jeder Wissenschaftler zu dieser Angelegenheit sagt. Und nachdem viele Berichte vorliegen, dass die Verwendung von kleinen Zellen auf der Brutwabe Bienen mit anderen Eigenschaften hervorbringt, finden wir es wichtig, diese Erfahrungen hier mit einzubeziehen. Immerhin verweisen alle uns vorliegenden historischen Dokumente, welche auch zwischen Brut und Honigwaben unterscheiden und darlegen, was in fr\u00fcheren Zeiten in Gebrauch war, auf die Tatsache, dass kleinere Brutwaben als die, welche wir heute verwenden, vor 100 Jahren der Standard waren. Ebenso k\u00f6nnen wir keine Arbeit finden, welche belegt, dass vergr\u00f6sserte Arbeiterinnenbrutzellen f\u00fcr die Bienen ungef\u00e4hrlich sind oder daf\u00fcr sorgen, dass das Bienenvolk bessere Leistungen erbringt. Da aber ja die guten Erfahrungen mit kleinen Zellen existieren und die Tatsache besteht, dass eine kleine Zellgr\u00f6sse von Anfang an normaler f\u00fcr die Bienen und ihre Umwelt ist, gibt es keine Entschuldigung daf\u00fcr, w\u00fcrden wir diese Tatsache hier nicht mit einbeziehen. Aber selbstverst\u00e4ndlich liegt es an Ihnen, die auch die Tests machen, zu entscheiden, diese Tatsache mit einzubeziehen oder nicht.\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Es ist eindeutig von den Dokumenten her (und wir nehmen sie alle als wahr an bis das Gegenteil bewiesen ist, wovon wir allerdings noch keine Anzeichen gesehen haben), dass es m\u00f6glich ist, ohne kleine Zellgr\u00f6ssen zu benutzen auf Varroaresistenz hin zu selektieren. John Kefuss, Kirk Webster und Alois Wallner sind Beispiele daf\u00fcr. Was allerdings Eric Erickson betrifft, enth\u00e4lt ein kleiner Teil der Waben kleinere Zellen als heutzutage \u00fcblich.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Die Erfahrungen von denen, welche kleine Zellen benutzen (und wenn wir sagen \u201ebenutzen\u201c\u00a0 meinen wir damit, sie in ganzen Bienenst\u00e4nden \u00fcber mindestens mehrere Jahre hinweg zu benutzen) sind eigentlich echt sensationell, auch wenn von Anfangsschwierigkeiten berichtet wird. Die sensationellsten sind die Erfahrungen von Dennis Murrell in Wyoming USA und Roger White auf Zypern. Sie haben Bienen welche \u00fcberleben und Tracht einbringen ohne jede Form von Behandlung UND ohne jegliche Art von Selektion. Dies ist zumindest umstritten. Falls ihre Experimente von anderen Imkern wiederholt werden k\u00f6nnten, w\u00fcrde das bedeuten, es wird nicht viel Selektion f\u00fcr die Varroaresistenz ben\u00f6tigt, eher Selektion f\u00fcr die Eigenschaft, Kleinzellenmittelw\u00e4nde korrekt aufzubauen. Es bedeutet aber nicht, dass es leicht ist, die gew\u00fcnschten Ergebnisse mit kleiner Zellgr\u00f6sse zu erreichen. Der Wechsel zur kleinen Zellgr\u00f6sse beinhaltet viel Arbeit. Vielleicht l\u00e4sst eine Selektion in Richtung Varroa Resistenz unsere Bienen besser \u00fcberleben, wenn wir auch unser Wachs wechseln (wenn wir wollen). Wir leben nun einmal in einer Welt, in der Reinfektion vorkommt, bisweilen sogar sehr. Daher ist es von grossem Vorteil, Bienen zu selektieren welche damit umgehen k\u00f6nnen. Wiederum sind Sie es, die die Tests machen und \u00fcber den Aufbau der Tests entscheiden.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Die R\u00fcckkehr zu kleinen Zellen wirft eine Reihe von Fragen auf, welche auch Ihre Entscheidung, wie Sie dazu stehen, beeinflussen k\u00f6nnen. Eine Frage, die zuk\u00fcnftig normal sein k\u00f6nnte, wenn man Forschung diskutiert, w\u00e4re, mit welcher Art Bienen die Forschung betrieben werden sollte, mit Bienen welche in kleinen Zellen geboren wurden oder mit Bienen aus gr\u00f6sseren Zellen. Um die Erfahrungen, die mit Kleinzellen Bienenv\u00f6lkern gemacht wurden, zu erkl\u00e4ren, (wir sehen sie als wahr an) scheint es notwendig, die unterschiedlichen Ph\u00e4notypen (und die daraus resultierenden verschiedenen Eigenschaften) der Bienen als Folge davon zu ber\u00fccksichtigen, ob sie in gr\u00f6sseren oder kleineren Zellen geboren wurden.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Wie Seppo Korpela hervorhebt ist es wichtig, alle Bienenv\u00f6lker in einem gesamten Bienenstand auf die dieselbe Weise zu handhaben. Durch das Hin\u00fcberdriften\u00a0 von Bienen und die R\u00e4uberei, diese bekommen eine ganz andere Dimension wenn Milben beteiligt sind; bekommt man offensichtlich eine gleichm\u00e4ssige Verbreitung der Milbenpopulation oder zumindest Ver\u00e4nderungen, welche man kaum noch kontrollieren kann. Ebenso findet eine Angleichung von Bienen mit unterschiedlichen Qualit\u00e4ten zwischen den V\u00f6lkern statt. Der Bienenstand sollte mehr oder weniger als Einheit behandelt werden, daher auch die Bedeutung von gleicher Handhabung und die Verwendung gleicher Bienen und\/oder Zellgr\u00f6sse. Dies k\u00f6nnte auch helfen zu erkl\u00e4ren, warum manche Tests Ergebnisse hervorbringen, die nicht im Einklang mit\u00a0 den, in diesem Dokument vorgestellten Erfahrungen sind. Es ist immer noch \u00fcblich, die Kontroll-V\u00f6lker im gleichen Bienenstand wie die Test-V\u00f6lker zu halten. Diese Tatsache muss man in Betracht ziehen, wenn man die Resultate von Tests bewertet. Mit Kontroll-V\u00f6lkern welche eine Menge Milben in einem Testbienenstock hervorbringen, ist es m\u00f6glich, dass man V\u00f6lker \u00fcbersieht, welche selbst\u00e4ndig \u00fcberlebt h\u00e4tten. Aber vielleicht sehen Sie V\u00f6lker, welche trotz einer hohen Milbenpopulation , die von benachbarten V\u00f6lkern kommt, gut gedeihen, oder sogar V\u00f6lker, welche von Milben befallene Bienen erfolgreich daran hindern, in den Stock zu gelangen. Wir\u00a0 glauben dass es wahrscheinlich ist, dass Sie weniger V\u00f6lker verlieren und den Unterschied in der Varroraresistenz zwischen den V\u00f6lkern leichter erkennen, wenn Sie anf\u00e4lligen V\u00f6lkern nicht gestatten so viele Milben zu produzieren.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Wenn Sie Selektion betreiben und Ihre neuen K\u00f6niginnen begatten lassen, ist es vor allem wichtig \u201eReinvasion\u201c von den falschen Genen durch unerw\u00fcnschte Drohnen zu vermeiden. Dies wird in mehreren Kommentaren hervorgehoben. Dieses Problem kann gel\u00f6st werden, indem Sie eine zentrale Belegstelle und eine Umgebung von Bienenst\u00e4nden mit K\u00f6niginnen, welche an einem zentralen Ort begattet wurden, benutzen, oder k\u00fcnstliche Befruchtung oder einsame Belegpl\u00e4tze, zum Beispiel auf Inseln, verwenden.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Um in der Lage zu sein zwischen verschiedenen Zuchtkolonien eine Auswahl zur Selektion zu treffen, m\u00fcssen Sie in irgendeiner Weise Notizen machen, kurz oder ausf\u00fchrlicher. Wir, die wir diese Studie verfasst haben, haben uns angew\u00f6hnt, eine Menge Notizen zu machen, notwendige und sicherlich oft mal auch unn\u00fctze. Mit einiger Frustration sehen wir, dass viele, die uns ihre Erfahrungen mitgeteilt haben, wenige Aufzeichnungen gemacht haben. Das Hauptanliegen ist die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit. Hat das Volk \u00fcberlebt oder ist es zugrunde gegangen? Produziert es eine gute Honigernte? Ist die Handhabung einfach?<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Kirk Webster ist ein Beispiel f\u00fcr diese \u201eMethode\u201c. Er muss einfach auf diese Weise arbeiten, weil er allein arbeitet und nur eine begrenzte Menge an Zeit zu seiner Verf\u00fcgung hat, und von seinen Bienen und ihren Produkten lebt. Erickson und Kefuss behalten den \u00dcberblick \u00fcber ihre Milbenpopulation indem sie die Milben auf den Bienen z\u00e4hlen und zwar nicht nur einmal w\u00e4hrend der Saison sondern mehrmals. Kefuss z\u00e4hlt auch den Milbenbefall in der Brut. Erickson setzte eine Obergrenze f\u00fcr den Milbenbefall auf den Bienen fest, oberhalb dieser Grenze tauschte er die K\u00f6niginnen gegen T\u00f6chter aus V\u00f6lkern mit einer geringen Milbenanzahl aus. Diese Obergrenze zusammen mit der Leistung\u00a0 eines Bienenvolks (kein Anzeichen von Varroa und\/oder Viruserkrankung und gute Tracht) ist das Selektionskriterium f\u00fcr Erickson. Alois Wallner verwendet eine etwas andere Methode, und zwar den Prozentsatz an befallener Arbeiterinnen Brut und den sogenannten \u201eVarroa Kill Faktor\u201c, den Prozentsatz an besch\u00e4digten Milben im nat\u00fcrlichen Abfall. Die Bienen mit den besten Kennzahlen verwendet er zur Zucht. Heutzutage werden diese Zuchtbienen in einem eigen Stand gehalten und mit keinerlei Chemikalien behandelt.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Die Bedeutung der Mikrofauna beruht auf Vermutungen. Pflanzen k\u00f6nnen auf komplett \u201etotem\u201c Boden ohne irgendwelche Kleinlebewesen, wie z.B. W\u00fcrmer, leben, solange sie D\u00fcnger bekommen und gegen Sch\u00e4dlinge gespritzt werden. Wir wissen aber, dass die Mikroorganismen n\u00fctzlich sind. Wenn unsere Bienen jede auch noch so kleine Hilfe, die sie ben\u00f6tigen, bekommen k\u00f6nnen, kann die Mikrofauna sicherlich helfen. Eine russische Studie hebt die Bedeutung der Mikrofauna in Bezug auf Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Kalkbrut hervor, warum also nicht auch in anderer Hinsicht. Aber Maryann Frazier bringt ein gutes Argument, wenn sie sagt, dass die Probleme in Deutschland sicherlich auf die Ansammlung von chemischen R\u00fcckst\u00e4nden im Wachs in den Bienenv\u00f6lkern zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Es ist sicherlich unerl\u00e4sslich, Wachs zu verwenden, das so sauber wie nur m\u00f6glich ist, um Nervengiftr\u00fcckst\u00e4nde aus den Milbenbek\u00e4mpfungsmitteln zu vermeiden. Solche R\u00fcckst\u00e4nde k\u00f6nnen grosse Probleme verursachen speziell in Wechselwirkung mit R\u00fcckst\u00e4nden von Mitteln, mit denen die Saat oder Pflanzenkulturen gespritzt werden.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Es ist von allerh\u00f6chster Bedeutung die bereits erreichten Resultate zu bewahren. Um das zu erreichen m\u00fcssen Pl\u00e4ne, eine widerstandsf\u00e4hige Ausgangsbasis aus genetischer Vermischung\u00a0 zu erhalten und weiterzuentwickeln, erstellt werden. Dies ist g\u00fcltig, egal ob Sie mit einer einzelnen geographischen Rasse oder einer Population aus gemischten Bienen beginnen. Das Endergebnis wird letztendlich ein Bienenvolk sein, das immer mehr einheitlich und der \u00f6rtlichen Umgebung angepasst sein wird, in dem Mass, wie es immer weiter selektiert wird.\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Auf lange Sicht hin ist dies aber auch eine Bedrohung, dass n\u00e4mlich zuviel Inzucht erfolgt und Lebenskraft verloren geht, auch in Hinblick auf die bereits erhaltene Resistenz, da Inzucht und verlorene Vitalit\u00e4t oft zu einer erh\u00f6hten Anf\u00e4lligkeit gegen\u00fcber Krankheiten f\u00fchren. Auf lange Sicht wird wahrscheinlich eine Art Austausch zwischen den verschiedenen Genen von V\u00f6lkern welche auf \u00e4hnliche Weise gehalten und selektiert werden, erfolgen m\u00fcssen.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Wir h\u00e4tten noch gerne englische Zusammenfassungen von nicht-englischen Beitr\u00e4gen gemacht. Leider gestattete die verf\u00fcgbare Zeit die nicht. Aber die englischsprachigen Artikel sollten die verschiedenen Erfahrungen ausreichend erkl\u00e4ren, so dass der englischsprachigen Leser in der Lage ist, das Grundlegende von dem, was in dieser Studie diskutiert wurde zu verstehen.(zumindest f\u00fcr jene die Zugang zum vorl\u00e4ufigen Bericht haben)<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Letztendlich war es sehr inspirierend f\u00fcr uns die Studie zu machen. Sie hat uns viel Hoffnung gegeben und wir sind \u00fcberzeugt, dass die Bienenhaltung sich wieder normalisieren wird, nicht sofort \u00fcberall, aber doch immer mehr, zumindest was die Varroamilbe angeht.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-size: 16px;\">Tore Forsman, Per Idestr\u00f6m, Erik \u00d6sterlund\u00a0<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Liste der verwendeten Dokumente im vorl\u00e4ufigen Bericht<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Einige Dokumente \u00fcber das Immunsystem der Biene<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2028\u2013 Glinski, Z., Jarosz, J., <i>Infection and immuncity in the honey bee, Apis mellifera, <\/i>Apiacta, 2001, 36(1), 12-24. (http:\/\/www.apimondiafoundation.org\/foundation\/7_2_ apiacta_article.html)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Moretto, G., Melo, L.J., <i>Resistance of Africanized Bees (Apis mellifera L.) as a Cause of Mortality of the Mite Varroa jacobsoni Oud. In Brazil, <\/i>American Bee Journal, 2000, vol 140(no 11), p 895-897.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 <i>Is there a true scientific test withthe conclusion AHB\u2028is resistant?<\/i>, personal communication with Dr. Pia Aumeier, Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, pia.aumeier@ruhruni- bochum.de<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Graph from the doctorate thesis of Dr. Remy Vandame showing the change of varroa mite population in EHB and AHB colonies during 1,5 year. (With colony types mixed in the apiaries)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Erickson, E.H., Page, R.E., Atmowidjojo, A.H., <i>Abstracts from The 2nd International Conference on Africanized Honey Bees and Bee Mites<\/i>, Part II of Two parts, Abstracts #34, #42, #46. #61. American Bee Journal, 2000, vol 140 (no 10), p 825<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Beckedorf, Silke, <i>Imker vor dem Aus?(Viren im Bienenvolk)<\/i>, Deutches Bienen Journal, 2004, no 3. \u2013 Garrido, Claudia, <i>Gibt es \u201dgute\u201d und \u201db\u00f6se\u201d Varroamilben?<\/i>, ADIZ, 2004, no 1, p 24.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Einige Dokumente \u00fcber die Effekte von chemischen Behandlungen von Bienenst\u00f6cken<\/b><br \/>\n\u2013 Extracts from an Internet discussionlist with information from Thomas Kober, imkereikober@aol.com<br \/>\n\u2013 Extract from Notes from the CA3686 meeting in Udine 27-28 November 1998 \u201dCoordination of research in Europe on integrated control of Varroa\u201d.<br \/>\n\u2013 Translation into Swedish from the Russian beekeeping journal Ptselovodstvo, 2003, no 5. Article by Belonogov, A.P. on cause of the increase of Chalkbrood in Russia.<br \/>\n\u2013 Fries, Ingemar, <i>Sv\u00e4rmningens betydelse f\u00f6r varroakvalstrets utveckling, <\/i>Bitidningen, 2003. no 2, p 20- 22. Especially graph no 4 showing the limit for the amount of mites in bee colonies surviving winter in which no kind of treatment chemical has been used (about 35% of the bees infested).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Einige Dokumente \u00fcber Reinfizierung von Varroamilben in Bienenst\u00f6cke<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2028\u2013 Ambrose, John T., Management for Honey Production (Drifting, Robbing), <i>The Hive and the Honey Bee<\/i>, 1992, p 650-654<br \/>\n\u2013 Erickson, E.H., Page, R.E., Atmowidjojo, A.H., <i>Abstracts from The 2nd International Conference on Africanized Honey Bees and Bee Mites<\/i>, Part II of Two parts, Abstracts #42 (Does Varroa Mite Select its Host?, Hassan, Adel R.). American Bee Journal, 2000, vol 140 (no 10), p 825<br \/>\n\u2013 Kralj Jasna (jkralj0@lycos.com), Fuchs Stefan (s.fuchs@em.uni-frankfurt.de), <i>Influence of Varroa destructor on Flight Behaviour of Infested Bees, <\/i>Institut f\u00fcr Bienenkunde, Oberursel, Germany. Lecture on Apimondia 2003 in Slovenia.<br \/>\n\u2013 Personal correspondence between Thomas Kober (imkereikober@aol.com) and Dr. Tom Rinderer (trinderer @npa.ars.usda.gov). Concerning the mixing of bees and mites between colonies placed in the same apiary.<br \/>\n\u2013 Graph, Fig 1, from Rinderer, Thomas E., de Guzman, Lilia I., Delatte, G.T., Stelzer, J.A., Lancaster, V.A., Kusnetsov, V., Beaman, L., Watts, R., Harris, J.W., <i>Resistance to the parasitig mite Varroa destructor in honey bees from far-eastern Russia<\/i>, Apidologie, 2001, vol 32, p 381-394. Showing decline of amount of mites in Primorsky bees after that all the control colonies placed in the same apiaries had died.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Grundlegender <\/b><\/span><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Einfluss von Handhabung und Umgebung<\/b><\/span><span style=\"font-size: 16px;\"><b> auf das Bienenvolk.<\/b><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 16px;\">\u2028Cell size.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u201d<i>Ferals\u201d<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Experiences of Dennis Murrell with his Top Bar Hive (TBH) with unselected bees concerning cell size, but forced to live on cell size 4.9 mm. Thereafter shaken down in a top bar hive to build their own comb. (Showing a wide range of cell sizes (4.7-5.9) with preference for smaller sizes where brood is reared and bigger where honey is stored (http:\/\/fire.prohosting.com\/topbargu\/cells.htm).<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>\u00d6verlevarsamh\u00e4lle i Sk\u00e5ne, <\/i>Bitidningen, 2002, no 7\/8.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>History<\/i><\/span><\/p>\n<p>\u2013 Alvestad, Torstein, <i>Do we use the right size on the cells in the comb, <\/i>a litterature study of Masters work level\u2028in Norwegian. Norges landbruksh\u00f8gskole, Institutt for husdyrfag, \u00c5s, 2003.<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>En cellsam historia, Historien om v\u00e5ra mellanv\u00e4ggar, <\/i>Bitidningen, 2000, no 9.<br \/>\n\u2013 Osterlund, Erik, <i>The Cell \u2013 Heart of the Hive, <\/i>American Bee Journal, 2001, vol 141, no 8, p 568-571.<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>The foundation of beekeeping, <\/i>First published in this article, on development of cellsizes\u2028on waxfoundation and understanding in 19th and 20th centuries of the natural variation of cell sizes in one and the same bee colony.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Eric H. Erickson<br \/>\n<\/i>\u2013 <i>Helping Honey Bees Fight Mites, <\/i>Agricultural Research Magazine, 1997, May issue,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Dee &amp; Ed Lusby<br \/>\n<\/i>\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Kvalstren besegrade i Arizona, <\/i>Bitidningen, 2000, no 11\/12\u2028\u2013 Dick, Allen, <i>Ed and Dee Lusby of Tucson, Arizona, are the center of both a groning controversy and a new desert storm, <\/i>Bee Culture, 2002, June, p 38-40.\u2028\u2013 v. Meurers, Dr. med Reinald(rvm@safariteam.de), <i>Mein Besuch bei den Lusbys, <\/i>ADIZ, no 11, 2003<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Dennis Murrell<br \/>\n<\/i>\u2013 Murrell, Dennis, <i>Naturlig biodling i Wyoming, <\/i>Bitidningen, 2002, no 10\u2028\u2013 E-mail correspondence with Dennis Murrell giving his experience from last varroa treatment 1999 up till 2004. usbwrangler@yahoo.com<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Roger White<br \/>\n<\/i>\u2013 White, Roger, <i>Sm\u00e5 celler p\u00e5 Cypern, <\/i>Bitidningen, 2003, no 2.<br \/>\n\u2013 E-mail correspondence with Roger White giving his experience from last varroa treatment 2000 up till 2004 in one apiary. superbee@spidernet.com.cy<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Thomas Kober<br \/>\n<\/i>\u2013 Kober, Thomas, <i>The Honey Bee Situation in Central Europe During 2002 and 2003, <\/i>American Bee Journal, 2003, vol 143, no 12, p 959-962.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Hans-Otto Johnsen<br \/>\n<\/i>\u2013 Johnsen, Hans-Otto, <i>Naturliga l\u00f6sningar i biodlingen, <\/i>Bitidningen, 2002, no 9.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Debate<br \/>\n<\/i>\u2013 Davidsson, Mia, <i>The influence of cell size in varroa reproduktion, <\/i>http:\/\/www.algonet.se\/~beeman\/research\/ cell.htm<br \/>\n\u2013 Taylor, Michelle, <i>Varroa destructor not thwarted by smaller sized cells, study finds, <\/i>http:\/\/www.bee-l.com\/ biobeefiles\/pav\/scstudy.htm<br \/>\n\u2013 Fries, Ingemar, <i>Cellstorlek och varroakvalster, <\/i>Bitidningen, 2004, no 3, p 18-20.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Update of small cell beekeepers in Bitidningen January 2004<br \/>\n<\/i>\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Hur g\u00e5r det idag f\u00f6r bina p\u00e5 sm\u00e5 celler?<\/i>, Bitidningen, 2004, no 1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Zuchtmethoden zur Varroaresistenz die besagen da\u00df sie absolut, oder beinah absoult, erfolgreich sind<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Eric H. Erickson<br \/>\n<\/i>\u2013 Erickson, E. H., Atmowidjojo, A.H., Hines, L., <i>Varroa<br \/>\n&#8211; Tolerant Honey Bees in the United States?, <\/i>American Bee Journal, 1998, vol 138, no 11, p 828-832.<br \/>\n\u2013 Erickson, E. H., Atmowidjojo, A.H., Hines, L.H., <i>Varroa<br \/>\n&#8211; Tolerant Honey are a Reality, <\/i>American Bee Journal, 1999, vol 139, no 12, p 931-933.\u2028\u2013 Erickson, Eric H., m fl, <i>Att producera varroat\u00e5liga bin ur en lokal population, <\/i>Bitidningen, 2001, no 2.<br \/>\n\u2013 Picture and short text from 2004 from a visit with Eric H. Erickson and Lenard Hines.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Kirk Webster<br \/>\n<\/i>\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Sm\u00e5brukarfilosof och folkmusik\u00e4lskare lever p\u00e5 biodling, <\/i>Bitidningen, 2000, no 10.<br \/>\n\u2013 Webster, Kirk, <i>Twenty Years of Work, Condensed into Four Paragraphs, <\/i>Letter to Erik \u00d6sterlund March 4, 2004.<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Webster update 2004-04-14, <\/i>First published in this study.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>John Kefuss<br \/>\n<\/i>\u2013 \u00d6sterlund, Erik (Red.), <i>Avel av varroat\u00e5liga bin i Frankrike, <\/i>Bitidningen, 2002.<br \/>\n\u2013 Kefuss, John (jkefussbees@wanadoo.fr), Four Overhead-pages: <i>Why breed for Varroa resistance?, How do you select for Varroa resistance?, How do you keep your bees resistant? Fig showing varroa per 100 bees in Chile and France.<br \/>\n\u2013 <\/i>Abstract from article in American Bee Journal May 2003<br \/>\n\u2013 Extract from \u201dNotes from the CA3686 meeting in Udine 27-28 November 1998 \u2019Coordination of research in Europe on integrated control of Varroa\u2019\u201d<br \/>\n\u2013 B\u00fcchler, Ralph, Pechhacker, Hermann, van Praagh, Job, Berg, Stefan, <i>Unterschiedliche Anf\u00e4lligkeit ermutigt zu weiterer Auslese, <\/i>Deutsches Bienen Journal, 2003, no 5.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Alois Wallner<br \/>\n<\/i>\u2013 Markthaler, Gerhard, <i>Wallners avelsmetod mot varroa, <\/i>Bitidningen, 2004, no 1.<br \/>\n\u2013 Markthaler, Gerhard (g.markthaler@web.de), <i>Detecting and breeding highly varroa resistant bee stock, <\/i>English variety of the Swedish article about Wallners breeding method. First published until this study.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Zuchtmethoden ausgerichtet auf die kommerzielle Imkerei mit Grundstufen der Resistenz<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>SMR-bees<br \/>\n<\/i>\u2013 Harbo, John R., Harris, Jefrey W., <i>An evaluation of Commercially Produced Queens That Have the SMR Trait, <\/i>American Bee Journal, 2003, vol 143, no 3, p 213-216.<br \/>\n\u2013 <i>Proceedings of the American Bee research Conference, <\/i>Abstract #10 Harbo &amp; Harris: <i>Using free-mated queens to introduce genes for varroa resistance into a population of honey bees, <\/i>American Bee Journal, 2000.\u2028\u2013 Idestr\u00f6m, Per, <i>SMR-t\u00e5lighet mot varroakvalstret? <\/i>Bitidningen, 2003, no 2.<br \/>\n\u2013 Glenn Apiaries, <i>Suppressed Mite Reproduction (SMR), <\/i>http:\/\/members.aol.com\/queenb95\/smr.html<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Bienenbest\u00e4nde von denen berichtet wird da\u00df sie eine h\u00f6here Resistenz als normal aufweisen.<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Primorsky-bees<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Rinderer, Thomas E., de Guzman, Lilia I., Delatte, G.T., Stelzer, J.A., Lancaster, V.A., Kusnetsov, V., Beaman, L., Watts, R., Harris, J.W., <i>Resistance to the parasitig mite Varroa destructor in honey bees from far-eastern Russia<\/i>, Apidologie, 2001, vol 32, p 381-394.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 M\u00e5rtensson, Janne, \u201d<i>Varroaresistens hos Apis mellifera\u201d, <\/i>Bitidningen, 2000, nr 11\/12.\u2028\u2013 M\u00e5rtensson, Janne, <i>\u201dRyska\u201d USA-bin mot tyska carnicabin i varroaf\u00f6rs\u00f6k, <\/i>Bitidningen, 2001, no 1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Schuster, Hubert, <i>Leistungspr\u00fcfung auf drei Pr\u00fcfhofen, <\/i>ADIZ, 2003, no 3.\u2028\u2013 Boecking, Otto, <i>Wie verhalten sich Kreuzungsprodukte? <\/i>ADIZ, 2003, no 3.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u2013 Rosenkranz, Peter, <i>\u00dcberlebenstest und Bfallsentwicklung, <\/i>ADIZ, 2003, no 3.\u2028\u2013 Berg, Stefan, Koeniger, Nikolaus, B\u00fcchler, Ralph, <i>Wie gross ist die Varroa-Toleranz?, <\/i>ADIZ, 2003, no 3.\u2028\u2013 Translation into Swedish of a Russian article by Prof\u2028N.I. Krivstov in the Russian bee journal Pchelovodsttvo, 2003, no 6 concerning the Primorski-bees, <i>Ryska forskare om Primorskbina, <\/i>first published in this study, later in \u201dBitidningen\u201d, 2004.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Elgon-bees<br \/>\n<\/i>\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Rapport om Elgonbin och Elgonkorsningar, <\/i>Bitidningen, 2000, no 11\/12.<br \/>\n\u2013 Wolff Hansen, Carsten, Kristiansen, Preben, <i>Varroatolerante bier p\u00e5 Bornholm?<\/i>, Tidskrift for Biavl, 2001, no 10.<br \/>\n\u2013 Karlsen, Poul Erik, <i>Poul Erik Karlsens biavels notater omkring varroan!, <\/i>Personal letter to Erik \u00d6sterlund, 2004, January.<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Poul-Erik Karlsen update 2004-04-14, <\/i>First published in this study.<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik. <i>Varroa Doesn\u2019t Kill Bees, But Virus Does!, <\/i>American bee Journal, 1998, vol 138, no 5, p 377-381.<br \/>\n\u2013 Graph 1 &amp; 2 from a report on test of different bee stocks concerning varroatolerance during 1997 in Germany by Gerhard Liebig.<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>The Elgon Bee and Varroa Mites, <\/i>American Bee Journal, 2001, vol 141, no 3, p 174-177.<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Bees Biting Mites, <\/i>American Bee Journal, 2002, vol 142, no 12.<br \/>\n\u2013 Fries, Ingemar, <i>Redovisning av resultat fr\u00e5n medel s\u00f6kta hos jordbruksverket fr\u00e5n det nationella programmet f\u00f6r att f\u00f6rb\u00e4ttra villkoren f\u00f6r produktion och saluf\u00f6ring av honung <\/i>(Report of 5 F1- c crossings Elgon colonies compared to \u20285 controls placed in the same apiary with second year showing no clear difference of natural mite downfall between the grops.)<br \/>\n\u2013 \u00d6sterlund, Erik, <i>Fries \u201dElgontest\u201d 2001<br \/>\n\u2013 kommentar, <\/i>First published in this study. Commentary of the above mentiond report.<br \/>\n\u2013 Ohlsson, Sven-Olof, <i>Sven-Olof Ohlsson, Munsala, \u00d6sterbotten, Finland 2002-2004. <\/i>First published in this study. Personal report by Sven-Olof Ohlson about his bees.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><b>Zwei gute Verhaltensweisen f\u00fcr Varroaresistenz<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Vorzeitiges \u00f6ffnen und ausfressen von mit Milben besetzter Brut am Ende der Saison in einem \u00dcberlebensvolk in Arizona.<\/i><\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.resistantbees.com\/fotos\/blog\/traits.jpg\" alt=\"\" width=\"642\" height=\"813\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>Milbenbeisser aus einem \u00dcberlebensstock in Mitebiter in Finnland.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><i>\u00a0<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] auf dem Bild von links: Erik \u00d6sterlund (Schweden), ein Freund, Ed Lusby (Arizona USA), Hans-Otto Johnsen (Norwegen) am bee rock USA \u00a0 deutsche \u00dcbersetzung\u00a0der Studie von Erik \u00d6sterlund \u00fcber&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3097,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[119,131,132,135,151,154,143,147,146],"tags":[159,160,166,167,169,175],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.10 - 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